Küg — Kün
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Kügclgcn, eine im 15. Jahrh. schon bekannte adliche Familie,welche während des 30jährigen Krieges so herunter gekommen war,daß sie in eine andere Provinz ziehen, sich des Gebrauchs ihresAdels begeben und ihre Kinder zu den ihren Umständen angemes-senen bürgerlichen Handthierungen rc. erziehen mußte. Als derberühmte Maler dieses Namens und Geschlechts sich mit einemFräulein v. Mantcufcl verhcnrathete, erneuerte daher der Kaisernach der bei der Reichskanzlei geschehenen Vorlegung der jenenAdel beweisenden Dokumente den Adel dieser Familie.
sWicland, Auswahl dcnkwürd. Briefe II. 173. Wien, 1815. gr. 3. —v. Ledebur I. 483. — v. H.)
Kneglcr. Kristof und Wilhelm K., Gebrüder, in östcrr.Diensten, wurden 1613 geadelt. sR. T. A. R.)
st Kühl, Kühlen, Kyhl, ein vor mehr als 100 Jahren ausge-storbenes Holstein. Geschlecht, das sich auch in Schweden ver-breitet hatte. sAngcli, Adelschronik. — Gauhe I. 34t. II. 596 u. f. —Messen!!, Theatr. nob. snecor. — v. Ledebur I. 489. — v- H.s
Kühibcrg (Küllbcrg). Josef Freiherr v. K. besaß 1780Gausheim (Pfalz-Neuburg), (v. Neisach 131.j
Kühlshcim, ciu fränk. gräfliches Geschlecht.sBurgcrmcistcr, Grafen-u. Rittersaal II. 223. — Zedier XV. 2931.s
Kühlwcin, Kuhlwcin, ei» fränkisches und meißnisches,von Kaiser Karl V. in den Adclstand erhobenes Geschlecht.
sv. Hefncr, Mecklenburg. Adel S. 12. Taf. 19; Erg. Bd. S. 32. —Siebmachcr V. ll9. 141. — Zedier XV. 2939. — v. Ledebur I. 483.)
1. Kuh», ciue adl. Familie in Preußen, Sachsen, besonders
in Thüringen, zu Schönstedt und in Grüningen begütert,
ans welcher der prcuß. geh. Rath Georg K. im I. 1687 in des
hl. röm. Reichs Adelstand erhoben worden ist. Nachdem Georg
v. K. ohne Erben verstorben, wurde seines Bruders Sohn Johann
Wilhelm am 26. Febr. 1768 geadelt.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 489. III- 296. - v. H. — Neues gcneal.Hdb. 1777. S. 277. >778 S- 339. — Hörschelmann, Samml. 43. —— v. Krohne II. 223 u. f. 437.)
2. Kühn n. Kühiiheim. Der breSlaucr Rathsmann DanielK . wurde mit dem Beinamen v. Kühn heim geadelt. )M. v. M.S. 359. — v. Ledebur l. 489. III. 236. - Dorst, schlcs. Wppb. III. 236 )Anton K., ein Vorführer, Bürger zu Großglogan, erhieltbereits am 22. März 1510 einen Wappenbrief, sv. H.)
Kühnbcrg, s. Kienberg.
Kühnburg, Kuenburg, Kicnburg, s. Khuenburg. .
Kühne, eine kurhcss. Vasallenfamilie,sv. Hefncr, Hess. Adel S. 17.)
Kühnritt, s. Scheinmel v. K-
st Kühnen, ein eidliches — wahrscheinlich längst erloschenes —Patriziergeschlecht zu Frankfurt a/M.sSicbmachcr I. 211. — Zedier XV. 2936. — Spener 249.)
Kühschnich v. Tarnan, eine schlcsische, im Meißnischenbegütert gewesene Familie, die daselbst in der zweiten Hälfte des15. Jahrhunderts vorkommt. (Sinap II. 758.) W.: Leliwa.)v. Ledebur I. 483. — v. H.)
st Külier, ein wahrscheinlich erloschenes Geschlecht, aus welchem1376 Einer Namens A. v. K. vor Reuttlingen im Kampfeblieb. (Crusius, schwäb. Chronik III. 950.)
Küimcr. In Arnstadt lebte 1857 noch ein männlicher Nach-komme der v. K., welche a »S Sachsen stammen sollen,sv. Hefner, schwarzburg. Adel S. 59. T. 4.)
Külnhoftr, eine östcrr. Familie.sSiebmacher III. 57. — Zedier XV. 2925.)
Kümmcrlin «. Eichenau. Der östcrr. Hauptmann Kaspar K.wurde im I. 1820 mit dem Beinamen v. E. geadelt.
)M. v. M., Erg. 359. — v. H.)
st Kümmpl. Im preuß. Heere kommen zwischen 1770 und1806 Offiziere v. K. vor. sv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 490.) DerVater dieser Offiziere war aus geringem Stande und 1763 nochnicht geadelt.
Künusbcrg, s. König Seck.
Allenberg, Philipp Jakob, wurde 1652 geadelt. sN.T. A. R.)Kuenburg, s. Khuenburg.
st Künborf, Kühndorf, ein erloschene« fränk- Geschlecht, dasfrüher in dem Rittcrkanton Altmühl blühte. (Biedermann, A.Tab. 217.) Ihr gleichnamiges Stammschloß war der unweitMeiningen gelegene Flecken, welcher dieser Familie schon 795zustand (!?). (Zedier XV. 2034. — v. H.)
st Küncunlnd, ei» ausgestorbenes thüring. Geschlecht, auswelchem im I. 1336 drei Brüder als Raubritter gehängt wurden.sZicglcr, histor. Schaupl. d. Zeit- I. 89. — Zcdler XV. 2951.)Küncr v. Künersberg. Jakob K., ein Bankier in Mein min gen,dessen Geschlecht 1542 einen Wappenbricf erhalten hatte, bekamvon Kaiser Karl VI. im I. 1739 eine Adclsbcstätignng und am8. Okt. 1740 ein Nittcrdiplom mit der von 10 zu 10 Jahren zuerneuernden Erlaubniß, au seinen Häusern und Gärten das kai-serliche Wappen als Salvcguardia aushängen zu dürfen.
sv. Lang 419 u. f. — M. v. M., Erg. 359. — v. Hcsncr, daher.Adel S. 91. Taf. 197. — v. H.)
Küucre, ein rheinländ. Geschlecht.sSicbmachcr III. >39. — Zedier XV. 2951.)
st Küngcn, Khngcn, ein schwäb. Geschlecht, welches noch 1485vorkam.
sCrusius, schwäb. Chronik II. 697. III. 122. — Zedier XV. 2951.)Külihciui, Cunheim, eine alte Familie, die sich in Schlesien
und Preußen verbreitete. sSinap II. 597. 759. — Gauhe 1.842.
— v. H.) Vergl. KunHeim.
Künigbcrg, s. Königsberg.
Kiüiigl v- Ehrcnbcrg u. Wurth, s. Kinigl.
Künigl, s- Kinigl. — Sünigseck, s- KönigSeck.
Künsperg, Künsberg. Dieses Geschlecht ist fränk. Ursprungsund hat seine Güter in den Kantonen Gcbürg und St eiger -Wald, auch im Voigtlau de. Sic stammen aus Oesterreichund hatten in Franken das Erbmarschallamt des B. Nürnberg.Joh. Philipp v. K. erhielt im I. 1708 die Bestätigung des Reichs-Nitterstandes mit „Edler von". (M. v. M-, Erg. 166.) DerWappeukalender des deutschen Ordens, Valley Franken, aufdas Jahr 1762 hat, Tab. 32, daö adliche v. künsberg'sche Wappen,wie es im deutschen Orden aufgeschworcn ist. Siebmacher, I. 106.Suppl. II. 11. 17. Suppl. III. 4, hat daö Wappen der Freiherrenv. K--Turn au. sZcdler XV. 2043. — Sächs. Wappenb. III. 30.)Die Linie v. Thurnau zu Ermreut erhielt am 11. Sept. 1691von Kaiser Leopold das Frciherrndiplom. sVon der künsperg 'schenFamilie u. deren Leben. Saec. XVI. Ein Manuskript in der ebncr'schenBibliothek zu Nürnberg. Cat. bib. Vol. I. p. 27. n. 221. — Seifert,Genealogie adl. Elt. u. K. — Salver 239. 271. 438. 446. 482. 559. 562.
— v. Hefner, daher- Adel S. 43. T. 42; sächs. Adel S. 12. T- II; prcuß.Adel S. 51. T. 64; Erg.Bd. S. 15. — Biedermann, G. Tab. 116-49;Altm. Suppl.; Steigerw. is Verz. — Pastorin« in Francon. rediv. 499.
— v. Hattstein III. 271—88 — Hartman»'« Sammlung. — ThroffI. B. 51. 2. W. ein« wol d. adl., das andere da« frhrl. vermehrt. —Siebenkecs I. B. I. Abschn. 3s Heft 68 u. f. — Neues gen. Hdb. 1778.S. 127—29. — Gauhe I. 842 u. f. — v. Lang 179—72. — v. Zedlitz.