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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Lad Leb

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Lavclti v, Capitani, Italien, Adel, aus welchem Paul L.v. C. 1835 Rath bei dem k, k. öfterr. Civiljustiztribunal zuMailand war.

Lavcrdnngc, kam um 1700 nach Berlin und wurde alsPerüken- und Karosseninspektor angestellt, so. Zedlitz, Ad.Lcr-, wodie Geschichte der Penikensteuer zu finden ist. v. Ledebur II, 15-1Der richtige Name dieses französ. Edelmannes ist: Elic Papusde la Verdau gc.

Lavergne-Peguilhen. Der Adclstand des geh. Obcrrcchnungs-RathS Ernst Friedrich v. L. - P. ist am 23. Aug. 1821 vom Königvon Preußen erneuert worden, sv. Zedlitz. v. Ledebur II. l5-III, 300. - Preuß, Wappenbuch III. 81, v, HstLavcrnay, s. Broquard.

Laviere. Die v. L. stammen aus Frankreich und wollengleiche Abkunft mit den Geschlechtern Beaulieu, de Villeu. s. w. haben, sv. Zedlitz. v, Ledebur II. I6st

Lavotta v. Isfisalva. Joh. Ncpomuk L. v. I., wahrscheinlichungar. Abstammung, war 1835 Kanzelist bei dem k. k. nieder-öfter r. Landrccht.

Lavran v. Hinzbcrg. Der k. k. Wund- und Zahnarzt JohannLudwig L. wurde im I. 1804 mitEdler v. H." geadelt und im

I. 1808 in den Ritterstand erhoben.

sKncschke, Wappen IV. v. H. M. v. M., Ery. 355 u. 169.1Lawenrode, ein altes, wahrscheinlich erloschenes sächsischesGeschlecht. fHoppenrodt 83. v. Hst

Lawoöstinc, eines der angesehensten, vornehmsten und ältestenGeschlechter von Flandern, welches mit den meisten der altenSouveräne jener Gegend verschwägert war und als solches schon847 vorkommt. Ludwig XIV. von Frankreich erhob bei Vereini-gung Flanderns mit Frankreich die Grafschaft Lawoöstin zumMarquisat. fGräfl. Taschenb. v. 1855.j

Lawotta. JuliuS v. L. war 1857 Kadet im 25. kais. österr.Jus. Reg. Wahrscheinlich einerlei mit Lavotta v. I.

Lawski, gen. Grabomski, ein in Preußen seßhaftes Geschlecht,sv. Ledebur II. 16, ohne Wappen-Angäbest

Lardch». Die drei Gebrüder L., Offiziere in der preußi-schen Armee, sind am 20. April 1731 vom König von Preußengeadelt worden, sv. Zedlitz. v. Ledebur II. 16. v. Hst

Lay, Joh. Georg, Johann, Joh. Kristof und Joh. Nikolaus,Gebrüder, wurden 1684 geadelt. sN. T. A. Rst Inwiefern der1661 in den Freiherrnstand erhobene kais. Rath Abraham v. L.zu dieser Familie gehört, kann man nicht angeben. sR. T. A. Rst

Laycr. Der Bürger und Handelsmann Jakob Paul L. zuFünfkirchen wurde im I. 1780 geadelt.sM. v. M., Erg. 355. v. Hst

Laymingcn, eine alte adliche und freiherrliche Familie inBayern, die das Erbschenkenamt im Stifte Negensburgbesaß. Im I. 1434 erhielt das Geschlecht Adelsbcstätigung.

sBucelini stcmmat. IV. >41. Gauhe I. 876. v. Hefner, st bayer.Adel S. 18. T. 15. Siebmacher IV. 10. v. Hst

Lazanskq. Diese Steh er märker wurden mit Josef v. L.im I. 1785 in den Grafenstand erhoben.sSchmutz II. 330. Tyroff II. 21t. v. Schönfcld, Ad. Scheinst-

II. 209. Taschenb. der gräfl. Häuser von 1844 u. s. v. Hesner,kraincr Adel S. 13. Taf. 12. v. Hst

MM v. IMHcgy, ein ungar. gräfl. Geschlecht, aus welchemBenedikt Graf L. v. S. 1835 k. k. österr. wirkl. Kämmerer und

