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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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308
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Z08

Kub Küf

Kulilnng v. Scltcnhos. Der Hauptmann Franz K. wurde imI. 1820 mit dem Beinamen v. S. geadelt.

(M. v. M,, Erg. 350. v. H .s

Kuchnrski, ein westpreuß. Geschlecht. W.: Jastrzembiec.sv. Ledebur I. 488.s

Kuchelüecker, Karl Heinrich, geh. Kabinetssekrctär, wurde 1790vom sächs. Neichsvikariat geadelt. sE. S.)

Kucicjcwski, Konstantin, öfter reich. Hauptmann von Grafv. Nugent Infanterie, Nr. 39, wnrde 1855 geadelt.sA. A. Zeit, von 1855. Oesterr. Milit. Schemat. von >856.)

Kncinski, ein posen'sches Geschlecht. W.: Ogonczyk.sv. Ledebur I. 488 .s

Knczüorski, iin Posen' scheu. W.: Ogonczyk.sv. Ledebur I. 483. III. 296. s

Kurzer« v. Traubcnthal. Der k. k. Rath und Hauptmann FranzK. wurde im I. 1778 mit dem Beinamen v. T. in den Ritterstanderhoben. (M. v. M., Erg. t66. v. Hcfner, galiz. Adel. v. H.)

Kuczkowski. Andreas K. wurde im I. 1897 in den Grafen-stand erhoben. sM. v. M. 19.) Es gibt nach Niesieski, coronaPolska II., zwei adliche polnische Familien dieses Namens, dieaus verschiedenen Geschlechtern dem Jastrzembiec und demWemzyk abstammen. Es führt ein Hufeisen im Schilde.sOesterr. Wappcnbuch IV. Zl.s Mehrere Edelleute dieses Namensdienen im preuß. Heere, sv. Zedlitz. Dipl. Jahrb. für d. preuß.Staat l84l. Abth. 2. S. >05. v. Ledebur I. 488. III. 296.sGraf v. K. gehört zum Wappen Jastrzembiec. sv. H.)

Kucznran, vcrmuthlich österr.-dalmat. Adel. Joh. v. K.war 1857 Hauptmann im Geniestabe.

Kudelkn. Der Hauptmann Vincenz Josef K. wurde im I.1895 geadelt. sM. v. M. 215. v. HI

Kudcr. Der Großherzog von Hessen hat unterm 11. Jan.1829 den dem weiland fürstlich Hessen-hanau'schen geh. RathGeorg Ludwig K. zu Buchsweiler durch ein Diplom KaiserJosef's II. vom 18. Jan. 1736 verliehenen erblichen Reichsadelanerkannt und bestätiget, in Folge dessen dem ältesten Sohne ge-nannten geh. Raths, Archivrath Kristian Karl K. in Darmstadt,die Erlaubniß crtheilt, von jenem Adel öffentlichen Gebrauch zumachen.

>Nggsbl. von 1820. v. Hcfner, Hess. Adel S. 16. Taf. 17.sKndlcr, Dr. Johann, geh. Leg. Rath, erlangte 1851 denösterr. rittermäßigen Adelstand. sM. S.)

Kudo», österr. Adel. Ernst Julius Karl v. K. stand 1857als Kadet im 6. k. k. Jägerbataillon.

Kudrinwskq, Athanasius, kais. russ. Titnlarrath, erhielt nebendem Jnkolate im I. 1785 ein Reichsadelsdiplom. sR. T. A. R.)Der kais. österr. F. M. L. Ludwig v. K- wurde 1859 in denFreiherrnstand erhoben. sA. A. Zeit., Okt. 1859.)

Kinbach (Kührbach) v. Hascibiirg. Sigmund v. K., tirolerLandmann, war 1796 Sekretär beim ob er österr. Gubernium.(Wiener Adreßbuch von >796.)

Kiibach, Kristof Jakob, kais. Hofdiener, erlangte 1617 denAdel. sR. T. A. R.)

Kübach, s. Kuepach.

Kübcck v. Kuba». Der kais. Hofrath Karl Friedrich K. wurde1816 mit v. Kübau in den rittermäßigen Adelstand erhoben.Als Staats - und Konfcrenzrath erlangte er und sein Bruder Alois1325 die Freiherrnwürde. sTaschenb. der srhrl. Häuser 1843 u. 1853.

