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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Hip — Hir

H>, wurde am 6. Nov. 1796 der Adel erneuert. Nach der Tar-Amtsrcchuuug im Reichsarchive war die Familie H. am 3. Jan.1796 geadelt worden, sv- Zedlitz. — R. T. A. R- — v. LedeburI. 358. — v. H.)

Hippcr v. Hippersthal- Der galiz. Appell. Rath Antou JosefH. wurde im I. 1815 mit dem Beinamen v. Hippersthal ge-adelt. sM. v. M. 120. — v. H.)

Hippmu»». Der Kontrolleur des Deputirtenamtes in Böh m c n,Joh. Paul H., wurde im I. 1733 in den böhm. Adelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 320. — v. H.)

Hippolitis, Hippoliti, v. Paradiso lind Montebcllo. Die Familiestammt aus Mailand und kam um 1412 nach Trient. PauldeH. wurde 1456 von Kaiser Friedrich III. in den Neichöadelstanderhoben und machte sich in Tirol ansässig. Johann Baptist deHippoliti erlangte 1641 Bestätigung seines älteren Adels und seinEnkel Johann Paul 1685 den Reichsritterstand mit dem Beinamenv. P. Sein Sohn Anton erhielt 1726 das Kastell de Monte-Bello zu Lehen nach Abgang des Geschlechts gleichen Namens,und 1728 auch diesen Namen als Beinamen und Bestätigung desReichsrittcrstandes. Josef Auton, kais. Kämmerer und Präsidentzu Innsbruck, wurde 1839 in den Frciherrnstand erhoben.

sTaschenb. der frhrl. Häuser 1818 u. 1855. — M. v. M., Erg. 151.— v. Hefner, tiroler Adel S. 8; bayer. Adel S. 85. T. 99. — v. H.)

Hipsich. Der kais. F.M.L. W. v. H. erlangte 1856 dieö st e r r. Frciherruwürde. sE. S.)

Hircheuhan v. Hanuciistcin. Der österr. Jng. OberstlieutenantWenzel Jgnaz und sein Bruder, der Hauptmann Michael H.,wurden im I. 1774 mit dem Beinamen v. Hannenstein geadelt.sM. v. M., Erg. 320. - v. H.)

Hirling, österreichisch. Hermann v. H. 1857 Oberlient.iur 41. k. k. Inf. Regiment.

s Hirichcim, auch Hiirilheim, eines der ältesten schwäb. Ge-schlechter, das sich auch in Frauken ausgebreitet hat. Sie schriebensich auch v. Katzen stein. Ihr Stammhaus war das Dorf Hirn-hcim im Oettingen'schen. Maria Scholastika v. Hirnheimbstarb 1692 als Nonne zu Kiemsee, fortan ultima.

sO. S. — Biedermann, Altmühl Tab. 209—15. — Bürgermeister,vom schwäb. Reichsadel. — Buceliui, stemmat. I. — Gauhe 1- 612. —Siebmacher II. 91. n. 8. — Salver 219. 221. 225. 229. 212. — v. Me-ding III. n. 237. — v. H.s

s Hirnkhofen, gen. llcnnwurth, Georg v., kommt um 1516 alsHauptmann im Dienste von Nürnberg vor.sv. Soden, Gesch. von Affalterbach 1811. S. 83.s

1. Hirsch, eine adliche Familie in Preußen, welcher die GüterWik au und Schucksen gehörten. Sie ist ein Ast der v. Hirschin den NHeinlanden, sv. Hefner, frankf. Adel. — v. Zedlitz. —v. Ledebur I. 358. III. 277.) Wappen: In S. drei rothe Balken,auf dem Helme ein wachsender Hirsch. Es soll noch eine Familiev. H. in Preußen geben, die verschieden von der vorstehenden seiund Albr echtes, Ganzhorn und Wahlitz besizt.

2.Hirsch, ein schles. Geschlecht. sHenel 637. - Sinap II. 689. -Siebmacher II. 17. — v. Zedlitz.) Blau u. Roth qucrgetheilt, obenein hervorwachsender Hirsch, sv. Ledebur I. 353. III. 277. - Vorst,schles. Wappcnbuch n. 389. — v. H .s

3. Hirsch. Der markgräflich brandenburg-ansbach'scheHof-, Kammer- und Laudschaftsrath Johann Kristof H. erhieltvon Kaiser Franz l. am 36. November 1766 ein Adelsdiplom,sv. Lang, Suppl. 111. — v. Zedlitz, Ad-Lex. — v. Ledebur I. 358.s

Die Familie stammt aus dem Hohen lohe'scheu, sv. Hefner,bayer. Adel S. 85. Taf. 99.) Schild: Der Länge nach getheilt;vorn in G. eine Hirschstangc, hinten in R. zwei s. Schrägbalken.

