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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
Entstehung
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271
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Knop

1- Knope, ein vermuthlich längst ausgestorbenes Mecklenburg.Geschlecht. fv. Meding I. n. 427. — v. Hst

1. Knopf, Knop, ein schleswig 'scheS Geschlecht.sDankwerth, Beschr. v. Schleswig u. Holsteinst

2. Knopf, ein kärnthner Geschlecht.sHahn, coll. mon, vet. et rec. I. 534st

Knopscr. Der österr. Rittmeister Kristos K. wurde im Jahre1769 geadelt. fM. v. M., Erg. 342. — v. Hst

1. Knopp o. Kirchmold, österr. Adelsfamilie; Karl K. v. K.war 1857 k. k. Obcrstlieutenant und Korpsadjutant beim 9. Armee-Korps.

2. Knopp v. Kirchwold, k. k. österr. Oberst, Ritter der eisernenKrone, wurde 1861 in den Nitterstand erhoben.

fA. A. Zeit., Jan. 186 Ist

1. Knorr, ein halle'sches Salzpfännergeschlecht, um 1692.Wappen: vierfeldig; 1. u. 4. Feld in R. ein schrägrechtsgcstellterw. Knochen, 2. n. 3. F. in Bl. ein brauner abgehauener Stammmit 4 Wurzeln, fv. Ledebur I. 459st

2. Knorr, ein thüringen'sches und eichsfeld'sches Ge-schlecht. sGlcichenstein n. 47st Theodor v. Steinmetz, Ursprungdes Edlen Römers Ußlar :c., hat ein Stammregister von diesemGeschlecht. fSeifert's Gcncal. adl. Eltern u. Kinder. — Brückner I.3s St. 239. 5s St. 62. 6s St. 32. 56. 57. - v. Zedlitz, Ad.LerstAuch in Kurland befinden sich die v. K. Die Familie wurde indem kurländ. Ritterbuche, welches am 29. Juli 1634 geschlossenwurde, unter die Klasse derer von Adel gesezt, nachdem sie ihrenAdel mit dem Notorio und Producirung ihrer Auen probirt hatte.

sZedler XV. tl63. — Siebmacher IV. tc>3. — v. Hst

3. Knorr, ein adliches Geschlecht im Preußischen, welchesin N. einen s. schräggestellten Mörser mit 2 Henkeln führt. Sittigv. K., preuß. Oberstlieut., gest. 1847, hinterließ 2 Töchter, wovondie eine einen Frhrn. v. Hanstein, die andere einen V .Wintzin-gerode henrathct; Beide fügten Namen und Wappen den ihrigen bei.Die Familie ist in Brandenburg, Schlesien und Posenbegütert, sv. Ledebur l. 459st Wahrscheinlich gleichen Stammesmit den thüringen'scheu K.

4. p Knorr v. Uofcnroth. Diese K. erlangten von K. Maxi-milian I. den Adelsstand mit dem Beinamen v. R. und von K. Leo-pold den Freiherrnstand mit Wappenvermehrnng. fSinap II. 732 u.s.— Gauhc II. 542—545. — v. Zedlitz, Ad.Lex. — Jocher, Gelehrt.Lex.II. 2127. — Siebmacker V. 341. — Zedier XV. 1163. — V .LedeburI. 450. - v. Hst

5. Knorr v. Ichmidtniühlcn auf Pilsheim war 1694 Gcrichts-beisizer zu Burglengenfeld. fv. Neisach S. 91st

6. -f Knorr ». Zcltfcha, eine schles. Familie im Breslaui-schen. Heinrich v.K. u. Z. wurde am 15. Nov. 1681 in denschl es. Nitterstand erhoben. Johann Kristian v. K. u. Z. war1712 Kauf- und Handelsmann in Breslau.

fv. Ledebur I. 450. — Henel, Silesiograph. 713. — v. Hst

1. Knorring. So heißt in Liefland ein vor Jahrhunderteneingewanderter Zweig der schwäb. Familie v. Knör ringen.Dieselben befinden sich auch auf der Insel Oesel, und sind daselbsttheils als Adliche, theils als Freiherren bekannt. sHupel, Mat. 1739.S. >63. — Hupel, Oesel. Ad.Geschl. n. 8. — Suea Nikes, fol. 65stIm I. 1663 ward die Familie in den Frciherrnstand erhoben.

sv. Firks, Urspr. des Adels in den Ostseeprov. S. 153. — v. LedeburI. 451. — Siebmacher I. I12st

- Kny 27 l

2. Knorring, Stefan Friedrich, wurde am 17. Sept. 1672 inSchweden geadelt, und Johann v. K. am 29. Jan. 1729 in denschwed. Freihcrrnstand erhoben. Das Wappen ist von jenem derschwäb. Knörring ganz verschieden, fv. Ledebur III. 289stJn's srhrl. vermehrte Wappen wurde das schwäb. - kuörring' scheaufgenommen.

