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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Jar Jav

Jaroschow, Jarotzky, schlcsischer, um 1293 vorkommenderAdel, der von den Jarotschin verschieden zu sein scheint. (SinapI. 430. II. 701. v. Zedlitz, Ad.Lex., unter Jarotzky.) Die Fa-milie blüht noch. sv. Ledebur I. 333. III. 281. Dorst, schlcsischesWappenb. n- 162)

Jaroffy, wahrscheinlich österr.-ungarisch. Mathias v. I.war 1835 k. k. österr. General-Feldwachtmeister und Inhaberdes 32. Inf. Regiments.

Jarotschin, eine schles. gräfliche Familie, die aus Polenstammt, und deren Stammhaus daö in Großpolen hinter Militschgelegene Städtchen Jaroczyn (deutsch Kesselberg) sein soll.Ihr Stammst; Jaroschow liegt im schles. Fürstenthume Neisse.(Sinap II. 117 u. f Gauhe I. 633.) Johann v. Jaroschin,Jarotschin, wurde am 8. Sept. 1629 in den böhm. Frciherrnstandund Julius Ferdinand Frhr. v. I. am 4. Okt. 1670 in den böhm.Grafenstand erhoben. Die gräfl. Linie ist im Anfange des 18tenJahrhunderts erloschen,sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 333. v. H.)

Jarohki, s. Jaroschow.

Jarno du, de la Noche. Dem aus dem Luxemburg'scheustammenden span. Obersten Jodokuö Joh. de la R. verlieh KaiserJosef I. im I. 1706 zu dem angestammten Adel auch den Reichs-Ritterstand. Das Geschlecht gehört ursprünglich Frankreich an,und kommt solches im 14. Jahrh. in der Provinz Limousinvor. Mit Dominik Ludwig, geb. 1698, dessen Vater Jean du I.,Seigneur de la Roche, Major bei Flavancour-Dragonerwar, verpflanzte sich die Familie nach Deutschland, indem der-selbe in die Dienste des Fürstbischofs von Lüttich, Herzogs vonBayern, trat, und als Komthur des St. Michaelsordens undGeneralmajor starb. Vom Kurf. Mar Josef war er 1745 in denFreiherrnstand erhoben worden. sJahrb. des deutschen Adels 1848.S. 386.) Die Familie ist verschieden von den de la Rochev. Stark enfels, wie es auch die Wappen sind. sv. Lang,Suppl. S. 113. Im Jahre 1855 wurden die legitimirten BrüderM. I. und A. du JarriS de la Roche sammt Abkömmlingenbei der bayer. Adelsklasse eingetragen, v. Hefner, bayer. Adel,S. 41, sagt, daß die Familie 1805 gefreit und solches 1833 be-stätigt worden sei. sErg. Bd. S. 16. v. H.)

si Jarsdorff, ein fränk. Geschlecht, das mit dem v. Gers-dorff vielleicht (weil beide einerlei Wappen haben) gleichen Ur-sprung hat. sv. Hattstein III. 253-61. - Salver 450. 511. -Siebmacher I. 106. n. 9. v.Meding I. n. 384. Tyroff, Tab. 92.- v. H.)

4 Jarstorffer. (Geviertet von Weiß und Roth.) Hanns I.zu Zell (Haideck) steht in der bayer. Landtafel 1490, Alexanderv. Jarstorff in einem Stammbuch 1565.

Jaruntowski aus CMuscin, im Großherzogthum Posen. W.:Pruß III. sv. Ledebur III. 281.)

JarMlinnski auf JarMbinicc, in Westpreußen, 1730.Wappen: Dombrowa. sv. Ledebur I- 393.)

Iar)cuibowski auf Gr. Krcutsch, im Kreise Fraustadt imGroßherzogthum Posen. Wappen: Gozdawa.sv. Ledebur I. 393.)

Jasau, s. Hiebel.

Jaschinski, eine altadliche Familie in West Preußen undPolen, aus welcher mehrere Offiziere im preuß. Heere stehen.

sv. Zedlitz.) Es gibt zwei verschiedene Familien dieses Namens,eine preußische und eine sch lesischc. sv. Ledebur I. 393.)

