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Laus — Lav
Anfange des 18. Jahrhunderts mehrere Offiziere dieses Namens;sie besaßen Osterwinn und Jugendfeld im Amte Osterrode.(v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 14. III. 299)
Lausnitz, f. Stein.
st Lautcnbcrg. Volratus de L utenberg, miles, testis in einemBrief des Grafen von Schwarzburg 1299.fllrk. Buch für Nieders. II. 389.j
Lautensack. Der herzoglich braunschweig. Intendant undkais. Postmeister zu Braunschweig, Joh. Peter L>, wurde am19. März 1699 in den Reichsadclstand erhoben. Der polnischeHofrath und Minister Friedrich Gregor v. L. wurde im I. 1731in den b öh m. Ritterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 169. — v. Ledeb-II. 14. III. 299. — v. H.j
1 Lauter (Lautter), eine uralte rheinische und hessische,auch fränkische Familie, die Anfangs des 18. Jahrhunderts inden Freiherrnstand erhoben wurde und den Kantonen Altmühl,Rhön und Werra einverleibt war. Biedermann gibt sie alserloschen an. (Schannat, fuld. Lchnhof t22. — Estor's AhucnprobeTab. 19. — Biedermann, Altm. Tab. 219-24; Odeuw. Supplem. —Humbracht, Tab. 183. — Siebmacher I. 141. n. II. 12- — Gauhe I.S. 875. - Salvcr 146. Tab. 16. n. 54. 596. - Fuld. Stiftskalender.— v. Meding III. n. 463 u. f. — v. H.j
1. f Lautcrbach, eine adlichc, der uralten Gesellschaft Frauen-stein 1734 einverleibte frankfurter Familie. Sie soll ausHessen stammen, was jedoch hinsichtlich der Wappen einigemZweifel zu unterliegen scheint. Denn das Wappen der 1798 aus-gestorbenen frankfurter L. zeigt nach v. Hefner's frankf. Adel,S. 5. T- 4, in Blau einen s. Schrägslnß von zwei rothgekrönteng. Schlangen begleitet, während das alte Hess, adliche Geschlechtv. L. nach Siebmacher, III. 84, und v. Meding, III. n. 465, eineng. Löwen im bl. Schilde führt. — Es besteht überhaupt überdie verschiedenen Familien v. L. einige Ungewißheit. So führtSinap, II. 772, nach Henel, S. 167. 773, eine Familie v. L- inSchlesien an, welche er aus Franken dahin sich wenden läßtund die nach Siebmacher, I. 42, in R. einen schrägen s. Flußführte. Eine Familie v. L- mit diesem Wappen versezt v. Ledebur,II. 15. n. III., nach Thüringen, und fugt bei, daß sie daselbstAltstädt, Niederböblingen und Mörl (im Wcimar'schen)1599—1648 besessen habe. Vielleicht ist solches dasselbe Geschlecht,von welchem v- Ledebur, II. 15. n. I. ohne W.-Ang., sagt, daßes 1655, 1689 mit Weichau, Schloin u. Baudmansdorfin Schlesien begütert gewesen. Ebenso führt derselbe Schriftsteller,II. 15. n. II., auch ohne Wappen-Angabe, ein Geschlecht v. L- inPreußen an, welches schon 1589 mit Radnicken, Schön-fließ und Sonnigheim bei Königsberg angesessen gewesen,sv. Zedlitz. — Kneschke, Wappen III.) Estor, in der AhnenprobeS. 36, rechnet sie unter den Hess. Adel.
(Neues geneal. Hdb. 1776; Nachtr. z. gen. Hdb. II. 152. — v. H.j
2. Lautcrbach, Bartholomäus, kursächs. Landrechnungsmeister,wurde 1579 in den Adelstand erhoben. sR. T. A. R.) Da dessenWappen dießorts unbekannt ist, so weiß man auch nicht anzugeben,von welchem der verschiedenen Geschlechter v. L- er der AnHerrsein möchte.
3. Lautcrbach. Karl August Malte Baison wurde am1 1. April 1354 unter dem Namen v. L. in den preuß. Adel-stand erhoben. Nach Andern wurde der Adel bestätigt. Die Fa-
milie ist — 1856, 1857 — in Westpreußen mit Lubochin,Kreis Schwetz, und Rittersberg, Kreis Schlochau, angesessen.(A. A. Zeit. v. 1854. — v. Ledebur II. 15. n. IV. III. 299) Wappen?Lautcrbach, s. Hund.
1. Lauterbcrg, Lauterburg, eine adliche Familie im StifteBriren, von der nur einige Nachricht in der ersten Hälfte desvorigen Jahrhunderts vorkommt.
(Gauhe I. 875. — Salver 229 u. f. — v. H)
2- Lantcrburg. Johann Gottfried Albrecht v. Lauterburgerhielt 1687 ein Rittcrstandsdiplom. sR. T. A. R.j Ob dieserLeztere zu der Familie v. L. im Stifte Briren gehört, istzweifelhaft, sv. H.j
Lauterbcrg, s. Lutterberg.
Fautih, Friedrich Jakob, und der Klosterrath und Landrent-meister Heinrich Karl L., Gebrüder, wurden am 25. Juni 1698in den ReichSadelstand erhoben. Diese Familie ist in Deutsch-land ausgestorben, blüht aber noch in Rußland.
(v- Wolsramitz, Verzcichniß u-, Mspt)
Lauttcr, eine adliche, mit Langbrück, Podlacheu, Sill-grinnen in Preußen seßhafte Familie.
Lautzkg v. Straussenhcim. Der Nathsmann und Stadtrichter L.zuOlmütz wurde im I. 1759 mit dem Beinamen v. S. geadelt.sM. v. M. 217. — v. H .j
st Laumick, ein burgund. Geschlecht, welches im 17. Jahrh.Besizungen im preuß. Kreise NHeinberg hatte.
(v. Ledebur II. 15. — Sicbmacher V. 354)
Laumitz. Unter diesem Namen wurde der Oberappellations-Gerichtsrath Joh. Philipp L. am 27. Juli 1799 vom König von
Preußen geadelt, (v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 15. — Kneschke,Wappen IV. — v. H.j
Laur. Frau Maria Kristiana v. L. st 1781; Freyle Marianna
v. L. st 1772. sO. S.j
La«M. Eine veraltete Schreibart von Lowzow, nicht
Levezau. (v. H.j
1. La Valette. Andreas d'Uclaur de la V. erlangte imAugust 1768 die französische Grafenwürde, welche 1788 inPreußen und 1795 in Oesterreich anerkannt wurde. ImI. 1823 starb ein preuß. Major Graf v. Lava leite. DieFamilie ist in Schlesien begütert und scheint von den La Va-lette de St. George nicht verschieden zu sein, da in den zu-sammengesezten Wappen ein Bild bei Beiden gleich ist.
(v. Ledebur II. 15. — v. Hefner, preuß. Adel S. 16. Tas. 18. —Gräsl. Taschenb. von 1855)
2. Lavalettc de It. George. Ursprünglich aus Frankreich, undist ihr Adel in Bayern am 23. September 1788 ausgeschrieben,sv. Ledebur II. 15.j Die Familie hat sich 1768 in den Rhein-Landen, Kreis Siegburg, angekauft. (Bernd, Taf. UXIX. 138.jNach dem Diction. genealog. et herald. Par. 1757. t. III. p. 496möchte das Geschlecht von den La Valette-Parisot abstammen,welches dem Johanniterorden einen Großmeister gegeben- Das
Wappen zeigt es an. (Badier, Genealogie de la Maison de la Valette,originaire de S- Antonin en Rouerguc. — v. Lang 427. — v. H.j
Lavaiiadc. Diese preuß. Edellcute kommen in zwei Personen(einem Schauspieler) in Berlin vor.sv. Ledebur II. 15, ohne Wappen-Angabe.)
La»»»! Graf v. Vrccourt, wahrscheinlich französischer oderniederländ. Abkunft, stand 1857 als Hauptmann im 54. kais.öfter r. Inf. Regiment.