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Kul — Kun
Titel davon zu führen. Ferdinand K. wurde am 20. Mai 1623als niederösterr. Herrenstandsmitglicd aufgenommen. KaiserFerdinand III. erhob die Brüder Balthasar, Bernhard n. KristofK. am 20. März 1654 in den Freihcrrnstand, und Johann JosefFrhr. v. K. zu Roscnbühel erlangte 1790 das Jndigenat vonUngarn. Auch nach Oesterreich und Kroatien hatte sichdie Familie schon früher verzweigt. Sie blüht dermalen noch inzwei Linien, in der kroatischen und in der steyermärkischcn.sJahrb. des deutschen Adels 1847. — Taschenb. der frhrl. Häuser 1848.- Hyrtl 1851. II.B. — Sicbmachcr I. 4S.s v. Falkenstein, nordg.Alterth. II. 116, erwähnt eines schwäb. Geschlechts dieses Namens.sZedler XV. 2117.) Fr. Frhr. v. K. wurde 1850 in den österr.Grafenstand erhoben. sGräfl. Taschenbuch v. 1861. — Schmutz ll.303-305. — Wisgrill V. 338—340.) Siebmacher gibt I. 45 dasadliche und III. 31 das frhrl. Wappen; desgleichen Snppl. IV. 15das frhrl. v. knlmer'sche Wappen mit dem obritschan'schen.sZedler XV. 2116. — v. Schöufeld, Adelsschcmat. II. 171. — v. H.s
Kulmfieg, s. Pohanka.
Kulunöie, österreichisch. Joh. v. K. war 1857 Oberlieut.im 53. k. k. Inf. Reg.
Kumis. Den herzoglich Württemberg. Minister und er-wählten Reichshofrath Joh. Georg K. erhob Kaiser Leopold, un-geachtet er nicht in seine Dienste treten wollte, im I. 1694 in denAdelstand. (Jugler 'S Veite, zur jurist. Biogr. I. I u. s. — v. HI
Kummer. Hanns Wilhelm K., geh. Obcrfinanzrath u. Prä-sident der Oberrechnnngskammer, erlangte am 12. Nov. 1786 denpreuß. Adelstand. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 490. III. 296.)Im Posen'schen seßhaft, sv. H.s
Kümmerer v. Kummcrspcrg. Die Brüder Kaspar u. Josef K.wurden im I. 1773 mit v. Kummer sperg in den Nitterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 167. - v. H.s
7 Kummerow, ein altes abgestorbenes pommer'scheö Geschlecht;blühte noch 1639. UebrigcnS mag es zwei Geschlechter dieses Na-mens gegeben haben, da zwei verschiedene Wappen vorliegen: 1) imSchilde drei Blätter, 2) im Schilde einen Thicrkops; leztercs Ge-schlecht ist früher erloschen. sMicrätiuö. — Siebmacher III. 163. —Bagmihl V. Taf. 65. 122. — v. Ledebur III. 297. j Ein Zweig derv. Bülow führt den Beinamen Kummerow.
Kummcrstudt, s. Kommerstadt.
-s Kumpfmühle» (Kumpfmillen). Ein Balken von dreiKumpfen beseitet. Kumps ist der hölzerne Behälter für den Wezstein.Kurfürst Mar Emmanuel ließ am 12. Mai 1698 den JobannGeorg Ktimpfmiller, Pflegsverwalter zu Donauwörth, als„von Kumpfmühlen" ausschreiben. Die v. K. besaßen noch1772 in Bayern Aiglspach und Perkhausen (Niederbayern,Mainburg).
Kumsthoff, eine rheinländ. Familie, deren Standeserhöhnngdießorts unbekannt ist.sv. Ledebur I. 490. — Berud, Taf. llXVIII. 136.s
1. Kn». Der österr. Hauptmann Peter K. wurde im Jahre1758 geadelt. sM. v. M. 215. — v. H.s
2. Kun u. Vsdolu, österr.-siebe nbürgisch. Graf JosefK. v. O. wurde 1814 unter die k. k. Kämmerer aufgenommen.
Kundrutih, s. Worzikowöky.
Knncgcsfc, s. Königsee.
Kuncmanil. Peter K., Advokat bei der Oberamtsregierung in
Glogau, ist am 27. Jan. 1677 vom Kaiser in den böhmische.»Adelstand erhoben worden, sv. Ledebur I. 490. — v- H.s
Kuuert v. Kunertsftld. Joh. Nepomnk Georg K., kais. Oberst-Lieutenant, wurde 1823 geadelt. sM. S.)
