Hir -
(Wisgrill IV. 339. — Taschenbuch der frhrl. Häuser I8Z3 u. 1856.
v. Ledebur I. 359. — v. Hefuer, bayer. Adel S. 12. T. 6. u. S. 49;
Erg. Bd. S. 15. — v. H.)
Auch am Rheine soll nach Gauhc, I. 429, ein Geschlechtv. H. geblüht haben, welches ein von dem fränk. Geschlechte ver-schiedenes Wappen geführt habe. sSicbmachcr I. 125.)
3. -s Hirschbcrg. Ein Adelsgeschlccht dieses Namens kommtauch in altbayer. Klosterbriefen vor 1120 —1253. Es gibtmehrere Orte des NamcnS in Altbayern. (M. B. in indice.)
4. -s Hirschbcrg, tiroler Uradel, dessen Stammhaus H. beiWenns in der Herrschaft Im st liegt. 1340 siegelt Heinrich v. H.mit dem Hirschen. 1391 Gebhard v. H. als der Lezte seinesGeschlechts, sv. Mayerhofen, Mspt.)
Hirschlicrg, s. Ficger, Herzberg, Hirsch, Hirschl.Hirschcnscld, s. Hir schau er.
Hirschfcld, ein altes meißnisches Geschlecht. Wappen: DerSchild gespalten, vorn Roth, hinten Gold und in Lcztcrem einenaufspringenden rothen Hund. Das Geschlecht gehört zum Ur-Adel, besaß 1581 Otterwisch und 1724 Zopoten, und er-hielt am 16. Febr. 1787 ein Ernenernngsdiplom. Mit ähnlichenWappen wurden von Preußen geadelt: Martin H., Lieutenant,am 8. Juli 1713; Otto H., Kriegs- und Domänenrath bei derknrm. Kammer, Ritter des Ordens pour la msrite, sein Brnders-Sohn, der Kadct Karl Otto Ferdinand H., und sein Vetter, derJustizrath Johann Friedrich H.; diese erhielten am 13. Mai 1787
ein Renovationsdiplom, (y. Zedlitz, Ad. Dipl. — v. Ledebur I. 359.III. 277. — Siebmacher I. 169. — v. Meding I. 369. — Knanth,prodr. Misn. — Bucclini. — v. Hefner, sächs. Adel S. 33. Taf. 36;Erg. Bd. S. 31. — Sächs. Wappenbuch IV. 45. — v. H.)
Hirschfcld, s. Bucko, Sturm.
Hirschhaidcr zu Nrscnlmch (Mitterfelö) und Moslnirg (Parkstein),stehen 1470 und 1490 in der bayer. Landtafel. Vielleicht einsmit Hirschheid?
> -s Hirschhouscr (im gold. Schild ein halber schwarzer Hirsch),
altbayer. Adel. (O. S.)
-s Hirschhcid, Hirschheiden, ein altes erloschenes fränk. Ge-schlecht, welches am 25. Okt. 1662 in Schweden die Bestätigung
des Adels erhielt. (Biedermann, Gebürg Tab. 393. — Hupel, Mater.1788. S. 583. - v. 5z.) Bergt. Hirschhaider.
1. 's Hirschhorn (in Silber ein schwarzes Hirschhorn), Nieder-ns bayer. Geschlecht. (O. S. - M. B. II. 267. III. 57 ff.)
2. f Hirschhorn, gleichfalls altbayerisch; führten einenspringenden Hirsch im Schild. Konrad v. H. 1337 ff.
(Hund III. 382.)
3. fi Hirschhorn (in Gold eine rothe Hirschstange), altes rhein-länd. Geschlecht, das am 22. Sept. 1632 erloschen ist. Waren
1384 Gancrben zu Reisend erg, Nassau.
(Vogl, Top. 282. — Fahne II. 61. — v- H. — Humbracht, Tab. II.N. 3, wo er mit Ludwig v. H-, welcher 754 starb, beginnt. — v. Hatt-stcin I. 309. - Siebmacher I. 113. n. 1. S. 122. n. 9. V. 126. n. 4. —v. Meding I. n. 361- — Pfefferkorn, braunschweig. Hist. I. 336. —Gauhe 1.642. - Salver 237. 241. 246.)
Hirschl ». Hirschbcrg. Der k. k. Ncmontenliefcrant Elkane H.wurde im I. 1798 mit obigem Beinamen geadelt.
(M. v. M. 299. — v. H.)
Hirschl, s. Kalimann v. Minerbi.
