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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Leg Leh

Legat. Legate, eine Magdeburg. Familie, die eigentlich ausFrankreich stammt und in älteren Zeiten den Namen Le Brar

führte, fde Ludwig, reliq. Mspt. I. n. 330 seq. Vehr 1684.v. Medinq I. u. 463. Gauhe 1.877 u. f. Zedier XVI. 1356-52. v. Zedlitz. v. Ledebur II. 19. III. 366. v- H.f

Lcgay v. Liersfttd. Der österr. Hauptmann Franz L. wurde1839 mit v. Liersfeld geadelt. fM. S.f

Lcgcditsch, österreichisch. Jgnaz Ritter v. L. war 1857k. k. General der Kavallerie. Josef v. Legedics befand sich 1835unter den unangestellten k. k. Feldmarschalllientcuants.

Lcgcndarf-Mgowöki, alte preuß. Landesritter; 1435 war Jo-hann L. - M. Landrichter in Kulm. sv. Ledebur II. 19. III. 366 .fLcgcndors, s. Lehndorf.

Leger. Der österr. Oberstwachtmeister Joh. Kristof DavidL. wurde im I. 1742 in den Reichsadelstand erhoben. fM.v.M.,Erg. 356.f Auch ein Joh. Baptist Burkard L. vielleicht einBruder des Vorstehenden wurde 1742 (oder 1744) geadelt.fR. T. A. R. v. H.f

Lcgisfeid, österr. Freiherrngeschlecht. Karl Frhr. v. L. war1357 Oberlient. im 7. k. k. Inf. Reg.

Lcgisfctd, s. Stern. Legoth, s. Lhotsky.

Lcgrad ». Edctscld. Die Brüder Thaddäus Bernhard undJoh. Franz L., jener österr. Hauptmann, dieser Zollinspektor zuMahrburg in Steyermark, wurden im I. 1783 mit dem Bei-namen v. F. geadelt. sM. v. M. 356. v. H.f

Lcgrüdi v. Aetfcnie'r, ungarisch. Joh. L. v. B. stand 1857als Major im 60. k. k. österr. Inf. Reg.

Legran v. Grancnsctd. Der k. k. Kammerdiener Michael L.wurde im I. 1709 in den ReichSritterstand erhoben.fM. v. M. 126. v. H.f

Lcgrand v- A. Angrcou. Der österr. Hauptmann Albert JosefLudwig L. wurde mit obigem Beinamen geadelt.fM. v. M., Erg. 356. - v. H.f

Legrct, Legrette, ein wahrscheinlich französ. Geschlecht, dassich in die Preuß. Staaten begab und daselbst Anstellung fand.Karl v. Legrette, auch L'Aigrette geschrieben, war im erstenViertel des 18. Jahrhunderts Oberforstmeister zu Schwedt.Später standen mehrere Offiziere aus dieser Familie im preuß.Heere, fv. Ledebur II. 19.f

Lehe- Im preuß. Heere befinden sich Offiziere v. d. L.;wahrscheinlich van der L. fv. Ledebur II. 20.f Dasvan" be-deutet nicht den Adel; in den holländisch-geldern'schcn Landen istder Gebrauch des van ganz allgemein, fv- Zedlitz.f

Lchenncr. Man findet diesen Namen nur in einem preuß.Hauptmann v. L. um 1856. sv. Ledebur II. 2V. fLehenslicrg. s. Lechner.

Lchcnshovcn, s. Math es er.

Lehcnjicin > s. Werndl.

1. Lehmann- Kaiser Ferdinand I. erhob im I. 1556 diesesGeschlecht in den Adelstand, und Kaiser Leopold I. bestätigte am31. Juli 1703 diesen Adel von Neuem durch ein Diplom, welchesbesonders abgedruckt ist. Die Familie ist in Sachsen, Mecklen-burg, Posen u. Pommern begütert, fv. Ledebur II. 26. n. II.III. 366 -f Wappen: Quergetheilter Schild; oben in B. ein wach-sender g. Löwe, unten in S. zwei schw. Querbalken, fv. MedingIII. n. 466. Throff I. Tab. 246. - v. H.f

2. Lehman». Franz Heinrich L. wurde bei der Kröunngsfeierdes Königs Friedrich I. von Preußen am 18. Jan. 1701 geadelt,fv- Zedlitz. v. Ledebur II. 26. n. I. Preuß. Wappcnb. III. 82.fWappen: In S. auf gr. Boden ein Eichbaum. fv. H.f

