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Lag — Lal
Kleß im Trientinischen wurde im I. 1781 mit dem Beinamenv. S. in den Ncichsadelstand erhoben.
(M. v. M,, Erg. 352. — v. Hg
Lagobzynski, galiz. Adel. Kasimir v. L. war 1835 Professorder Grammatikalklassen zu Sambor.
Fagussus, s. Hassenöhrl.
si Lah, Lach, Laher, ein ansehnliches österreichisches er-loschenes Geschlecht, das zwischen den Jahren 1287 und 1456vorkommt, in welchem leztgcdachtcn Jahre es mit Kristof v. L.erloschen zu sein scheint. (Wisgrill V. 356 n. f. — v. HgLa Hausse, s. de la Hausse.
Lahn, a» der, s. an der Lahn.
1. Lahr, Laer, ein nicdcrrheinisches, westfälischesund märkisches aufgeschworncs Geschlecht. Es führte in Goldein gr. Schild und bekleidete das HauShofmeistcramt bei den Erz-Bischöfen von Köln. (v. Steinen I. 1626. — v. Zedlitz. — FahneI. 235. — v. Ledebur II. 2g Hiernach ist der Name v. (van) Laar,Laer mehreren bürgerlichen Geschlechtern zuständig, daher dieselbenzu unterscheiden sind; dahin gehören die v. Laer zu Laerwalde,die v. L. zu Camslo, die v. L. zu Laer, sämmtlich vor dem17. Jahrh. erloschen. In Westfalen blühten noch die v. L. mitdem r. Ankcrkreuz (Siebmacher III. 133), die v. Laer in Gel-dern um 1782. (Rodens II. 370-72. - Siebm. V. — v. Hg
2. Lahr. Die v. d. L. kamen zur Zeit der RcligionSuuruhenaus Holland nach Brandenburg. Einer dieser Familie, ge-boren 1735, zeichnete sich als preuß. General aus. (Es ist an-zunehmen, daß diese v. d. L. eigentlich nicht zum Adel gehören,da der Vorsaz „van der" in Holland gar keine Bedeutung hat.Zu diesem Geschlechte soll nach Anleitung des Wappen« s?g JobstRaimond v. d. L. de Smct Baron de Copet, Baronie imWaadtlande, 1789 gehört haben.)
(v. Zedlitz. — v. Ledebur II. 3gLahra, s. Lohra.
Lahrbnuuier, Johann, in kaiserl. Civildiensten, erhielt 1638Adelsbestätigung. sR. T. A. Ng
Lahrbusch. Die v. L. stammen aus dem südl. Deutschlandund standen mehrfach im preuß. Heere, (v. Zedlitz, Ad.Lcxg Siewohnten vorzüglich im londorfer Grund im GroßherzogthumHessen, wo sie einige Grundbesizungcn hatten und mit denenv. Nordeck znr Rabenau verschwägert waren. Wahrscheinlicherlangten sie den Adclstand im Anfange des 18. Jahrhunderts,(v. Ledebur II. 3g Uebrigens kommen zwei Wappeuformen vor:a) In R. ein Apfelbaum mit Früchten, b) In S. u. B. quer-getheilt, oben ein Tannenbaum.
si Laichardingcr v. Mchspcrg u. Lustgnad. Der Unterhauptmanndes Hauptschlosses in Tirol, Zacharias L., wurde im I. 1742mit dem Beinamen v. E. u. L. geadelt. (M. v. M., Erg. 352. —v. Hefner, tiroler Adel S. 10- Taf. ll; Erg. Bd. S. 24. Taf. 10gErloschen 1816. (v. Hg
Laimbckhavcr v. Laimbckhovcn. Joh. Ferdinand L. wurde imI. 1718 mit dem Beinamen v. Laimbekhoven geadelt.
(M. v. M. 2t 6. — v. HgLaiiuburg, s. Leiß.
Laimcr v. Flachcnbcrg, österreichisch. Anton L. Edler v. F.war 1857 k. k. Oberstlieutenant und Plazkommandant zu Olmütz.Laiming, s. Laymingen.
