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Irmger, cm Reicher und Tapferer von Adel im Frickthalam Rhein, welcher 938 gegen die Hunnen gefochten haben soll.sSpangenbcrg, Adelsspiegel II. 205. — Zedler XIX. 1268.)
Irmtraut u. v. Wcrkamp, Ermtraut, genannt Alt-Dcrkhai>sen,eine rheinländ. Familie, deren Stammschloß gleichen Namensin der Grafschaft Nassau-Hadamar liegt. Die Lczte ihresGeschlechts vermählte sich mit dem Hofrath und Obervoigt Inst,v. Wcrkamp, dessen Familie aus Burgund stammt und dessenzwei Söhne im I. 1793 unter dem NeichSvikariat in den Frei-herrnstand erhoben, dabei auch ihnen alle Prärogativen, Wappenund Namen der I. ertheilt wurden, daher sie sich fortan BaroneIrmtraut genannt haben.
(v. Hattstein I. 291 u. f. 561. 659. II. 41. 256. — Biedermann,Odenw- Taf. 273. 368; Rhön u. Werra Taf >2; Altmühl Taf. I!5;Bannach Taf. 67; Voigtl. Taf. 244. — Tyross I. 79. Taf I2l. —Hnmbracht, Tab. 45. — v Mcding II. n. 409. — Gauhc I. 710. —Salver 691. — Schannat, fuld. Lchnhof 117; dieser kannte das Wappennicht. — SicbenkeeS, B. I. Abschn. I. S. 79 u. f. — Cast, Adelsb. vonWürttemberg. — Dorst, württ. Wappenbuch. — Tyrofs, Wappcnbnchvon Württemberg. — Fahne II- 7g. — v. Ledebur I. 402. III. 282. —v. Hefncr, württ. Adel S. 9. Taf. 10. — Taschenb. der frhrl. Häuser1853. — v. H)
1- Irmq. (Ein gekrönter Löwenrnmpf.) Steffan I., Mönch,-s 1487. Balthasar I. 1487. Diesen hat Kaiser Friedrich (IV.)geadelt zu Bruck in Flandern. Niclas I., Oberster bei KönigHeinrich von Frankreich, -s 1552. sWurstisen 439.)
Irunsricd, Jrrnfried, Ritter, lebten im löten und zu Anfangdes 17ten Jahrhunderts in Niederösterrcsch.
(Wisgrill IV. 5l3. — v. H.)
Irvini, s. Jrwing.
Irwing, Irvinc u. Arm», kamen aus Holland nach Preußen,sv. Krohne II. 159—62. 433.) Die Familie behauptet, von demschott. Geschlechte Zrwin abzustammen. Joh. I., Bürger undHandelsmann zu Tilsit, starb 1716. Dessen Sohn, preußischerKammergerichtsrath, gest. 1768, fing zuerst an^ sich des Wörtchens„von" zu bedienen, sv- Zedlitz. — v. Ledebur I. 402. — v. H .s
Isnkovic, ö stcrr.-kroatisch. Georg v. I. war 1857 Kadetim 8. k. k. Kür. Reg.
Ischok, Kristian Gottlieb, kais. Oberstlieut. und Kommandantdes hildburghaus. Regiments zu Fuß, erlangte im I. 1738den rittermäßigen Adelstand. sR. T. A. R.)
f Isetbach. Die frhrl. v. iselbach'schen Erben besaßen 1789Bertolzheim und Truggenhofen (Pfalz-Nenburg).sv. Reisach 132)
1. ch Isetin (schräggclegt eine Lilie), basler Geschlecht.Heinrich I., Pfleger im Spital zu Basel, 1294, Heinrich 1471obrister Zunftmeister. Wurstiscn, S. 435, nennt diese I. „dasalt Geschlecht" und sagt, der Lezte sei „vor wenig Jahren" alsMönch -s. (Wurstisen schrieb 1589.)
2. Isctin, Klaudius, kais. Oberst, wurde 1647 in den Frei-herrnstand erhoben. sR. T. A. N.)
3. Isctin v. Lamonec. Franz Baron d'J. de L. en Savohe,Leutnant Colone!, gestorben an seinen Wunden am 25. Aug. 1899.
(Grabstein in Frcising.)
Isctjiein, Jssclstein, Mclstein, eine uralte niederländische
frhrl. Familie, deren Stammhaus 4 Meilen von Utrecht gelegen.
Sie kommt jezt bei Essen in Westfalen vor.
sv. Zedlitz- — Fahne I. 192. — v. Ledebur I. 402. — Gauhe I. 710.II. 493. — v. H.)