4. Hirsch. Der Stabschirurg Georg H. zu Ofen wurde imI. 1736 geadelt. sM. v. M., Erg. 320- — v. HI

5. Hirsch. Der israelitische Hofbaukicr und Großhändler inWürzburg, Jakob H., erhielt vom König von Bayern am13. Aug. 1818 das Adelsdiplom mit dem Prädikate auf Gereuth.

sv. Lang, Suppl. III u. f. — v. Hefner, bayer. Adel S. 85. T- 99.

— v. H.)

6. Hirsch, Maximilian, Major im kais. Jugenieurkorps, wurde1844 von Oesterreich mit Edler von geadelt. sE. S.)

7. Hirsch v. HirschtlM. Der k. k. Rath Franz Andreas H.wurde im I. 1716 mit dem Beinamen v. Hirschthall geadelt.

sM. v. M., Erg. 320. - v. H.s

8. Hirsch, Edle v. Stcnifcld. Der böhm. Landcsadvokat Fer-dinand H. wurde im I. 1791 mit dem Beinamen v. S. geadeltund im I. 1794 in den Frciherrnstand erhoben.

sM. v. M., Erg. 65. 321. — v. H.)

1. s Hirschaucr v. Hirschau, altbayer., auch salz bürg erGeschlecht. Sigmund H. zu Hirschau (Schwaben) steht in derLandtafel 1476. Balthasar H., Probst zu Berchtesgaden,1496. Sigmund H., uror Ursula Schreukhiu, 1586. D. Ca-rolus Raphael ab Hirschau dieses Wappens starb zu Berch-tesgaden 1688. sO. S. — Hund III. 383.) Der Schildgespalten silbcr roth mit zwei Hirschstangen in verwechselten Farben.

2. -s Hirschauer v. Hirschcnscld. Joh. Paul H. wurde im I.1726 mit dem Beinamen v. Hirschcnscld in den Reichs - underbländ. Adelstand erhoben. sM. v. M- 200. — v- H.s

3. s Hirschaucr )« Ucsenbach, waren wäldlcr (Niederbayern)Edellcute. Bcrnhart H. 1366. Im Schild ein springender Hirsch.

sO. S. — Hund III. 385.)

's Hirschbach, kommen in bayer. Klosterurkunden 1166 bis1212 vor. )M. B. IV. 522 ff. XII. 13.)

1. s Hirschbcrg, ehemalige berühmte Grafen auf dem Nord-Gau, die sich auch Grafen v. Altend orf, Dolnstein undKreglingcn schrieben. Der lezte Graf vermachte seine ganzeGrafschaft dem BiSthume Eichstädt.

sv. Falkenstein, antiq. Nordgav. vet. II. 315. — Gauhe II. 127—29.

— Siebmachcr II. 9. — v- H.)

2. Hirschberg, fränk. Geschlecht; sehr wahrscheinlich Ministe-rialen der Grafen v. H. (Biedermann, Voigtlaud Tab. 210—13. —Lncä, Grafcnsaal 268—75. — Seifert, Geneal. adl. Eltern u. Kinder.

— Siebmachcr I. 101. n. 15. V. 171. n. 9, wo es zum prcuß. Adel ge-rechnet wird. — Salver 256. — v. Meding III. n. 338. — Gauhe II.S. 129. — v. H.) Es ist solches in der Oberpfalz u. im Bah-ren th'schen seßhaft, schreibt sich auch H. v. Ebnath u. Schwar-zenrcuth auf Bruck, am Thurn u. Weyher in Bayern;die eine Linie (in der Obcrpfalz) erhielt am 25. Sept. 1796, unddie andere (in Bayern) am 4. Juli 1792 vom Kurfürsten KarlTheodor das Grafendiplom, sv. Lang 32 u. f. 154.) Kristof FreiherrH. v. E. war Oberstlieutcnant in Württemberg. Georg Peterv. H. wurde im I. 1613 dem nie der österr. Nitterstande zuge-sellt und führte einen springenden rothen Hirsch im silb. Felde imWappen, auf dem Helme ein fünfendiges Hirschgeweih. Dieseösterr. