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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Kien — Kit

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Kienowsky, nur bekannt um 1856 in der Person eines preuß.Lieutenants v. K. sv. Ledebur I. 435. III. 286.j

-j- Kienzingeu, ein altes schwäb., im Unterbreisgau seß-haft gewesenes Geschlecht. sCrustus, schwäb. Chron. III. 112.j

st Kiepe, Kiepen, Kipen. Im 1.1688 ward Bodo Wilhelmv. K. von Kaiser Leopold I. in den Freiherrnstaud erhoben. SeinVater war der berühmte braunschweig-lüneburg'sche Kanzlerund geh. Rath, Dr. Justus K. zu Hannover, welcher 1638 vonKaiser Ferdinand III. geadelt worden war. Die Familie ist imI. 1751 erloschen, sv. d. Knesebeck, Taschenb. d. Adels in Hannover.—R- T. A. R.j

Kierski, im Posen'schen seßhaft. Wappen: Jastrzembiec.sv. Ledebur I. 130. III. 286. — v. Zedlitz, Ad. Lex.j

Kierzkowski, ein polnisch-posen'sches Geschlecht,sv. Ledebur I. 43IstKiesel, s. Khißl.

Kieseln. In Stettin starb 1662 ein schwed. Rittmeister,Peter v. K. sv. Ledebur I- 431.j

Kieselowsky, schles. Adel, den Einige auch Kieselowskerschreiben. M. s. a. Demritz, der zu dem polnischen HauseDrzewica gehört. sSinap I. SI2. II. 723. — Siebmacher I. 75.n. 13. — v. Meding II. n. 172. — v. H.j

Kiesen, eine adliche Familie, deren Wappen Zedier XV. 656und Siebmacher IV. 115 angeben.

1. Kicscwetter, eine meißnische, ursprünglich aus Schle-sien stammende Familie. Das Geschlecht erscheint im 1.1349 inUrkunden. sSpener, hist. insign. P. gen. p. 203. — Siebmacher I. 157.

— Zedier XV. 607. — v. Zedlitz, Ad. Lex. — v. Ledebur I. 431. III. 286.

— Histor. gcnealog. Nachr. v. d. Geschl. d. HH. v. K. im lausitzer Magaz.,1769. 341. 57; 1770. 17. 13; 1774. 73 — 34. 99. — M. K. Kr. Gerkens,Etwas v. d. churs. Kanzler K. u. dess. Nachk. im lans. Mag., 1785. 36 u. ff.jDieser Kanzler, Hieronimus K., Kyseweter, erlangte 1586 die Er-neuerung des seiner Familie zustehenden Adels, sv. Hefner, sächs. Ad.S. 34. T. 37. — Sächs. Wappenb. II. 794 Im österr. Schematismusvon 1859 kommen S. 72 ein Generalmajor, Julius K. Edlerv. Wiesenbrunn, und S. 153 Guido K., Edler v. W., kaiserl.Major und Thalsperrekommandant zu Tarvis in Kärnthen,vor. Ob und zu welchem der vorstehenden Geschlechter derselbeetwa gehörig, vermag man nicht anzugeben.

sGauhe I. 754u.f. — v. Ilechtrltz, diplom.Nachr. III. 160—173.— v.H.j

2. Kicscwctter. Jeremias K. wurde 1566 in den Adelstanderhoben. sR.T.A. R.j Möchte Hieronimus sein.

3. Kicsewcttcr, Friedr. Ernst, wurde 1851 geadelt. sR. T. A. R.jOb und wie Jeremias und Friedrich Ernst K. mit dem alten Ge-schlcchte der v. K. in Verbindung stehen, weiß man nicht anzugeben.

Kicsling, Edle aus Kicsliugstein, erhielten vom König vonBayern am 3. Juli 1815 ein Edelndiplom. sv. Hefner, bayer.Adel S. 88. T. 103. - v. Lang 401. - v. H.j Vgl. Kißling v. K.

Kicsow, ein in Augsburg lebender Partikulier, der aufGrund des mit der Stelle seines Vaters, eines russ. Kollegien-Assessors, verbundenen erblichen Adels in Bayern am 24. Dez.1819 immatrikulirt wurde, sv. Lang, Suppl. 116. — v. HI

Kicspfcnnillg, Gottfried, kaiserl. Offizier, wurde im I. 1635geadelt. sR.T.A.R.j

Kießling, Kiöling, eine nördlingen'sche Familie. sBeischlag'sBeitr. z. nbrdl. Geschl. Hist. 255 .j Der Hofkriegsagent Johann K.Wurde im I. 1733 in den ReichSadelstand erhoben. sM. v. M.,Erg. 337. — Fortg. neue gen. u. hist. Nachr. 21. S. 702. — v. H.j

Kießling, s. Kißling.

