Lad — Lag
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sprossenes Geschlecht, das von 1256 — 1471 vorkommt und dasunter die altadlicheu Geschlechter gczcilt wurde.sWisgrill V. 355-58, — v. Hg
Lediges, ein adliches Geschlecht in Mecklenburg, von demman nur das Wappen anzeigen kann. > Mecklenburg, Wppb. n, 105,
— v. Hcfner, Mecklenburg. Adel S. 12, Taf, 10g
Ladron, s. Lodron.
Lalihardt. Andreas Friedrich L. wurde 1733 geadelt.sM, v. M,, Erg, 352g
Lägclspcrger, eine östcrr. alte adliche, jezt frciherrl. Familie.sBucelini stcmmat. Germ. IV. — Gauhe I, 850. -— v. Hg
Länililc v, Ueinertshofe», eine im Pfalz-Neuburg'schen seß-hafte und wahrscheinlich von den adlichen Patriziern in Nürn-berg abstammende Familie, sGauhe, Anh. 1631 u, f. — v. Hg
LAmet, Der israclit. Großhändler Simon L, in Prag wurdeim I. 1812 mit „Edler von" geadelt. sM. v. M. 216g DerNachkomme erlangte 1856 den Ritterstand. sA. A. Zeit. v. 1856.
- v. Hg
Lämfchih, s. Lemschitz.
Lac» », Weeg, Peter Jakob L. v. P. aus Flandern wurde1716 in den Nittcrstand erhoben. sR. T. A. Rg
Langenfeld-Pfalzheini. Josefine Haas zu Wien wurde am25. Aug. 1844 unter obigem Namen von Bayern in den Adel-stand erhoben, sv. Hefncr, bayer. Adel S- 92. T, 103g
Läufer zu Moos und vestcnstcin, Süd tiroler, aus Hohen-Eppau abstammend, aus welchem Geschlecht am 4. März 1583Einer vom Erzherzog Ferdinand ein Adelsdiplom erhielt, dasKaiser Ferdinand am 2. Juli 1586 bestätigte, sv, Lang S- 422. —v- Hefncr, tiroler Adel S, 10. T. 12; Nachträge S. 24. T, <0, — v. HgEs gibt in Tirol noch eine Familie v. L., die auch aus demEppau stammt und 1603 Adelsbestätigung erhielt; sie ist im-matriknlirt.
Länzcnliurg, Lenzenburg, eine oberöstcrr. Familie, die sichfrüher auch Edle v. Dischin gen nannten und im I. 1672 unterdie ober ästerr. Landstände aufgenommen wurde.sGauhe II. 601 u, s. — v. Hg
-s Lasabrique. Der Hofkammer- u. Kommerzicnrath :c. FranzSeraf. L. erhielt vom Kurf. Maximilian Josef von Bayern am11. Aug. 1775 das Freiherrndiplom. Die L. v. Lanoy undKolleröried stammen aus Savoien, und Simon L. de Lanoykommt um 1660 als Kanzler in Bayern zuerst vor. Sind er-loschen oder außer Lands gezogen,
sv. Lang 172, — Tyroff, Wappenw. II, 165, — v. Hefncr, bayer,Adel S. 43. T. 42; 1 bayer, Adel S. 18, T, 15, — Kneschke, Wppb.IV. - o. Hg
Lasscrdt, s. Laffcrt.
Laffcrt, eine von Braunschweig nach Lüneburg sichwendende Familie, die im Lüneburg'schen u, Mecklenburg'-schen angesessen ist, sich auch in Ungarn verbreitete, wo sie denfrhrl. Karakter erhielt. Den Gebrüdern und Vettern Hieronimus,Georg, Friedrich und Balthasar v. L. wurde 1664 der Adel durchden Kaiser bestätigt. Schon 1431—1440 kommt die Familie nBraunschweig vor. Friedrich v. L., Württemberg. Ober-Hofmeister und Marschall, ward 1667 in die fränk. Ritterschaftaufgenommen. Ohne Zweifel gehört auch Ferdinand Albrechtv. Laffcrdt, k. k. Oberproviantkommissär, zu dieser Familie,
welcher 1702 in den Neichsritterstand erhoben wurde, und bestenSohn vom Kaiser die freiherrliche Würde erhielt.sM, v, M,, Erg, 167, — v, d, Knesebeck, — Grote, hannöv, Wppb.
— Mecklenburg, Wppb, — v, Ledebur II, 2, — Pseffinger, brannschwcig,-lnneburg, Hist, II, 934 u, f, — Büttner, Stamm n, Eicschl, der lnncbnrg.adl, Patrizier- — v, Meding !I, n, 47tz, — Hörschelmann's SammlungI. 47, — Gauhe II, 602 — 604, — Seifert, Genealogie adlicher Elternu, Kinder, Dessen hochadl. Stammtaf, IV, n, 12. — Lüdersen'« Samml.
— r>, Wolframitz, Mspt, — Jak, Rccklinghnsen, dcscriptio gcneal, orig.et Prosapiae civ, Brnnsvie, Fam, illust,, präsertim Lafferdorum zc, Col.IIb, 1583, 4, — Taschenb, der frhrl- Häuser 1859, — Sächs. Wppb.V, 15, — v. Hefncr, Mecklenburg. Adel S, 12, T. 10; Erg. Bd. S. 32.
— Kneschke, Wapvcnbuch II, — v. Hg
La Fontainc, de, v, Heldcnfcld. Der österr. ObcrstlieutenantEmauucl de la F. wurde im I. 1774 mit v. H. geadelt.sM. v, M,, Erg. 352. - v. Hg
Lage. Die v. L. gehören Sachsen an; auch standen Etliche1806 im preuß. Heere, sv. Zedlitz.— v. Ledebur II. 2, III. 298gWappen: Oucrgetheiltes Schild, oben eine Bremse, unten dreiRosen. Ein anderes Geschlecht führt ein verschiedenes Wappen.
Lagcirc du Mal, ein span. Edelmann, welcher sich mit derTochter des kurpfälz. geh. Raths Frhrn. v. Leonrod vermählte,wurde 1736 in den Rcichsgrafcnstand erhoben, sR. T, A-Rg
Lagcibcrg, ein alteS nie der östcrr. RitterstandSgeschlecht, dasvon 1400-1772 vorkommt. sWisgrill V. 358 — 362. - v. HgDie Laglberger scheinen nicht verschieden von den Lagelbergin Oesterrerch, denn sie führen einerlei Wappen: ein g. Faß(Lägel) in R. Die Angaben über das Absterben beider Familiensind aber verschieden. Die Laglberger sollen 1552 erloschen sein,während die Lagelberg noch 1772 in Oesterreich blühten. DieVerschiedenheit läßt sich durch Annahme verschiedener Linien inverschiedenen Ländern erklären sv, Hefncr, s bayer. Adel S. 5. T, 3.
— Siebmacher III, 45g
Lagcrström, sonst Lanrin genannt. (Seit vielen Jahren inpreuß. Kriegsdiensten.) Magnus L., Oberlichter in Süder-mann l and, wurde am 29. Jan. 1691 geadelt. Sein SohnMagnus, geb. 1696, wurde zu diplomat. Sendungen gebraucht.Seine Nachkommen sind in Schwedisch-Pommern ansässig ge-worden. sv, Zedlitz, — v. Ledebur II. 3. III. 298. — Suca Nikesfol, 41. - v. Hg
Lngicwslu, ein posen'schcS adliches Geschlecht,sv, Ledebur II. 2gLagiska, s. Orlick.
Lagnasco, aus Italien und besonders aus dem Piemou-te fischen, wo ihr Geschlecht sich Tapparel Gr. v. L. schrieb.Mehrere waren in poln. und kursächs. hohen Staatsdiensten.sGauhe II, 664 u. f, — v. Hg
Lagner v. Langnern, Der Hauptmann Joh. Heinrich L. wurdeim I. 1709 mit dem Beinamen v. Langnern in den böhmi-schen Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 168. — v. HgWahrscheinlich einerlei mit Lagner v. Lagkncr, Gebrüder, welche1560 Adelsfreiheit erhielten. sR. T. A. Rg
Laga, ein in Oesterreich seßhaftes Geschlecht, welches seinenUrsprung aus Spanien bei Valladolid hatte, von wo solches mitKaiser Karl VI. nach Wien kam. Im I. 1803 erhielt dasselbedie frhrl. Würde. sJahrb, des deutschen Adels 1847, — Taschenbuchder frhrl. Häuser 1854. — M, v. M. , Erg. 73g
Lagodal v. Stcrnfcld, Der Seidenhändler Leonhard L. zu