-s Hirschlondcn, im Württemberg. O.A. Leonberg; hatte im12. Jahrh. seinen eigenen Adel. sMone V. 445.)
Hirschmann, Adam, österr. Hauptmann, wurde 1856 in denRitterstand erhoben. (Oesterr. Milit. Scheinst, von 1856.)
Stammbuch des Adels in Deutschland. II.
Hitz 161
Hirschmonn, s. Hcrschmann.
f Hirschwong, Hirzewange. Hermannus et Ekkchardus de H.1200. sM. B. 93. 95.)
-s Hirschzmigcn. Heinricus et filius fratriö ejus Heinricus deH. c. 1090 im Fundationsbuche von St. Georgen am Schwarz-Wald. sMone IX. 197.)
Hirsmg, s. Fr ob erg.
-s Hirsingcrode. Hermannus de H. am Hofe des LandgrafenAlbert von Thüringen 1289. (Urk. Buch für Nieders. II. 332.)
Hirji v. Ncckorsthol. Der k. k. Obristlieut. im Adjutantcnkorps,Hermann H., wurde 1860 mit „v. N." geadelt.
(Wiener Zeitung vom 15. Febr. 1869.)
's Hirtciifcldcr, eine steyermärk. Familie, die viele Güterbesaß, welche, nachdem dieselbe in der ersten Hälfte des 15. Jahrh.ausgestorben war, an den Landesfürsten Erzherzog Ernst fielen.
(Schmutz II. 69. — v. H.)
's Hirttmannshausen. Georg Bernhart v. H. steht in HerzogFcrdinand's von Bayern Hofwappcnbnch 1590. Schild gespalten,vorne ein halber Adler, hinten drei Schrägbalken. sO. S.)
-s Hirh, genannt v. d. Lnndskron, ein köln. Stadtgeschlccht,welches im Rheinlande noch verschiedene Güter besaß. Es er-scheint 1230 in Köln, und scheint gegen Ende des 17. Jahrh.erloschen zu sein. (Fahne I. 237. — v. Ledebur I. 359.)
Hirtzeiifcld, s. Helbing.
Hirzcnaii. Jakob Boden v. H. wurde am 13. Juli 1641 ge-adelt. sv. H.)
-s Hirzenhain, ob erHess. Uradel, 1272 —1466 beurkundet.Im Schild ein aufspringender Hirsch. (Archiv für Hess. Gesch. VI.)
Hiscrlc, ein freiherrliches und gräfliches Geschlecht in Schle-sien und Böhmen, das den Beinamen v. Chodan führt. Eskommt 1686 und 1710 vor. sv. Ledebur I. 359.)
Hiscrlc, f. Chodan.
i Hittcnkoftn, ein Dorf Gerichts Landshnt; hat vor Zeitenseinen eigenen Adel gehabt. Gebhardus de Hitenchoven 1262.
(M. B. XI. 62.)
's Hittingcii. Der Stammsiz Hitting, Gerichts Griesbachin Niederbaycrn. Der Adel dieses Namens erscheint im 12. Jahrh.häufig in bayer. Klosterbricfen. sM. B. in indice.)
Hittncr. Der Hofrath Johann Wasgottwill H. wurde im I.1780 mit Edler von geadelt. (M. v. M. , Erg. 154. — v. H.)
Hittncrn, österreichisch. August Ritter v. H. stand 1857als Oberlientenant im 13. k. k. Inf. Regiment, und Eduard v. H.als Obcrlieutenant im Jngenicurgcographenkorps.
-s Hittors, ein wahrscheinlich in der Mitte des 17. Jahrh. er-loschenes kölner Patriziergeschlecht.
(Fahne I. 156. — v. Ledebur l. 359.)
Hih, Hiz, ein Geschlecht, aus welchem mehrere Offiziere inpreuß. Diensten standen. Die Familie erhielt am 25. Nov. 1764den polnischen Adel. (v. Ledebur I. 359. III. 277. — v-Zedlitz.)
Hihackcr, ehedem Erbkämmerer des Klosters St. Michaelis inLüneburg, eine alte nieder! änd. Familie, die sich auch inder Mark Brandenburg ausgebreitet und 1508 das Recht,Andere zu Rittern zu schlagen, erlangt hat.
(Pfcffinger, braunschweig.-lüneburg. Hist. II. 597—615. — v. MediugII. n. 379. — Gauhe I. 643. — v. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. für denpreuß. Staat 1841. Abth. 2. S. 109. — Grote, hannövr. Wppb. L. 58.— v. Ledebur I. 359. — v. H.)
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