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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Kamp

Kap

Kampf i>- Mansberg. Der k. österr. Oberlieutenaiit FriedrichAnton K. wurde 1758 mit dem Beinamen v, M. geadelt.M. v. M. 207. - v. H .sKampfbcrg, s. Kluinovich.

Kampfcrbcck. Aus diesem adl. Geschlechte war Heinrich v. K.Stiftsherr zu St. Gangolf in Magdeburg. Sein Sohn Hein-rich Bernhard v. K. war dän. Tribunalkanzlei- und Regierungs-Rath in Pommern und Rügen, und starb 1720. Die Familiebehauptet, aus der Provinz Ober-Nssel zu stammen und ließsich im 16. Jahrh. in Lübeck nieder, sv. Ledebur I- 4134Kampit, s. Graf.

Kanipinskq, s. Kempinsky.

7 Knmpiack, ein ausgestorbenes preuß. Geschlecht,so. Ledebur I. 413.s

Kampmülicr u. Langholstn. Franz K. v. L. war 1796 Kassa-Offizier bei der k-k. Administrationshauptkassa zu Wien.

Wiener Adreßbuch 1796.s

Kamps, Campz, s. Camtzen.

Kainurih, ein schles. Geschlecht, im Fürstenthume Oppelnseßhaft. fSinap II. 7134

Kanal, s. Canal v. Ehrenberg.

Kandcrlicrg, s. Fuchs. Kandcrsdarf, s. Hufs.

Kandier. Kaspar K., kurbayer. Hofrath und Nechtslehrer zuIngolstadt, wurde zur Belohnung der gegen die Jlluminatcndaselbst geführten Inquisition vom Kurf. Karl Theodor am 2. Sept.1796 in den Adel- und Ritterstand erhoben,sv. Hefner, bayer. Adel S. 87. T. t02. v. Lang 397. v. H .s4 Kandorsscr, ein stcyermärk. Geschlecht, das von der Mittedes 14. Jahrhunderts an bis gegen die Mitte des 17ten bekanntwar und mit Andrä K. ausstarb. fSchmutz II. tS7. v. H .s

Kanewers. Ludewicus Starans de K. testis in einemwalken rieder Brief 1255. fUrk. Buch f. Nieders. II. 2134

-s Kaniball. Andreas K. kam aus den Niederlanden nachOesterreich, und K. Karl V. erneuerte ihm im I. 1542 Adelund Wappen; im I. 1595 ist aber sein Geschlecht ausgestorben.

Wisgrill V. l9 u. f. Zedier XV. 168. Siebmacher V. 48.v. H.s

Kanicwski, ein polnisches, im Posen'schen begütertes Ge-schlecht. sv. Ledebur I. 4134

Klinig, Johann, Rittergutsbestzer zu Milstritz in der Ober-Lausitz, wurde im I. 1865 von Kaiser Franz II. geadelt,sv. H. v. Hefner, sächs. Adel S. 34. T. 37.s

Kanigomski, ein in Südpreußen 1864 ansehnlich begütertesadliches Geschlecht, dessen Wappen nicht angibt v. Ledebur III. 284.

Kanischliancr v. Hochenricd. Der kaiserl. Kammerkünstler undSchazkammeradjunkt Johann K. wurde im I. 1722 mit dem Bei-namen v. H. geadelt. sM. v. M., Erg. 334. v. H.sKanih, s. Canitz. Kannachcr, s. Cannacher.

Kanncbcrg, s. Fuchs.

Kannegicsscr. Der Kricgskommissär Albert Philipp K. zu Pragwurde im I. 1724 in den böhm. Adelstand erhoben. sM. v. M.,Erg. 3344 Der Oberamtsrath Hermann Franz K. in Schlesienwurde im I. 1737 in den böhm. Ritterstand erhoben. sM. v. M.,Erg. I664 Der Hofrath und geh. Referendar Hermann Lorenzv. K., Sohn des O.Amtsraths Herm. Fr. K., wurde im I. 1765in den Freiherrnstand erhoben. Wappen: 1. u. 4. Feld ein Adler-