Hyrtl, die fiirstl., gräfl. und srhrl. Familien Oesterreichs I85>.M. v. M 125) Nach der Augsb. Allg. Zeit., Beil. zu Nr. 336von 1855, waren die Vorfahren des Karl Friedrich K. schon zuden Zeiten des 39jährigen Krieges vom Kurf, von Trier geadeltworden (!?). Im Anfange des 19. Jahrhunderts soll sich inTrier eine Familie Kübeck zu Kübau noch befunden haben.

sv. Hefner, Erg.Bd. S. 24. Taf. >0.)

Kübliiig ». Kiibiingöthal. Der Oberlieutenant Franz K. wurdeim I. 1779 mit dem Beinamen v. Küblingsthal geadelt.

sM. v. M., Erg. 350. v. H.s. Küchel. Der FeldkriegSkassaverwalter Josef Ferd. K- wurdeim I. 1798 in den Reichsadelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 350. v. H.s

Küchenmeister. Von den ehemals erhaltenen Erbämtern derKüchen - oder Kuchclmcister nahmen mehrere Familien diesen Amts-Namcn statt ihres Gcschlechtsnamens an und machten ihn zumStammnamen. Den Amtsnamen Küchenmeister haben daherv. Meding und Andere nicht, sondern bringen Nachbcnannte unterihren ehemaligen Gcschlechtsnamen: Z. B. die K- zu Bebenburg,Forndorf und WechterSbach.sGauhe I. 84 >. Biedermann, Rhön u. Werra Tab. 435. v. H.s

1. Küchenmeister v. Gnmbiirg, eine rheinländische u. frän-kische Familie, sv. Humbracht f. 290. 370. Gauhe II. 596.Biedermann, Rhön n. Werra Tab. 435. v. H.s

2. Küchenmeister v. Rardenberg mit der Nebenlinie v. Ncnbnrg.sGauhe I. 841. Siebmacher II. 73. Biedermann, Rhön und

Werra Tab. 240. 436 u. ff. - Salver 209. 219. 224. v. H.s

3. Küchenmeister zu Sclbcncck.

(Biedermann, Rh. u. W. Tab. 438 u. Suppl. zu Odenw. v- H.s

4. Küchenmeister zu Sternberg, in der Mark Brandenburgund in Preußen. Siehe unter Sternberg.

Küchenmeister zu Mchtcrsbach, s. v. Gamburg.

st Küchlein, Kieglein, ein adl. Geschlecht im Unterbreisgan,das längst ausgestorben sein wird. sCrusius, schwäb. Chronik III. 112.XI. 219. Sicbmachcr II. 93. Zedier XV. 2023.)

1. st Küchlcr, eine baycr. Familie, welche das Erbmarschall-Amt zu Salzburg besaß, und das ganze Küchlerthal imBesiz hatte, das aber nach ihrem Aussterben an Salzburg fiel.Die Familie kommt schon 1165 vor.

sSiebmacker II. 70. Zedier XV. 2022. W. Hund I. 25557.

v. H.)

2. Küchlcr, Friedrich, Obcrstlieutenant bei den Chevaurlegers inDarmstadt, wurde am 23. Jan. 1837 vom Großhcrzog vonHessen geadelt, sv. Hefner, Hess. Adel S. 16. T. 17.)

Kückclshcim, ein im Herzogthum Cleve begütertes Geschlecht.

(Abel, preuß. Rittersaal I. 76. v. Ledebur I. 488. v. Steinen,Taf. XXX VII.)

Kücbcrg, auch Mücrg. Sebastian Johann Viktor K., beiderRechte Doktor, und Joh. Nikolaus K., Vater und Sohn, wurden1662 geadelt. sR. T. A. R.)

1 Kücckstci», ein schwäbisches altes, im schwäb. Bunde1392 mit vorkommendes Geschlecht. sDatt, de pace publ- II. 252.

Bürgermeister, reichsritt. corp. jur. S. 2.)

Messel ». Kücffclstein, ein adliches Geschlecht, dessen WappenSiebmacher, IV. 3, und Zedier, XV. 2924, geben.

Küsscnegg, s. Haßler.

Küffer, österr. Geschlecht, aus welchem Albert v. K. 1857Kadet im 44. k. k. Inf. Reg. war.