Käme — Kamp
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Knmenicscck v. Steina». Der Feldartillerie-Stllckhauptmann K.wurde im I. 1769 mit dem Beinamen v. S. geadelt.sM. v. M., Erg. 333. - v. H-i
Kamcr, s. Kammer.
7 Kamcriui', ein altes bayer. Geschlecht, dessen Stammhausgleichen Namenö am Regen gelegen, und das zwischen 1642 und1494 vorkommt. sW. Hund I. 24k—5t. - v. H-i
7 Kamcrlicrg, auch ein bayer. Geschlecht, das von dem obengenannten abstammen soll, und zwischen 1986 u. 1563 bekannt ist.sW. Hund I. 25l-53. — v. H-i
Kamercr v. Knmcrsl'urg. Der Dr. der Rechte, Joh. Josef K.,wurde im I. 1778 mit dem Beinamen v. KamerSbnrg geadelt.sM. v. M., Erg. 333. - v. H.s
7 Kamcistskis ». Clstibors, ein böh m. Geschlecht. Die K. v. E-,Frhrn. v. Rückingen, vormals auf Kameyk, Gr. Tschernasak,Bybochowcn und Preskowitz in Böhmen, starben mit Fried-rich August Hermann Frhrn. K- v. E- (einem Sohne des fürstlichHohenlohe'scheu geh. Raths Karl Franz Wilhelm K. v. E.,Frhrn. v. R. und Enkel des landgräflich darmstädt'scheu undReichshofraths Kristian Eberhard K. v. E., Frhrn. v. R., gest. zuDarmstadt 1726) in der Mitte des 18. Jahrhunderts aus.
sLcichcnprcdigt auf M. A. C. v. Veltheim, geb. K. v. E- Helmstädt,1766. sol. (In der Ancntafel dieser Frau v. V. finden sich böhm. adlicheFamilien, die man in keinem Adclslerikon verzeichnet findet, die aberals gut anzunehmen sind.) — v. Ledebur I. 412. — v. Meding I.n. 396. — v. H.)
Kamicniccki, wahrscheinlich galizisch. Nikolaus Ritter v. K.stand 1857 als Hauptmann im 16. k. österr. Inf. Reg.
Kamiciiicwslu, ein poln. Geschlecht, welches ehedem Kamienkiim Kreise Schrimm besaß, sv. Ledebur I. 416. s
1. Kanncnskis, ursprünglich polnisches, jezt schlesischesGeschlecht, das sich auch mit dem Beinamen v. Schwindochlowitzschreibt. sOkolski III. 117. — Sinap l. 561. 11.715. — v. MedingII. n. 416. - v. H.s
2. Kamicnsky, eine polnisch-preußische, von einem andernGeschlechte der K. verschiedene Familie ans Briefen, sv. MedingII. n. 416.^ Wappen: Cholewa, d. i. in R. zwei s. Zimmer-mannsklammcrn, dazwischen ein Schwerdt. Denselben Namenführen noch zwei poln. Familien jedoch mit verschiedenen Wappen,als die eine mit dem Wappen Dolenga, die andere mit demWappen Szcliga. sv. Ledebur I. 412.^j
Kaminst), Kamianietz, eine ursprünglich polnische, nachherschlesische Familie. sOkolski II. 336. — Hcncl 772. — SinapII. 714. — v- Zedlitz. — v. Ledebur I. 412. — v. H.s
1. Kaminski. Nach v. Ledebur, preuß. Ad.Lex. I. 412, gibtes dreierlei Familien v. K. I. Die v. K. auf Gulczewko imGnescn'schen, mit dem Wappen Topor. II. v. Stein-K.; derpreuß. Reggö. Präsident Joh. Salomon S.-K. zu Brombergerhielt am 15. Jan. 1862 Adelöerneuernng. Die Familie ist inWestpreußen u. im Posen'schen begütert. Endlich III. blühtnoch ein anderes Geschlecht v. K., welches in Preußen mit Dos-nitten, Kiwitten, Wodig ahnen angesessen ist.
2. Knminski de Durrsymucha, österr.-galizisch. LudwigRitter K. de B. war 1857 k. k. Generalmajor; vielleicht einesStammes mit einem der drei obengenannten.
1. Knmmcl v. Hardcggcr. Der mähr. Gutsbesizer K. F. K.wurde 1862 mit v. H. von Oesterreich geadelt.sA. A. Zeit., Jan. 1862.sStammbuch des Adels in Deutschland. II.
