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Klet — Kling
Wappenbrief und wurde von Kaiser Rudolf II, im 1.1577 in denAdelstand erhoben, (V .Ledebur I, 439. III, 288. — Henel, Silestogr.p. 772, — Sinap II. 728.)
2. Klette, August Friedrich, kursächs. Hauptmann beimFeldartilleriekorps, wurde 1796 vom fach f. Reichsvikariat in denAdelstand erhoben, (v. Beust, Staatsanzeiger, IS Heft.)
1. 1 Klcttciilicrg, Clettenberg, eine freiherrliche und gräfliche
Familie in der Grafschaft Hohn st ein in Obcrsachsen, die aus
einem Schlosse und 13 Dörfern bestanden, welche nach ihrem schon
im I. 1266 erfolgten Aussterben an die Grafen v. Hohnstein kam,
sChr. Fr, Lesser's Historie der Grafen v. C-, Mspt, — Gauhe II. 533, —Zedier XV. 923. — v, H.)
2. Mttcnbcrg. (Ministerialen.) In einer Urkunde der GrafenAlbert, Konrad und Friedrich v. K. für's Stift Walke nriedstehen als Zeugen Heidenricus, Henricus, Wernerus, Jwanus,Burchardus, Hermannus, milites de K. 1236. So auch 1235Burkhard v. K. in einem Briefe der Grafen Albert und Konrad v. K.Iwan und Konrad v. K. 1259, Mathias de C. 1273. Andreasv. K. 1232. — 1316 kommt ein Tyselo, filius Ludcwici de Cletten-berch, als Monetarius (Münzmeistcr) et Konsul civitatis in Elrichvor. (III, 104. — U .B. f. Nieders. II. t28. 139. 143.J47. 228. 279.)Comcs Albertus de Clettenberk tcstis 1264. 1216. Albertuset Conradus comites fratres 1226. „Frater Albertus quondamcomeS in Clettenberch" 1238 tcstis. fll. 159.) CunradnSde Clettenberch (nicht Comes) testis 1223 (II. 166.) Burcharduset Conradus fratres de Clettenberg 1229.
(II. 126. — U.B. f. Nieders. II. 45. 84. 112.)
3. Klettenberg und Mtdcck. Diese Familie hielt sich häufigin der Gegend von Frankfurt a. M. auf und ist in der Wet-ter au wol begütert. (Schema gencal. von dieser Familie nebstden: Wappen auf Kupfer gedruckt. — Gauhe II. 533 u. f.) Ausdieser Familie stammt der berüchtigte Johann Hektor v. K. nicht.
IZedlcr XV. 927. - v. Ledebur I. 439. - v. H.)
Ktcht, Kletzel v. Altenacht, ein oberösterr. altes adlicheSGeschlecht, das größtenthcils aus Elsaß sich nach Bayern unddarauf nach Oesterreich wendete, von K. Leopold I. am 15. Juli1693 in den Freiherrnstand, bei den niederösterr. Ständen abererst am 11. Dez. 1762 als Freiherren in den Herrenstand unter dieneuen Geschlechter aufgenommen, endlich am 9. Dez. 1714 in denh. r. Reichsgrafenstand erhoben wurde. . fv. Krahne II. l80 u. f. —Wisgrill V. 164-167. — M. v. M.. Erg. 18. - v. H.)
Ktcudgcn. Der k. bayer. geh. Rath Jakob Josef K. erhieltvom Kurf. Karl Theodor am 4. Juli 1792 ein Freiherrndiplom.
(v. Lang, A. d. K. B. 167. — v. Hefner, bayer. Adel S. 43. T. 41.- v. H.)
Mvcrscld, Klöwerfelt, eine schwed.-Pommer. Familie um1777. (v. Ledebur III. 238.) Wappen:—?
Klcvcnow. Der geh. Finanzrath K. und der Rcgierungsdirektor K.sind am 5. Juni 1798 bei der Huldigung in Königsberg vom Königvon Preußen geadelt worden,fv- Zedlitz, Ad. Ler. — v. Ledebur I. 439. — v. H.)
Müntz. Der geh. Finanzrath K. wurde am 16. Juli 1863vom König von Preußen geadelt,fv. Zedlitz, Ad- Lex. — v. Ledebur I. 439. — v. H.)
