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Kob — Koch
die Familie den Titel bei. Die Familie ist die einzige, welche vonden friesischen Häuptlingen noch übrig ist. Im I. 1588 wur-den Jko und Wilhelm in den Freiherrn- und 1694 Jko's Enkel,Georg Wilhelm, in den Grafenstand erhoben, welche aber baldohne männliche Erben verstorben sind. Für Wilhelm's Söhnewurde die Freihcrrnwürde 1635 bestätiget, sowie auch 1671. Vonden Nachkommen wurde Etzward Moritz Frhr. v. Inn- undKnyphauscn-Lnttelsburg 1816 vom Prinzregent von Eng-land und Hannover in den Grafcnstand erhoben. Ein Zweig wen-dete sich nach Schweden und erlangte daselbst nach dem 36jährigenKriege auch die Grafenwürdc, welche Linie noch blüht. sTaschcnb.der gräfl. Häuser, 1813 u. f. — Deutschlands Grafenhäuser, 1852. —v. Krohne II. 193— 196. — Geneal. Nachr. über die Fam. d. Grafenu. Freiherren v. Inn - und Knyphauscu in Bran's „Minerva", Jena,1827, Mai, S. 221. — v- Zedlitz, Ad.Ler- — v. d. Knesebeck, Taschenb.des Adels in Hannover. — Grote, hanndvr. Wappenb. — v. Hcfncr,preuß. Adel S. 18. T. 60. u. S. 50. T. 63. - Frhrl. Taschenb. v. 1857.— v. Ledebur I. 128. — Vehse, Gesch. des preuß. Hofes u. Adels I. 206.j
Kob v. Acilbiiigen, s. in C.
Köbach, s. Gasteiger, Gnisen.
Kobbe, österr. Adel; Ulrich Konrad Hanns v. K. war 1857Lieutenant im 19. k. k. Inf. Reg.
Kobbcn, eine in Bremen begüterte Familie.sMuhhard 328. — v. Meding I. n. 128. II. 729. — SiebmachcrV. >7. — Grote, hannöv. Wappenb. — v. Ledebur I. 15I.s
-s KobbcnrM, Kolbenroth, Kobclräd, Kobbenräd, ein altes,wahrscheinlich längst ausgestorbenes westfäl. Geschlecht.
sv. Steinen, westfäl. Gesch. II. 16. Tab. 37. n. 1. — Siebmacher II.III. n. 1. — v. Meding I. n. 129. — Zedier XV. 1177. - v. H.)
st Kobbiiig, Koppink, mit den v. Langen Eines Stammes;W.: schräggestellte Rauten; ein westfäl. altes Geschlecht, das wahr-scheinlich schon im 15. Jahrh. erloschen ist. Sweder K. war 1444Landkomthur des deutschen Ordens. (Im 17. Jahrh. erscheint einOberst V.K. mit seinen Söhnen als Besizer von Drebkan in derOberlausitz.) sv. Ledebur I. 451.)
Kobe, s. Koppenfels.
Kabelt. Zwei Brüder, einer k. bayer. geh. Conferenz- undGeneralsekretär des geh. Raths, der andere k. bayer. General-Sekretär des Ministeriums des Innern; Beide wurden im I. 1869Ritter des Civilverdienstordens der bayer. Krone in zwei ver-schiedenen Diplomen, das eine vom 16. Nov., das andere vom16. Dez., aber Beide immatrikulirt am 21. Juni 1813. sv. Lang 466.)Ersterer, Franz Xaver, wurde 1825 in den rittermäßigen erblichenAdelstand erhoben. Der Professor der Akademie der bildendenKünste wurde am 12. Okt. 1817 zum Ritter des Civilverdienst- -Ordens der b. Krone ernannt und am 1. Okt. 1818 immatrikulirt.sv. Lang, Suppl. 116.) Der Professor Wilhelm K. erlangte 1833den erblichen Adelstand,sv- Hcfner, bayer. Adel S. 89. T. 105. — v. H.)
KobcilK, Johann, wurde 1596 in den Freiherrnstand erhoben.sR. T. A. R.)
Kober, eine Familie zu Görlitz in der Oberlausitz, welcheam 1. Juli 1542 von König Ferdinand II. den Adelstand erlangthat. Es gab auch ein altes Geschl- v. K. in der Mark Branden-burg um 1335, welches Hasenholz besaß,sv- Ledebur I. 451. III. 289. — Dorst, allg. Wappenb. II. 202.)
Kobcrsbcrg, ein schlesisches, ehedem in den FürstenthümernSchweidnitz und Jan er seßhaftes Geschlecht, aus welchem !