Laimi v. Deduin, österreichisch. Alexander Ritter L. v. D.stand 1857 als Unterlieutenant im 26. k. k. Inf. Reg. AugustRitter L. v. D. war Uuterlieut. im 48. k. k. Inf. Reg. FriedrichRitter L. v. D. war k. k. Oberst zu Graz, und Alexander RitterL. v. D. k. k. Feldmarschalllicutenaut und Divisionar beim 16tenArmeekorps.
1 Laimnau, eine Familie aus dem Argenthal, OberamtsTettnang, die erloschen ist.
Laimprnchcr v. Eppurg u. Jüdlingsscld. Der Pfleger zu Rciffcu-stein und Admodiator der Kommende zu Störzing, MichaelJosef L. zu Eppurg, dessen Vater Paul L. 1689 von KaiserLeopold!, das adliche Kunkcllchen Jüdlingsfeld erhalten hatte,wurde im I. 1731 mit den Beinamen zu E. u. I. geadelt. sM.v. M., Erg. 352g Nach Andern soll es nur eine Adelsbestäti-gung gewesen sein mit Beinamenverlcihung. Sein Vetter FranzKarl v. L. zu E., kais. Gencralfcldwachtmeister, wurde 1717 inden Frciherrnstaud erhoben. (Taschenbuch der frhrl. Häuser 1849gDes Leztcren Vorfahren waren 1642 mit v. Eppurg geadeltworden. (R-T-A.R. — M. v. M. 64g Wahrscheinlich ist dieserZweig erloschen, da der General, als er Freiherr wurde, alt unduuvermählt war. sv. Hg
si Laimtalch, ein im 15. Jahrh. im Herzogthume Krain vor-kommendes Adelsgeschlccht.
(Valvasor, Ehre des Herzogthnms Krain XV. 349gLimbach, s. Lehrbach.
Laitncr, österreichisch. Andreas v. L. befand sich 1835unter den im Schematismus angeführten »»angestellten k. k. Feld-Marschalllieutcnants.
Laitrc, de Lctrc, im Pommer'schen seßhaft,sv. Ledebur III. 298g
Luisse, be Lesse, im Pommer'schen seßhaft,sv. Ledebur III. 298gLab, s. Tuzzi.
Lakatos, wahrscheinlich ungarisch. Anton v. L. stand 1857als Unterlicutenant im 37. k. k. österr. Inf.Reg.
Müiski, ein poln. Geschlecht, im Posen'schen angesessen.Wappen: Pe I ikan. sv- Ledebur II. 3. III. 298g
Mos, wahrscheinlich ungarisch. Joh. Frhr. v. L. erhielt1869 das Ritterkreuz des k. k. Maria-Theresteuordens.
Mupich v. Drcimfctd. Der österr. Oberstlieutcnant Georg L.wurde im I. 1767 mit dem Beinamen v. D. geadelt.
(M. v. M., Erg. 352. - v. Hg
Main, eines der ältesten gräfl. Häuser in den spanischenNiederlanden, das seinen Namen von dem demselben gehörendenSchlosse und Grafschaft im Hennegau, auch die BeinamenHoogstraten und Rcnnebcrg hat. Wahrscheinlich ist solchesdieselbe Familie, welche in der Taxamtsrechnung unter dem NamenLalee angeführt ist, und von welcher gesagt wird, daß sie vondem Prinzen Moriz von Nassau abstamme und 1678 in denGrafenstand erhoben worden sei. (v. H. — Spener, hist. insign. —Gauhe I. 850 u. f. II. 605 — 607g
1. si Laiance, L., Generalmajor und Brigadier, wurde am12. Juni 1314 vom König von Württemberg in den Adelstanderhoben. (Rggsbl. von 1814. Nr. 28. — Archiv f. Gesch., Genealogieu. Diplom. S. 85g ES scheint keiner dieses Namens in Württem-berg mehr vorhanden zu sein.
2. Maiice de CMagk, wahrscheinlich ungarisch. Wilhelm