— Jse
4 Isem, Wen, stammen aus Ostfriesland. Adolf v. I.war kais. General und ward am 13. Dez. 1639 unter die nicdcr-östcrr. RitterstandSgcschlechtcr aufgenommen. Die Familie besaßGroß-Poppen, eine Herrschaft und Schloß Waldreichs amKamp. (Wisgrill IV. 514 u. f. - v. Ledebur I. 402. - v. H.s
Iscubcrg, s. Eisenberg.
1. f Isenburg, ein sehr altes, frciherrlichcö schwäb. Geschlecht,welches wahrscheinlich längst ausgestorben ist. Die Ruinen derStammburg nebst Umgebung gehören der gräfl. u. frhrl. Familiev. Linden. sCrnsins, schwäb. Chronik 454. — Griesinger.)Diether v. I. war in der Mitte des 15. Jahrhunderts Erzbischofzu Mainz.
2. Isenburg, ein adlicheS, an der Ruhr seßhaftes Geschlecht,welches eine Rose im Schilde führte. Die Stammburg liegt un-weit Kettwig und ist zerstört.
(Nähere Nachrichten über dieses Geschlecht finden sich bei v. Steinenund Krcmer, akademische Beitr. II. — Fahne I. >89. II. 70.
3. Isenburg. Der Ritter Rudeger v. Usenburg hat denAbt von Walkenricd erschlagen und das Kloster geplündert1399. sNrk. Buch für Nieders. III. 72.)
4. Isenburg, Ulenburg, ein altes gräsliches, in einer Linieauch seit 1744 fürstliches Geschlecht aus der Wetter au, von demdie Niederisenburg. Linie 1664 erloschen ist, deren Stamm-Schloß zwischen Andernach und Koblenz in Ruinen liegt.
(Hamelmann. — Hoppenrodt. — Gauhe II. 1315 — 1327. —Jmhoff, not- proc. I. Lib. 6. c. 4. — Hübner's gencalog. Tab. 402. —Biedermann, Grafen Tab. 152—414. 404 (Isenburg, Lüneburg, Styrum).
— Fischer, Geschlechtsrcihe der uralten Häuser Isenburg, Wied u. Runkel,mit Landkarten und >8 Bogen gencalog. Tabellen. Mannheim/ 1778.(Eigentlich nur ein etwas umgeänderter Titel einer sehr gründlichen Schrift,die der Kanzleidirektor Fischer 1775 herausgegeben hatte.) — v LangS 39; Suppl. S 21 u f. — Goth. gencal. Höfkal. 1825- S. 92—95.165—67. — I. Sief. Reck, Gesch. der sürstl. u. gräfl. Häuser Isen-burg, Runkel n. Wied- Weimar, 1824, mit K-, gr. 4°. — Cast, Adelsb.von Württemberg. — Siebmachcr V. 9; Suppl. IX. I. — Köhler,Münzbclust. VII. 2IS St. S- 161. - Gen n stallst Hdb 65stcr Jahrg.S- 430 — Taschenb. der gräfl. Häuser 1844. — Dorst, Wappcnbnchvon Württemberg — Tyrofs, württ. Wappenbuch — Fahne I. 138.
— v. Hefncr, württ- Adel S 2. T 2; baycr. Adel S- 13. T. 7; Era.-Bd. S. 7; Hess. Adel S. 15. T. 15. - v. H.)
Isenbüttel, s. Campen.
Iscndonl v. Alois, ein adl. Geschlecht im ehemal. bürg und.Kreise, welches von denen v. Blois in Frankreich wciblicher-seits abstammt.
(Fahne I. 189. — Sicbmacher V. 354. — v. Ledebur I. 402. 11.71.)
Iscnborp, s. Clüver, Jssendorf.
Iscngord. Der Kapitän der deutschen Leibgarde zu Genua,N. v. I., erhielt 1796 ein Ncichöfrciherrndiplom. sR. T. A. R.)Bei Fahne, I. 191. II. 71, sind die v. Isen garten kurzberührt.
Iscr v. Eoiibeliteiithurii. Der Stadt- und LandgerichtsschreiberAnton Simon I. zu Meran in Tirol wurde 1798 mit dem Bei-namen v. G. geadelt, sv. Hefner, tiroler Adel S. 22. Taf. 25. —M. v. M., Erg. 331. - v. H )
Iserstiidt, Jsscrstädt, Userstädt, eine ehemals thüringischeFamilie, von der sich Einige, wahrscheinlich von dem bei Zwctzcngelegenen Gute L e st e n geschrieben. Sie sollen mit denenv. Schicrstädt in Verwandtschaft stehen. Nicht erst 1378, wiei. A. d. V. 1822, n. 287, angegeben wird, sondern schon 1197,1243 und 1284 kommt diese Familie vor, wie Vulpius,