Jakob K. im 1.1499 von K. Maximilian I. in den Adelstand erhobenwurde. jNaso i. I. S. 102. — Sinap II. 733. — Zedler XV. 1,79.)
st Kobcrsec, ein preuß. Geschlecht. )Abel, preuß. Ritters. S.8,in d. preuß. u. br. Staatsgcographie. — v- Ledebur I. 451.) Erloschenim 17. Jahrh. sv. Ledebur III- 289.) Gleich mit Kobicrzki.
Kobcrwcin. Der landschaftl. steyer. Pfändungsinspcktor An-ton K. wurde im I. 1755 geadelt- sM. v. M., 216. — v. H.)
Kobicrskq o. Turstuni, österr. -ungar.; Hippolit K- v. T-war 1835 Fabrikationskontroleur bei der k. k. österr. Nationalbank.
Kobicrzycki, Koberzycki, ein poln. -Pos. Geschlecht mit demWappen: Pomia n. sv. Ledebur I. 452.)
Kodilinslu- Die v. K. gehören dem poln. Adel an; vieleOffiziere aus dieser Familie standen im preuß. Heere. Wappen:Lodzia. Eine Adoption hatte mit v. Stutt erHeim statt,sv. Zedlitz. — v- Ledebur I. 452, wo vier Familien angegeben sind.)
Kobinstcbt, s. g- von dem Dorf bei Arnstadt. Wappen:2 Schafscheeren. sCorrespond.Blatt 1866, n. III.) Hauptname:Ulrich. 1227 —1426 gen. in den Urkunden der Klöster Ichters-hausen und Georgcnthal-
Kodier ». Ehrcnsorg. Der Kammcrmalcr Peter K. wurde im1.1766 mit dem Beinamen v. E. geadelt. )M v. M. 210. — v. H.s
1. KMinski. Mich. Alb. Schneidemesser, dessen Arrogationvon Seiten seiner Tante, der vcrwittwetcn Rittmeister v. K., wurdeam 2. Sept. 1775 dahin bestätigt, daß er Namen und Wappenv. K. führen soll. Sonst stammen die K. aus Polen.
sOkolski orb. p. 31. — v. Ledebur I. 452. — v. H.)
2. Kobtiiiski, ein in Westpreußen seßhaftes Geschlecht mitdem Wappen: Dombrowo; verschieden von einem anderen Geschlechtedieses Namens. sPreuß. Wappenb. III. 68. — v. Ledebur III. 289.)
Koboidt, Gebrüder, erhielten 1654 den Adel. sR. T. A.R.)Bei Siebmacher, III. 169. 134- V. 276, und Zedler, XV. 1182,kommt ein zum schwäb. und westfäl. Adel zählendes Geschlechtdieses Namens vor, welches auch Kobolt und K- v. Schwackcn-burg geschrieben erscheint. Obige Gebrüder K. möchten wohl dieStammväter sein.
st Kobrnigk, eine alte münster'sche und oIdenburg'scheFamilie, so. H. — Gauhe II. 545. — v. Ledebur I. 452.)
Koliurgcr, ein fränk., besonders nürnberger, im Henne-ber g'schen auch begütertes Geschlecht. sSiebmacher 1.213.— Spangen-berg, Henneb. Bes. II. 114. V. I. — Zedler XV. 1183.)
Kobqlecki, Kobylnicke, Kopylski, drei poln.-Pos. Geschlechter,sv. Ledebur I. 452.)
Koinstka u. Kolnsti, eine schles., ursprnngl. slavon. Familie.sPaprocius fol. 283. — Sinap II. 734. — Okolsky, Orb. pol. II.234. - Zedier XV. 1183. — v. Ledebur I. 452. - v. H.)
Kor. Ein Offizier v. K. stand 1866 im preuß. Heere.Wappen: Dombrowa. sv. Ledebur III. 289.)
Koch. Familien, welche den Namen K. führen, gibt esmehrere; doch fehlen von manchen die Notizen über Ursprung,Wappen, Vaterland :c. Man will daher in diesen Artikel einigeStandeserhöhungen zusammenfassen, die nicht einzureihen waren.Als: zwei österreichische Familien, wovon die eine am 17. Jan.1696 unter die nie der österr. Ritterstandsgeschlechter aufgenommenwurde und darin bis 1778 vorkommt; die andere, im Wappen undsonst ganz verschieden von der ersteren, von 1745 — 1781 bekannt,wurde am 17. Juli 1748 in den Freiherrnstand, und zwar in deri Person des kaiserl. Hofraths und geh. Hof- und Kabinetssekretärs