Kieler, Sam. Ludwig, Rathsherrund Sekretär der liefländ.Kreisstadt Wenden, wurde 1791 geadelt. sR.T.A.R.j

Kichcl, wird in Preußen als adlich aufgeführt; ein Näheresweiß man nicht, sv. Ledebur I. 431.j Auch lebte 1858 ein Haupt-mann Kristian V.K. in Kurh essen,sv. Hefner, Hess. Ad. S. 15. T. 16.j

Sijcwski, ein polnisch-posen'sches Geschlecht,sv. Ledebur I. 431.j

st Silwl, Kickol, eine adliche Familie, die mit dem deutschenOrden nach Preußen gekommen ist; sie hieß früher v. Kriwitz.Der Name K. kommt von der tapferen Vertheidigung des Schlosses K.In Preußen erschien 1535 Otto v. K- Wahrscheinlich ist die Fa-milie in neuerer Zeit erloschen,sv. Zedlitz, Ad. Lex. — v. Ledebur I. 43I.j

st Kilanowski, ein preußisches Geschlecht, sv. Ledebur I-430.III. 286, unter Kianowski.j Wappen: Pobrg.

st Kilchberg, ein altes schwäb., im 12. Jahrh. in Urkundenvorkommendes Geschl. auf der im württ. O.A. liegenden gleich-namigen Burg. sGriesinger S. 743.j

st Kilchmaun. Wappen: getheilt, oben wachsend ein Löwe,unten ein Balken. Basler Adel. Hanns K., Ritter, Haupt-mann der Stadt Basel im Kriege gegen Genua 1557.sWurstisen 500.j

1. Kilian. Der Postmeister zu Waldshut, Andreas Jos. K.,wurde im 1.1778 geadelt. sM. v. M., Erg. 337. — v. H.j

2. st Kilian, ein adliches Geschlecht in Franken, das wohlerloschen ist. sZedler XV. 622. — Siebmacher V. 105.j

3. Kilian n. Klarcnftls. Der österr. Hauptmann Melchior K.wurde im 1.1814 mit dem Beinamen v. K. geadelt.

sM. v. M., Erg. 337. - v. H.j

st Kilian!, eine adliche Familie. Wappen: bei Zedier XV. 623.sSiebmacher IV. 155>j Ist wol erloschen.

st Kilianjicin, ein adlicheS Geschlecht. Wappen: bei ZedierXV. 623. sSiebmacher V. 99.j Abgestorben.

Kilinski, eine polnisch-posen'sche Familie,sv. Ledebur I. 43l.j

Kille, Josef, k.k. Oberst, wurde 1842 in den österr. Adel-stand erhoben. sE. S.j

Killingcr, Joh. Melch., des fränkischen Kreises Oberkriegs-Kommissär und Hauptmann, wurde am 25. März 1737 in denAdelstand erhoben; auch Georg Friedrich K., ansbachischer Hof-kammerrath, erlangte 1742 sammt fünf Bruderssöhnen den Adel-stand. sR. T. A. R.j Joh. Melch. v. K. wurde 1739 bei derfränk. Ritterschaft aufgenommen. Des Friedrich Kristian v. K.nachgelassene Wittwe und Kinder erhielten 1835 vom König vonWürttemberg die Erlaubniß, sich Freiherrn schreiben zu dürfen.

sCast, Adelsb. v. Württemb. — Dorst, württ. Wappenb. — TyroffWappenb. v. Württ. — Archiv f. Gcncal., Gesch., Dipl. S. 37. — Cast,Adelsb. v. Baden. — Bayer. Wappenb. X. 33. — v. Hefner, württ.Ad. S. 9. T. 10; bayer. S. 88. T. 104. - Frhrl. Taschenb. f. 1860.j

st Kilshcim, ein adliches Geschlecht in Franken; wohl er-loschen. sZedler XV. 627. — Siebmacher l. 79.j

Kilsptirg, Kilsperg, Kilöberg, Kilsburg, ein schwäb. undbayer. Geschlecht. sSiebmacher II. 62. — Zedier XV. 627. — Crufius,schwäb. Chron. S. 561.j

Kilstiidtcn, s. Packeni v. K-