Kiiofpcndorff, ein adliches Geschlecht, aus dem Klara v. K.als ein gelehrtes und besonders in Beredsamkeit wohlbewandertesFräulein bekannt ist. fPaulini, Hoch- u. wohlgeb. T. Frauenzimmerst

-f Knottcn, Knottn v. Schlammersdorf, ein bat)er., wohl aus-gestorbenes Geschlecht, dessen Wappen Zedier, XV. 1167, undSiebmacher, II. 69, angeben.

Knottnow, s. Hubati us.

K»oher, ein österr. Geschlecht.sZedler XV. 1168. — Siebmachcr V. 45.s

ch Knüplou, ein adliches Geschlecht, welches im Halberstädt'-schen und Magdeburg'scheu Lehen besaß; erloschen um 1797.fv- Ledebur I- 45 Ist

Kinirow, s. Bojakowsky.

1. st Knuth, ein hinterpommer'sches Geschlecht, dessenSchild w., r. und bl. getheilt war, und welches wahrscheinlich im16. Jahrh. erloschen ist. fv. Ledebur I. 451st

2. ß Knuth, ein pommer'schcs Geschlecht, von dem andernpommer'schen Geschlechte verschieden. Es führt einen g. Stulp-Becher im bl. Felde, ist aber 1763 erloschen, sv. Meding III. n. 415.— v. Ledebur I. 451. — Bagmihl II. Taf. Vlll.j

3. Knuth, Knauth, ein adl. und gräfl. mecklenb. u. pom-mer'schcs Geschlecht, das sich in neuerer Zeit in drei Branchen,in die niederstichst, holländ. und dänische, welche die gräf-liche ist, abthcilte. In Dänemark erhielten sie den NamenGrafen K. v. Knuth enburg nach dem Rechte der Erstgeburt.Dieses Geschlecht führt einen zusammengeschlagenen, eisenfarbigcnKesselhaken und hat, wie gesagt, gleichen Ursprung mit dem pom-mer'schen. sHartknoch, Or. Pom. beim Rang» Pom. dipl. 59. —Siebmacher V. ,72. — Zedier XV. 1172.s Der pomm. Zweig diesesGeschlechtes, welcher drei Kesselhaken kreuzweise und drei Spießemit drei Schlangen auf dem Helme führte, ist 1693 erloschen. InDänemark und Holland blüht die Familie noch.

sv. Ledebur I. 451. — Masch XXVI. — Siebmacher V. 172. —Bagmihl II. 26. 27 u. Taf. Vitt. - v- Ledebur III. 289. — v. Hefner,mcckl. Adel S. 12. T. 9. — Hörschclmann's Samml. I. 39- 40. Dessengcncal. Adelshist. 1. 100-106, mit W. u. G-R- — Neues gencal. Handb.1777. 268-270, u. 1778. 318—322. — M. I. de Beehr lib. VII. cap. 14de familiis equestr. p. 1625. — MicrMus, Gesch. v. Pomm- VI. 496. —Univ.Lex-, XV, hat v. Knuth. — Gauhc I. 782 u. f. - v. Meding III-n. 414. 416, der auch S. 343 eine kleine Stammtafel liefert- — v. Hst

Knuth, s. Knaut.

Knutter v. Kiöscidt, ein adliches Geschlecht, dessen WappenZedier, XV. 1174, und Siebmacher, IV. 198, geben.

Knistawski, s. Czarlinski.

Knyst, Jakob Gerhard, aus Amsterdam, wurde 1719 inden Ritterstand erhoben. fR-T. A. Nst

Knpphaufcn. Der Anhcrr dieses Geschlechts war der fries.Ritter Jko Omecken. Er erheurathete Schloß und HerrschaftInn Hausen. Sein Enkel Folef I. erwarb durch lezten Willeneines Vetters die Herrschaft K. Nach hundertjährigem Rechtsstreitging K., Schloß und Herrschaft, im 1.1632, über; doch behielt