Kuuhcim, ein altes schles. und preuß. Geschlecht, auswelchem der Generallieutenant n. Majoratsherr auf Gnditten :c.,und dessen Bruder Erhard Alexander, ehemaliger Lieutenant undMajoratsherr ans Stollen, und der Enkel des verstorbenenOtto Ludwig, Majoratöherr auf Span den, Ernst WilhelmAlexander Friedrich K., am 5. Juni 1798 bei der Huldigung inBerlin in den preuß. Grafenstaud erhoben wurden. sSinap I.S. 565. — Sicbmachcr I. 65. II. 759. — v. Zedlitz. — v. Ledebur I.
5. 490. — v. Hefuer, preuß. Adel S. 16. Taf. 17. — v. H.s Vergl.Küuhei m.
Kiinich v. Iomicuberg. Die Brüder Georg und Josef K., beideHauptleute, wurden im I. 1770 mit dem Beinamen v. S. geadelt.sM. v. M., Erg. 351. - v. H.s
Suuicwic) v. Juwicki, vermnthlich österr.-dalmat. Geschlecht,aus welchem Karl K. v. S. 1857 Hauptmann im 24. k. k. Juf.-Negimcnt war.
1. Kunitz v. Kutfchdorf, eine schles. Familie.
(Gauhe II. 598. — Siuap II. 76. — v. Ledebur I. 491. III. 297.
- v. H.s ^
2. Kumt) und Weijscubiirg, Wcisenburg, früher Kuttucr, einösterr. Geschlecht, das ans Tirol stammt und im I. 1626 vonKaiser Ferdinand II. mit dem Ritterstaude, von K. Leopold I. am
6. Febr. 1662 mit dem Titel „Edler Herr v. K. u. W.", am21. Mai 1664 mit dem Freiherrnstande, und am 14. Mai 1667mit dem böhm. Freiherrnstande begnadigt wurde. Johann OttoFrhr. v. K. wurde am 23. Sept. 1703 in den böhm. Grafen-stand erhoben, sv. Hoheneck, Oberöstcrreich zc. I. 550. — Gauhe I. 731.II. 598. — Wisgrill V. 340-42. - v. H.s
Kuuit), s. Kaunitz.
Kuuitski, Kunicki (W.: Bonez), wahrscheinlich ein posen'-scheö Geschlecht, sv. Ledebur I. 491. — v. Zedlitz.)
Kuukel u. Löwcustcrn. Joh. K-, ein Alchimist, begab sich ausDeutschland nach Schweden und wurde von Karl XI. vonSchweden geadelt. Am Ende des 17. Jahrhunderts kam einNachkomme in die preuß. Staaten zurück. Im Heere stehen jeztmehrere v. L. als Nachkommen des Lezteren.sv. Zedlitz. — Zedier. — Gauhe, Anh. — v. Ledebur I. 490. III. 297.sKunow. Es gibt drei Geschlechter v. Kunow, Cunow.
I. Mit der Tartarenmüze; begütert in der Mark Branden-burg. unter andern mit K u n o w 1726. 2. In Blau ans grünemHügel zwei über'S Kreuz gelegte Weinblätter. sSiebmacher V. 172.)In Pommern seßhaft, mit Cunow, 1702. 3. Quergctheilt;oben eine g. Kroue in B., unten drei über's Kreuz gelegte Blätterin G.; wahrscheinlich schwed. Standeserhöhnng.
sSchwed. Wappenbuch 53. — v. Ledebur l. 491. III. 297. — v. H.
— Brüggemaun I. 2s Hpist. — v. Zedlitz.)
Kuuomitz, eine hessische frhrl. Familie, die ans Mährens tammt, wo sie das Unterkämmereramt nebst der Herrschaft Un-garisch-Brod besessen. sWiukclmaun, Beschreibung von Hessen. —Seifert, Gcncal. adl. Elt. u. K. — Gauhe I. 844. -- v H.s
1. Kunowski. Dieses Namens scheint es zweierlei Geschlechterzu geben: I. Ein sch lesisch es mit dem Wappen Lodzia, und
II. ein von Preußen geadeltes, welches im Ruppin'scheu be-gütert ist. sv. Ledebur I- 491.)