1. Kley, Johauu, der Rechte Licenziat, im Köuigr. Böhmen,wurde 1613 geadelt. (R. T. A. R.)
2. Kley, Bartholomäus, erlangte um's 1.1629 den Adel-stand. (R. T. A. R.)
Ktcyte, Franz Joachim, Hofrath bei Erzherzog Karl v. Oester-reich, wurde 1829 in den rittermäßigcn Adelstand erhoben. (E. S.)
Minkowski (Wappen: Pruß I.), ein westprenß. Geschlecht,fv. Ledebur I. 439.)
Klier v. Trcucnstami». Der österr. Rath und Bankobcrein-nehmer T- Klier erlangte 1857 den Adel mit dem Beinamen v. T.fA. A. Zeit., 1857.)
Klicsch. Gottfried K. wurde im I. 1729 in den böhmischenAdelstand erhoben. (M- v. M-, Erg. 346. — v. H.)
Meß, Johann Georg, wurde im I. 1762 geadelt.fM. v. M., Erg. 340. - v- H.)
Kliman, Climan, fehles. Geschlecht.fSinap II. 564. — Zedier XV. 932.)
-f Klimlmg, eine schles., in der Mitte des 18. Jahrhundertserloschene Familie. (Gauhe II. 535 u. f. — v. Ledebur I. 439. — v.H.)
Klimlmrg, f. Kli misch.
Klimcnt, österr. Adel; Julius V .K. war 1857 Oberlieut.beim 11. k. k- Ulanenrcg.
Ktimisch n. Klimluirg. Der nicdcrösterr. Merkantil- undWechselgerichtsrath Niklas K. wurde mit dem Beinamen v. K. im
I.1796 geadelt. (M. v. M. 269. — v. H.)
Minkowski) o. Klimkowiz, eine ursprünglich poln. Familie,die sich nach Böhmen, Mähren und Schlesien wendete undmit den v. Wadwicz einerlei Stammes sein soll. Die Familiewar besonders bei Strehlen begütert, wo durch mehrere Jahr-hunderte No obschütz ihr Stammhaus war. In Schlesien istsie im Mannsstamm erloschen, jedoch blüht sie noch in Polen,fv. Zedlitz, Ad. Ler. — v- Ledebur I. 439. — Sinap II. 728. — v.H.)
Ktimpcly. Der Obcramtmanu Joh. Kristof K. zu Pol na inBöhmen wurde mit seinem adoptirten Schwiegersöhne, JohannEyselt, im I. 1795 mit „Edler von" geadelt.
(M. v. M., Erg. 340. — v. H.)
Kümper, Johann, wurde 1685 geadelt. (N.T.A.N.)
si Kliiiekclieit, ein österr. Geschlecht. (Siebmacher V. 49.)Jakob K. wurde 1661 geadelt und zwar unter dem Namen Grün-wald. Er war merscb. Kammerrath und Salzhauptmann zuGuben. Als guter Dichter widmete er dem Kaiser Leopold seinGedicht „Grünwald", welches ihm Adel und Namen brachte. (Gauhe
II. 382.) — Die Familie ist erloschen- S- Grünwald.
Ktnickhcrr v. Festenscis. Der österr. Wachtmeister K. wurdeim I. 1787 mit dem Beinamen v. F. geadelt.
(M. v. M. 209. — v. H.)
Ktiug, Hanns Jakob, kais. Hofkaplan, dann dessen BruderHanns Georg, kais. Forstmeister zu Wockerstorf, wurden 1658in den Adelstand erhoben. (R. T. A-R.)
Klinget, ein österr. Geschlecht.
(Zedier XI. 939. — Siebmacher IV. 110.)
Klingctluich. Die v. K. sind eine alte Hess., der unmittelbarenehemaligen Neichsritterschaft einverleibt gewesene Familie, auS welcherWolf Adam 1633 auf dem ritterschaftlichcu Korrespondcnztage zuHeilbronn erscheint. Seine Tochter Dorothea war mit HermannRiedesol v. Eisenbach vcrheurathct. (Rebmann, Mspt. —Siebmacher, I- 136, sezt solche unter die österr. Familien. —Zedler XV. 939.)