Jasicnczyk. Wappenbeschrcibung bei v. Ledebur I. 393.

Jasicnski, ein im Großherzogthum Posen ansäßigcs Geschlecht.Wappen: Rawicz. sv. Ledebur I- 393. III. 281.) Noch ein an-deres Geschlecht in Westpreußcn auf Radowisk gesessen, mitdem Wappen Poronia.

Jasinski, einerlei Wappen (Schlüssel) mit Jasienczyk füh-rend; die Familie ist in Preußen und im GrvßhcrzogthumePosen angesessen, sv. Ledebur I. 393. III. 231.)

Jaski, Jäschki, s. Köhn v. Jaski.

si Jaskotehki. Unter dem großen Kurfürsten von Branden-burg kam 1650 Dobroges v. I. in dessen Staaten und errichteteden Stamm der nachfolgenden Garde du Corps. Die Familie istin Preußen erloschen, sv. Zedlitz. v. Ledebur I. 393 )

Jasmuiid, eine der ältesten und ansehnlichsten Familien inPommern, jezt im Mecklenbnrg-Strelitz'schen ansäßig.sv. Ledebur I. 393. III. 281. Eine Ancntafel von 8 Auen des v. I.aus Kamin u. Trollenhagcn bei Dienemann (1767) S. 272.v. Hefncr, Mecklenburg. Adel S. II. Taf. 8- v. Zedlitz, Ad.Lex.)Die Familie befindet sich jezt auch in Württemberg. (Mecklen-burg. Wappenb. Micrälins, Pommerl. I, 6. S. 379. Gauhe I.S. 693. v. Krolme II. 154 u. f. Siebmacher III. 156. n. 6.Bagmihl III. T. 31. Mecklenb. Wappenb. XXIII. 84. v. H.)

Jaffa, s. Jaza.

Jastcr, hessisch,sv. Hefncr, Hess. Adel S. 14.)

1. JastrMilnec. Wappenbeschreibung bei v. Ledebur I. 394.

2. Jastrzcmbicc. Josef I. wurde 1808 in den galiz. Ritter-stand erhoben. sM. v. M. 123. v. H.)

JastrMdowski, im Großherzogthum Posen seßhaft, sv. LedeburIII. 281.) Wappen?

Jastrzcmdski. Die v. I. gehören zum polnischen u. preußi-schen Adel. sv. Zedlitz. Sinap II. 701. v. Ledebur I. 394.III. 281.)

Iajjwih, österr. -ungarisch. Josef v. I. war 1835 k.k. Rathund ungar. Hofsekretär in Wien. Nikolaus v. I. war 1357Stabsfeldwcbellchrer zu Klosterneuburg.

IäSM, österr.-ungarisch. Daniel v. I. stand 1835 beider ungar. adlichen Leibgarde in Wien.

4 Iahkow, Jatzkowen, ein altes, im Stcttin'schen undStolp'schen ansäßigcö Geschlecht.

sMicrälius 493. Siebmachcr III. >56. n. 7 v. Mcding IIIn. 397. Gauhe II. 483. v- Zedlitz. v- Ledebur I. 394. v. H.)

4 Jauche, ein erloschenes brabanter Geschlecht.

sButkens, troph. de Brabant. II. 129; Suppl. II. 20. GauheII. 483. v. H.s

4 Jaucrlnirg, ein steyermärk. frhrl. Geschlecht, dessen Lezter,Jgnaz v. I., am 28. März 1819 starb.

(Schmutz II. 121. v. H)

Jauernick. Friedrich I. erlangte am 14. August 1697 denAdelstand. sv. H.)

Jaus v. Vstwatd. Der k. k. Rittmeister Joh. I. wurde 1843mit v. O. in den österr. Adclstand erhoben. sE. S.)

4 Jauorski, Jaworsky, Jaworsker, ein schles. Geschlecht,das aus Polen stammt, aber besonders im Fürstenthume Teschenseßhaft war. Sinap I. 490. II. 701. Siebmacher I. 75. n. 6. -v. Meding III. n. 380. Gauhe II. 484.) Der Hofrath bei der