3. Lehmann. Der erste AdministrationSosfizier bei der Bankal-Administration zu Laibach, Josef L., wurde im I. 1780 mitEdler von" geadelt. fM. v. M. 218. v H.f

4. Lehmann. Der landgräflich hessen-darmstädt'sche geh.Rath und Staatsminister Franz Ludwig Gottfried L. wurde am17. Juli 1790 vom rhein. Neichsvikariat in den R.Frciherrnstand

^ erhoben. Die Familie will den Beweis der Abstammung voneiner alten adlichen Familie geführt haben, worauf das Diplomerfolgt sei. Das Geschlecht blüht. Wappen: Gespaltener Schild;rechts in S. ein schw. Adler; links in R. drei bl. Querbalken.

fv. Hefner, Hess. Adel S. 17- T. 17. Taschenb. der frhrl. Häuservon I853.f

5. Lehmann, Friedrich Adolf, sächs. Fäudrich, wurde am I.Juni1792 vom sächs. Neichsvikariat geadelt. fSächs. Wppb. IV. 59.M. S .f Wappen: In Blau ein aufrechtstehender s. Löwe.

6. Lehman», Otto Karl und Eduard Julius, Gebrüder, wur-den 1838 vom Kurf, von Hessen unter dem Namen v. Schöllet)geadelt. Es sind die Söhne erster Ehe der Gräfin v. Schaum-bnrg, jezigeu Fürstin v. Hanau, Gemahlin des Kurprinzen.

fv. Ledebur III. 346. v. Hcfner, Hess. Adel S. 25. T. 27.f

7. Lehmann, Kaspar, österr. Hofkricgsrath, wurde 1842 inden rittermäßigen Adelstand erhoben. fM. S.f

8. Lehmann ». Lindigau. N. N. L., Besizer von Nieder-Neudorf in der Oberlausttz, wurde in der ersten Hälfte des19. Jahrhunderts mitv. Lindigau" vom König von Sachsengeadelt, fv. Ledebur II. 26. n. IV.f

Fehndorf, Lehcndorf, vorher Legendorff, ein ursprünglichdeutsches Geschlecht, das vormals Maul geheißen haben soll,in den ältesten Zeiten in Ungarn bekannt gewesen, und durchdie Deutschordensritter aus Deutschland nach Liefland undPreußen kam. Einige halten sie für Sachsen, Andere fürOesterreich er. Im I. 1688 wurde eine Linie von Kaiser Leo-pold I., und zwar in der Person des Ahasver v. L., Oberburg-Grafen im Herzogthum Preußen, in den Reichsgrafenstand er-hoben und solches vom Kürfürsten Friedrich Wilhelm zu Branden-burg 1687 anerkannt; eine andere Linie in der Person des Gerhardv. L., Erbherrn auf Markein, Bandes und Stutzen inPreußen, erlangte 1791 den preuß. Grasenstand.

fv. Zedlitz. Tyroff II. 292. Taschenb. d. gräsl. Häuser 1844 u. f. v- Hefner, preuß. Adel S. 16. Taf. 17. v. Ledebur II. 26.Kncschkc, deutsche Grafenhäuser II. 18. Gens Lendorsiana p. 13.Siebenkees I. B. I. Abschn. 216 u. f. Tyrofs, Tab. 248. GauheII. 614 u. f. Siebmacher III. 166. n. 16. Dienemann, vom Jo-hanniterorden 255. n. 28. v. Meding III. n. 467 u. f. Allgem-genealog. Handb. I. 642 u. f. v. H.f

1. Lchner, ein altes österr- Geschlecht, das von 1449 bis1717 vorkommt. fWisgrill V. 456. v. H .f

2. Lchner, Sebastian, wurde 1560 geadelt. sR. T. A. R.f

3. Lchncr, Gebrüder, erlangten um's I. 1601 den Adelstand.fR. T. A. R.f

4. Lchner. Der k. daher, guiescirte Landesdirektionsrath L-

in Amberg erhielt vom Kurf. Karl Theodor am 4. Mai 1789

ein Adelsdiplom, und hatte sein Geschlecht schon im I. 1640 einen

Wappenbrief erhalten, fv. H. v. Lang 427. v. Hefner, bayer.Adel S. 92. T. I69.f