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von dem uralten Hause Howora, Frankfurt 1694. — Balbini, tab.stcmmat. P. II. — Gauhe 1. 689. — Seifert, Genealogie hochadlicherEltern u. Kinder 229. — v. Hst
st Hoy. Hanns v. H. war 1325 Stadtpflcger zu Augs-burg. Alter Hanns v. H. 1456 Nathsherr. Schild: In Goldein schwarzes Einhorn, sv. Stetten 112.sj
1. 1 Hoya, Hoja. Diese niedersächs. Grafen stammen mitden Grafen von Ritberg, Ostfriesland und Kaunitz voneinerlei Stammvater und starben 1582 aus. Ihr Stammschloßgleichen Namens liegt an der Weser, vier Meilen von Bremen.
sHübncr II. 439 u. f. — Pfeffingen, draunschweig. Hist. II. 547—89.
— Lncä, Grafensaal 323—42. — Gauhe, Anh. 1582. — HoppenrodtS. 47. — F. E. L. Rathlcf, Gesch. der Grafsch. Hoya und Bruchhausen.Drei Theilc. Bremen 1766. 8. — K. Rothen's Nachr. von den altenHerren v. Stumpenhausen, von welchen die Grasen v. H. entsprossen seinsollen. In den hannövr. gel. Anz. 1752. n. 95. 1754. n. 59. — Nachr.von den alten Herren v. Stumpenhauscn und ihrer Kirche zu Wiczen inder Grafschaft Hoya, aus alten Urkunden. Ebendas. 1752. n. 79. —I. C. Harenberg, Ob die Grafen v. H. von den Herren und Grafeno. Stumpenhausen abstammen? In den braunschw. Anz. 1748. n. 15.
— Fahne II. 67. — v. Hst
2. Hoya. Die Edlen Herren v. der Hoya oder Hoic warenwol ursprünglich Ministerialen der vorgenannten Grafen und sindohne Zweifel ein von dem gräflichen verschiedenes Geschlecht.Johann Friedrich v. Hoya war kurbrandenburg'scher Landrent-meister zu Hauß-Bergen bei Minden. Sein Bruder fiel 1689als kurbranden bürg. Obcrstlieutenant vor Bonn. Bis indie neueste Zeit standen Mitglieder der Familie v. H. im preuß.Heere, so. Zedlitz. — Diarium von kurfürstl- Hoskriegsrathssachen.Jahrg. 1689. — v. Ledebur I. 381. — Lauenstein, hist. Hildesh. I. 125.
— Grupcn, orig. et antiq. Hannov. 138 u. f. — Gauhe, Anh. 1583.
— v. Hst
st Hoycn, ein in der zweiten Hälfte des 16. Jahrh. erloschenesMecklenburg. Geschlecht, so. Mcding I. n. 389. — v. Hst
1. Hoyer, eine alte Holstein. Familie, von der nicht mitGewißheit zu sagen ist, ob sie noch cristirt.
sAngeli, Holstein. Adelschronik- — Gauhe, Anh. S. 1584 u. f. —Büttner, Samml. der lüncburg. Patriz. — v. H.j
2. Hoyer, Johann Paul, in Böhmen, wurde im I. 1767in den Adelstand erhoben. sM. v. M. 293.^
3. Hoyer. Johann KaSpar H. in Böhmen, Gnbernialrath,wurde 1767 geadelt und 1772 in den Nittcrstand erhoben.
sM. v. M. 293; Erg. 157. — v. Hst
4. Hoyer, Johann Gottfried, kursächs. Oberstlieutenant undDirektor der Artillerie, wurde 1784 in den Adelstand erhoben.
sR. T. A. R. — v. Ledebur I. 381. — v. Hefner, sächs. Adel S. 33.Taf. 36. — Sachs. Wappcnbuch VI. 59.)
5. Hoyer o. Dlumeiuni. Der Besizer des böhmischen Ritter-Gutes Franken Hamm er, Johann Martin H., wurde 1796 mitdem Beinamen v. B. in den Nittcrstand erhoben.
sM. v. M. 122. — v. H.s
6. Hoyer v. Ilothciihcim. Joh. August H., herzoglich braun-schweig'scher Jnstizamtmann, wurde 1786 mit v. R. geadelt.
sN. T. A. R. — v. Ledebur I. 381.)
st Hoycrsdorf, ein sächs. Geschlecht, dessen Stammhaus beiSchöuingen gelegen. sAbcl, sächs. Alterthümcr II. §. 25. S. 586.sEs besaß im Anhalt'schen das Rittergut Qualendorf um1691. sv. Ledebur I. 381.)