Flügel, 2. Feld eine Kanne oder Kelch, Z.Feld ein Hirsch. sM.v. M., Erg. 69. v. Zedlitz.ss Der Name wird oft auch mitC. geschrieben, so besonders Konrad v. C., welcher 1729 alspreuß. geh. Finanzrath starb uud mehrere Nachkommen hinterließ,unter Andern Leonhard Heinrich Ludwig Georg v. C., welcher alshessen-kassel'scher Staatsministcr 1772 starb,sv. Ledebur I. 133. 414. v. H.s

Kannen, Kanne, Freiherren aus Westfalen, die sich inMeißen, Paderborn und Corvey niederließen. Freiherr» -

Diplom von 1676. sKLnig III. 51424. Tyroff I. 16. Nach-trag zum neuen gencalvg. Hdb. 1778. S. 70 n. f. Siebmackcr III.S. <34. u. 5. v. Mcding I. n. 398. Peckcnstein, theatr. Sax.Knauth, prodr. Misn. Gauhe I. 720. v. Hefner, preuß. AdelS. 48. T. 61. - v. Ledebur I. 413. III. 285. Frhrl. Taschenb. für>860- v. Zedlitz. Sächs. Wappenbuch III. 27.s

4 Knnncnlicrg, halbcrstadt'scher u. brandenburg'scher Adel,der sein Stammhaus gleichen Namens in Brandenburg hatte,und der auch in Schlesien begütert war, wo er das Erbmarschall-Amt besaß. Das Erbmarschallamt des Fürstenthums Minden,welches die v. K. seit 1673 besaßen, ging nach ihrem Absterben1866 auf die v. Kahlden über. sAhucntaf. der v. K. auf Strumpkein der Altmark. Theat. nob. T. I. p. 1. v. Ledebur I. 414.v- H. Siebmachcr I. 175. n. 15. Sinap II. 346. GauheI. 7214

4 Kannengicßcr, ein kölnisches, im I. 1632 erloschenesPatriziergeschlecht, welches in Schw. einen oben und unten ge-zinnten s. Querbalken führte, sv. Ledebur I. 413. Fahne I. 2I3.s

4 Kanncnwnrff, ein alter Adel in Thüringen, wo auch dasStammschloß gleichen Namens liegt. sSiebmacher I. 158. n. 2.v. Meding I. n. 400. Gauhe I. 721. v. Zedlitz. Zedier XV.S. 167. - v. H.s

Kanaski, s. Chanovöki. Kallstadt, s. Schilling v. K.Kansicin, s. Canstein; Jacobs v. K.

Kantakuscno, ein fürstliches Geschlecht aus Griechenland.Alexander Fürst v. K. stand 1857 als Licut. im 7. kais. österr.Ul. Regiment.

4 Kanthcn, ei» preuß. Geschlecht. Die Familie blühte noch1727 zu Kanthen. sv. Ledebur I. 4144

Kantius l>. Wijoski. Joh. K. v. W. war 1796 k. k. österr.Appellationsrath in Galizicn. sWiener Adreßbuch 17964

Kantrsinski, KentrzyinSki, ein preußisches, wahrscheinlichursprünglich Pol». Geschlecht, sv- Ledebur I. 414. v- Zedlitz.sKantski, s. Kostelce.

K.inisli.lr, s. Hanyuk v. K.

Kanz v. Adlcrskcrg, österreichisch. Josef K. v. A. war1857 Lieutenant im 62. Inf. Reg.

4 Kaiisach, ein altes schwäb. Geschlecht, dessen Burg imjezigen Württemberg. O.A. Riedlingen lag; man nannte dieseRitter gemeiniglich die Bachritter von Cancach. Schon 1442verkauften sie die Burg uud das Dorf an das Reichöstift Buchau,und sind längst erloschen. ssGricsinger 7364

Kansow, Emanuel Heinrich, wurde am 25. April 1761 vonKaiser Franz I. geadelt. sR. T. A. R.s

4 Kapaun v. Swogkow, ein altes frhrl. Geschlecht in Böhmen,das schon 1166 erscheint, indem Einer um diese Zeit das Amteines Landrichters bekleidete. Albr. Wcik., Heinrich, Jaroslav undAlbr. v. K. wurden am 27. Juni 1644 in den Freiherrnstand er-hoben. Am 21. Nov. 1826 ist das Geschlecht erloschen.sTaschcnb. der frhrl. Häuser 1848. v. Ledebur I. 414. Tyroff