Administrator der unteren weissenburger Gespanschaft war.Emerich L-tzär v. Csik-Taplotza war 1835 siebcnbürg.Hofkonzipist in Wien. David L-iz-ir v. D-Ilnor war Notariusbei dem haromszeker Stuhl in Siebenbürgen, nnd AntonL. v. Csik-Taplotza Notarius bei dem ksözoner Stuhl.Olivier Graf v. L. stand 1857 als Kadet im 33. österr. Inf. -Regiment.

Lazarcff, Johann, erhielt 1786 neben dem Jnkolateein Reichsfreiherrndiplom, und 1789 wurde er in den Grafenstanderhoben. fR. T. A- Rst

Lazarcvics, wahrscheinlich ungarisch. Alexander v. L. war1796 Hofkonzipist bei der ungar. Hofkanzlei zu Wien.sWiencr Adreßbuch 1796st

Lazari. Michael L. wurde am 5. Juli 1696 in den böhm.Freihcrrnstand erhoben, fv. Hst

ft Lazarich v. Lindaro. Der Oberstwachtmeister Josef L. wurdeim I. 1820 mit dem Beinamen v. Lindaro in den Freiherrn-stand erhoben. sM. v. M. 65. v. Hst Er starb 1359 ohnemännliche Nachkommen.

Lazarini, ein altes, ursprünglich venctianisches, seit Mittedes 16. Jahrhunderts in Krain und Steycrmark seßhaftesGeschlecht. Im I. 1594 erlangte Franz L. den Reichsadel undversah derselbe das Truchscssenamt am kais. Hofe zu Prag. Vonda an fangen die nächsten urkundlich erweislichen Stammcltern an.Die steyermärk. Brüder Ludwig, Jgnaz, Franz Anton undJakob L. wurden im I. 1771 in den Freiherrnstand erhoben.sSchmutz II. 380. - M. v. M. 65st Die Brüder Franz Karl,Karl Leopold und Adam L. wurden ein Jahr zuvor Freiherren.Im I. 1861 wurde den minderjährigen I. I. und N. Freiherrenv. L. die Vereinigung des Namens Battiala mit dem ihrigengestattet. sA. A. Zeit., März 1861. M. v. M. 65. Jahrb. desdeutschen Adels 1848 u. f. Taschenbuch der frhrl. Häuser 1849.v. Hcfner, krainer Adel S. 13. T. 11. v. Hst

Lazarovich v. Adlcrskron. Der österr. Hauptmann TheodorL. wurde im I. 1774 mit dem Beinamen v. A. geadelt.sM. v. M-, Erg. 355. v. Hst

Lazio, wahrscheinlich kroatisch. Eugen v. L. war 1857^ Unterlicut. im 22. kais. österr. Jägerbataillon.

Lazisba, s. Orlick.

Leander v. Drachciihcii», Trachcnheimb. Der schles. SekretärMartin Benjamin L. wurde 1707 in den Neichsadelstand u. 1715mit obigem Beinamen in den böhm. Ritterstand erhoben,sv. Ledebur II. 16. v. H. M. v. M., Erg. I69st

Lcard. Josef v. L. stand 1857 als Hauptmann beim österr.Geniestab.

Lebbin. Die v. L. sind seit langen Zeiten in den Markeneinheimisch; sie waren auch in Pommern angesessen, ebenso inMecklenburg, und sind Eines Stammes mit denen v. Labuhn,welche im 17. Jahrhundert erloschen sind. Der unter dem NamenL. um 1538 nach der Uckermark sich wendende Zweig blühtnoch. fv. Ledebur II. 16. III. 300. v. Zcdlitzst Siehe auchL a b b u n e.

Lebet v. Löwcnhcim, f. Löbl v. L.

Leben, s. Egg er. Lebenberg, s. Strele.

Lcbcneckh, Valentin, erhielt 1650 Adelsfreiheit und einenneuen Zunamen. sR. T. A. Rst