Ist Jud
223
S. 3525, in demselben Jahre angibt, wo anch mehrere Schriftenangeführt sind, wo Einzelne ans diesem Gcschlechte vorkommen.(Gauhe, Anh. S- 1537 u. f. — v. H.f
Ising, eine angeblich westfälische und hessische Familie,aus welcher zur Zeit mehrere Brüder im preuß. Heere stehen,fv. Zedlitz. — v. Ledebur I. 402.f
Z5kc u. Ichacherg. Fräulein Helena d'Jske, Hofdame beider Fürstin Zcfrine von Hohenzollern - Sigmaringen,wurde 1823 von Hohenzollern-Sigmaringen mit v. S. geadelt,fv. Ledebur III. 283. s Wappen?
Isoluni, aus Cipcrn stammend, wurde 1637 durch JohannLudwig Hcktor Grafen v. I., kaiserl. Gcneralfeldzeugmeister, inNiedere st erreich angesessen. Kaiser Ferdinand II. schenkte ihmdie denen v. Oppersdorf konfiSzirten Herrschaften Duba oderAicha in Böhmen und Fried stein, und erhob ihn am 12. März1635 in den Grafenstand. Sein Vater, Joh. Markus Baron I.,focht 1596 bei der kais. Armee in Ungarn wider die Türken.
(Wisgrill IV. 515—17- — Vehsc, Gesch. des österr- Hofes u. AdelsIII. 30' — v. H.f
st Iöpcrcr, eine im 16. u. 17. Jahrh. in Niederösterreichbekannt gewordene, aber ausgestorbene Familie.sWisgrill I. IV. 515—17 u. f. - v. H .f
Issekuh u. ElifnlicthcustM. Anton I. v. E. war 1857 Lieut.im 26. österr. Inf. Reg.
st Isselduch, Melbach, ein niederländisches, sehr alteSPanner- und freihcrrliches Geschlecht, das aus pfälz. Dienstennach Nniburg kam, aus welchem der berühmte Generalguartier-meister bei dem Prinzen Engen sich so rühmlich auszeichnete und derdas prächtige Schloß Bertolsheim an der Donau erbaute. SeineFamilie hatte die vormalige Hauptpflege Hilpoltstein n. Heideckbei Nürnberg. fArchiv der ehemaligen Landstände des H. Nuiburg.fDie Familie ist mit dem Freiherrn Kristian v. I. zu Ende des
18. Jahrhunderts ausgestorben. fFortges. geucalog. u. histor. Nachr.58r Thl. S- 712. — Gauhe l. 710. II. 494. — Gcncal. Archiv XIII.S. 482. — v. HI
Isscudors, ehedem Ehclcudorp, Edsielcn, ein alteS adlichcsGeschlecht im Herzogthume Bremen, das Thorpe, Etzilen-dorp und Itzendorf, und seit dem I. 1426 das bremcn'sche
Erbschenkcnamt besaß.
fMußhard, monnm. uobil. cg. 306. — v. Krohne II. 163. — Lüder-sens Sammlung. — Köhler, von Erblandhofämttrn 56. — SicbmacherI. 168. u. 7. — v. Meding I. n 390. — Gauhe I. 711. — v. demKnesebeck. — Grote, hannöv. Wappcnbuch — v. H.f
Isserstedt, so genannt von dem gleichnamigen Dorfe bei Jena1253 —1353. Der Name Bertold in drei Generationen.
st Issum, Jssem, siegeln mit einem r. Hirschen im f. Felde,welches Wappen auch die geldri scheu Familien op dem Berg,Engelsom, Ravensberg u. Hertefelt führen. Sie stammenvon dem kurköln. Städtchen Issum. Zuerst kommt vor: Heinrichv. Jssem, Neffe Edwart's, Herzogs von Geldern, 1368.Hcinrich's Bruder, Lnef v. Jssem, verheurathet mit Mechtildv. Appcltern, hatte einen Sohn Gerhit, welcher zwischen 1393bis 1424 vorkommt und das Gut Honsels er bei der StadtGeldern besaß, das bis 1556 in der Familie verblieb. DieFamilie starb Ende des 16. Jahrhunderts aus.fLacvmblet, Urk. Buch III. 682. 352. — Handschrift!. Notizen. fIstler. Der Nathsmann und k. Richter zu Olmütz, AntonErnst I., wurde im I. 1778 mit „Edler von" geadelt.fM. v. M. 206. — v.<H.f
Iticus, Franz, der Kaiserin Eleonore Garderobmeister, erlangte1637 den Adelstand. fM. T. A. N.f
Itter, eine Hess. Familie, deren Stammschloß gleichen Na?mens am Flusse Itter gelegen ist.