2. Kammel v. Kampsthal. Der k. k. Obcrlieutenant W. K.wurde 1847 mit v. Kampfthal in den österr. Adelstand er-hoben. sE. S.j
Kämmerer, ein österr. Geschlecht, dessen Wappen beschreibt:Zedier, XV. 154. sSiebmacher I. 36J
7 Kammcrl, ein niederösterr. Geschlecht, das 1576 schonausgestorben ist. sWisgrill V. ig u. f. — v. H .s
Sammcrlohcr, auf Ober- und Unterschönreuth, Edle, deshl. röm. Reichs Ritter, sind ursprünglich Bayern, die 1624 inden Rcichsritterstand erhoben wurden, welchen Adel ihnen Ferdi-nand III. im I. 1647 bestätigte. Im I. 1666 wurden sie in denFreiherrnstand erhoben. Durch Unglücksfälle verarmt, begaben siesich des adlichen Standes. Nachher zogen sie ihn wieder hervor,und 1796 erlangten sie das Prädikat Edle von, mit der Erlaub-niß, den Freiherrnstand nach Zeit und Umständen 'geltend zumachen. Josef Markwart Enstach Frhr. K. v. Veiching, aufIrnsing, Hienheim, Wagegg, Bruckberg u. Englstorff,knrbayer. Regimentsrath zu Landshut 1736. 1778 war derLezte Frhr. v. K. schon todt und Irnsing war von demselbenan einen Adoptivsohn, einen Frhrn. v. Speidl, gekommen.
s Verband!, des bistor. Vereins f. Nlederbayern VI, 127. — SiebcnkeesI.V. I. Abschn. S. 335—37. — Tyroff, Tab. 251. - v. Lang 307. —v. Hefner, bayer. Adel S. 72. Taf. 79. — v. H.s
Kampe, kais. Feldwundarzt, erhielt 1642 Adelsbestätigung.sR. T. A. N.s v. Ledebur, I- 412, erwähnt eines v. Kampe-Schmidt, welcher 1854 in Berlin gelebt habe.
Kämpen, s. in C.
Kampcnhansen, Campenhausen, eine ursprünglich kur- undliefländ. Familie, die in Deutschland und besonders auch inSachsen seßhaft ist. Lorenz K-, schwed. Kapitän, wurde am21. Sept. 1665 in Schweden geadelt und 1672 auf dem Ritter-Hanse zu Stockholm eingeführt. sSticrmann's Matrikel; Wappenin dem schwed. Wappenbuch von Cedercrona u. Karlskiold .s Joh. Heinrichv- K. wurde als schwed. Kapitän u. Ingenieur bei dem Festungsbauzu Reval am 24. Sept. 1675 geadelt und im nämlichen Jahreunter Nr. 881 im Ritterhanse eingeführt, sv. Sticrmann, Matr- —Wappen, welches dem vorigen bis auf die Farbe der Mauer des Kastellsgleich ist, findet sich bei Cedercrona zc. — Hupel, Miscell. p. 555 u. f.— Gadebusch, liefländ. Jahrb. von >696. S. 723 -c .s Der zweite SohndeS Joh. Heinrich v. K., der zulezt r n sis- Generallientenant war,Joh. Balth. v. K. hieß und 1758 gestorben ist, soll nach Einigenin den rnss. Freiherrnstand erhoben, nach Anderen aber am 11. Juni1744 in Schweden baronisirt worden sein. Auf dem schwed. Ritter-Hanse ist derselbe als Freiherr nicht eingetragen. Doch ist dasv. kampenhausen'sche Wappen den freiherrlichen Wappen ganz ähn-lich, welche die schwed. Freiherrnwappen vorschriftmäßig haben,nämlich auf dem Schilde zwei Helme und zwischen denselben dieFreiherrnkrone besonders geformt. Tyroff, II. 128, hat das frei-herrlich v. kampenhaus. Wappen mit einem Wappenmantel umge-ben, der nicht dazu gehört. Sie kommen auch als poln. Adel vor.sNiesielski, cor. pol. P. 2. — Gauhe II. 515. — v. H -s
1. Kampcr, Camper, ein niederösterr. Geschlecht, das 1476—1641, dessen Wappen aber nicht vorkommt.
sv. Hoheneck III. - Wisgrill V. 19. — v. H.s
2. 7 Kampcr i>. Iicgcrslnirg. Der Arzt zu Breslau, JohannLeopold K., wurde 1766 mit obigem Beinamen in den böhm. Adel-stand erhoben. sM. v-M., Erg. 333. — v. Ledebur I. 413. — v. H.s
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