1. st Hoym, Hoymb, Heim, uraltes Geschlecht, dessen Stamm-Haus die kleine Stadt gleichen Namens in Anhalt ist, und wel-ches das Erbkämmcreramt im Stifte Halber st adt bekleidete.Fridericus et Bethmannuö de Hohem testes 1296. sllrk. B. für
Stammbuch des Adels in Deutschland. II.
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Nieders. II. 358.) Das Geschlecht theilte sich erstens in die sächs.Linie, und diese wieder a) in die Branche zu Gutborn in derOberlausitz, welche aber 1775 in der männlichen Linie erlosch,und d) in die Branche zu Droyssig in Thüringen, welcheim Mannsstamme 1783 erlosch. sM. Pancr. Crügeri Liber carm.nupt. de pcrvetustis 2 Saron. familus Schwichaldia et Hoymia. Helmst.1589. 4.s Zweitens in die pommer'sche u. braunschweig'scheLinie, die auch in Schlesien sich ansässig machte u. vom Königvon Preußen am 26. Okt. 1786 in den Grafenstand erhobenwurde. sPancr. Crügeri Liber s. carmen nnptiale de pcrvetustis ac no-biliss. duabus Sax. familiis Schwichaldia et Hoymia. Helmst. 1539. 4.
— Albini 49. 55. — Seifert's Genealogie 227 u. s. Desselben Genea-logie adl. Eltern u. Kinder. Dessen Beschr. 118—39. — Gauhe I. 631u. ff. — Tyroff 13. — Micrälius 49 l. — Sinap II. 116 u. s. —Brüggemann, Beschreib, des Herzogthums Pommern. — Allgem. gencal.Hdb. I. 612—15. — v. Meding II. n. 389. — v. H .s Eine Liniedes Geschlechts war bereits von K. Karl V. in den Freiherrnstanderhoben worden; sie starb aber mit einer Frau v. SPrinzen-stein, geb. v. H., um 1659 aus. Kaiser Leopold erhob dd. 6. März1676 den Erbkämmercr von Halberstadt, Ludwig Gebhard v. H.,in den Freiherrnstand unter Vermehrung des Wappens. AdolfMagnus Frhr. v. H., ältester Sohn des genannten Ludwig Geb-hard, wurde dd. Dresden 18. Juli 1711 in den Reichsgrafenstanderhoben. s^Er dipl. copia.)
2. Hoym-Sölliiigen. Ludwig August H., natürlicher Sohn desherzogt, braun schweig. Obcrjägermeisters Eduard August v. H.und der Marie Luise Weg euer, erhielt von seinem Vater denrcien Hof zu Söllingen, wurde von dem Prorektor der Uni-versität Helmstädt als com. palat. lcgitimirt und vom Kurfürstenvon Sachsen, als Rcichsvikar, mit Beilegung des Namens H.-S.am 22. Juni 1792 geadelt. sEr dipl. copia. — v. Ledebur I. 382.III. 279. — Tyroff, allgem. Wappenwerk I. 188.)
Hoym, s. Hann.
Hoyngcn, gen. Hnne, Hohne, eine aus der Mark stammende,im 16. Jahrh. nach Lieft and gekommene, daselbst blühende Fa-milie. Ihr Stammhaus war die Burg Höingen in der Mark,und erscheint das Geschlecht schon 1379.sv. Firks, Ursprung des Adels in den Ostsceprovinzen 158.)
Hoyos, Grafen, welche in Oesterreich und Schlesien be-deu tende Herrschaften und Majorate bcsizen und welche von spa-nischem alten Adel abstammen. Nach einem Diplom KaiserKarl's I-, Königs in Spanien, wird Richild v. H. schon vonKönig Chindasvindo in einer Urkunde von 683 ein consanguineusuoster genannt. Joh. Baptist v. H. machte sich in Oesterreichansässig und erhielt von K. Karl V., König in Spanien, 1545ein Bckräftiguugsdiplom des uralten Adels. Joh. Baptist v. H.,der Jüngere, Joh. D. A.'ö Sohn, machte sich unter den KaisernFerdinand I. u. Maximilian II. berühmt und erlangte am 13. Juli1549 den R. Freiherrnstand und den Titel Frhr. zu Stüchscn-stein, durch ein Diplom dd. Augsburg 39. Mai 1755 aber eineVermehrung und Verbesserung seines Wappens. Von ihm stammendie älteren, jezt erloschenen Linien zu Gutten stein, Stüch seil-st ein u. s. w., und die jüngere zu Persenburg, Rohreggu. s. w. Auö der elfteren erlangte Joh. Balthasar I. Georg deshl. röm. Reichs Graf v. H., Graf zu Guttenstein u. Hohen-berg, Freiherr zu Stüchsenstein, Rothgrub w., sub datoPrag 26. April 1623 den Reichsgrafenstand, aus der lezteren aber
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