fv. Zedlitz. — v. H. — I. A. Kopp's hist. Nachr. von den Herrenzu Itter (in Hessen), mit Urkunden herausgegeben von C. PH. Kopp.Marburg, 1751. 4. — Wenk, Hess. Landesgesch. III. 989—1114. —Gauhe Ii. 494. — Rommel, Hess. Gesch. I. n. II. C. S- 326 u- a. m. St-fIttcrstim, ein westfälisches, nach Siebmacher bürg und i-schcs Geschlecht, fv. Meding I. n. 331. — Siebmacher V. Zus. S. 35.n. 5- — Venator, Bericht vom deutschen Ritterorden. — v. LedeburI. 403. - v. H.f
st Ittrc, eine brabanter, von den Grafen v. Osterwandabstammende Familie, die aber zu Ende des 16. Jahrhundertsausstarb. fGauhc II. 494 u. f. — Fahne I. 132. — v. H.f
Ih ». Mildcnstein. Der Amtmann des Prag er Versazamtes,Emanuel Franz I., wurde im I. 1788 mit „Edler v. M." geadelt.fM. v. M., Erg. 331. — v. H.f
Ihchude, eine Holstein. Familie, die schon 1331 vorkommt.sSpangenberg, Adelsspiegel Th. I. B. VI. c. 13. S. 115. — Dank-werth, Beschr. von Schleswig-Holstein I. 20.f
Ihcuplih. In der Mark Brandenburg war dieses Geschlechtseit dem 16. Jahrh. bekannt. Friedrich Dietrich Wiprecht GünzelBalthasar v. I. auf Grieben wurde bei der Huldigung am6. Juli 1798 in den Grafenstand erhoben, machte aber hievonkeinen Gebrauch. Der geh. Staatsrath v. I., der in der Kur-und Neu mark mehrere Güter besaß, wurde im I. 1315 in denGrafenstand erhoben. Auch der Generallieutenant v. I. wurdeim I. 1815 in den preuß. Grafenstand erhoben.
fGauhe I. 711: Anh. 1598. — Sinceri Beschreibung der v- Latorf.a- v. St- Pauli V. 217—222. — v. Hagen, Beschreib, des Geschlechtsv. Brunn S. 16. n. 66 der verm Ausg. — Siebmacher III. 140. u. 6.— v. Meding III. n. 386. — Seifert's Geneal. hochadl. Ell. u. KinderS. 287. — v. Zedlitz. — Taschenb. der gräfl. Häuser 1839 u f. —v. Ledebur l. 403. III. 283. - v. Hefner, preuß. Adel S. 13. T. >4;auch unter Nassauer Adel- — v. H.f
Ihstcin. Friedrich Lorenz Joh. Nepomuk I., k. bayer. Lieut.von der Garde du Corps in München, erhielt am 3. Mai 1313vom Fürstprimas ein Adelsdiplom.
fv Hefner, Nassauer Adel; bayer. Adel S. 87. T- 102. — v. H. —v. Lang, Suppl. 114.f
Juchuomitz, s. Hordhnski.
Juckhüt. Der Weggefällsadministrator Josef Anton I. inSteycrmark wurde 1756 geadelt. fM. v- M. 206- — v. Hf
1. Jud. Der aus dem Kanton Zürch stammende frühereArtillcrieinstruktor Hanns Heinrich I. wurde am 1. Febr. 1856vom Fürsten von Schwarzburg-Gondershausen in denFreiherrnstand erhoben. Er vermählte sich hierauf mit der Prin-zessin Albcrtine von Schwarzburg-S Lüdershausen.
fv. Hcfner, schwarzbnrg. Adel S- 58.f
2. st Jud v. Eltville. (Im Schild fünf Wecken balkenweise.)Ihr Siz war zu E. im Rheingau, waren Vasallen vonSt. Maximin bei Trier. Wilhelm 1494 Amtmann zuWiesbaden. Jdem sive alter Gnilclmuö 1537 Schultheiß zuLorch. Sind bald darauf st.
fO- S. — Bodman» 327. — Vvgl 574.f
3. st Jud zum Stein, rheinisch, wohnten zu Mainz, saßenaber nicht im Patriziat. Sie scheinen mit den Jud v. Eltvilleeines Stammes gewesen zu sein, da ihre Lehen nach dem Aus-sterben an die lezteren übergingen. Jakob I. z. St. war Domherr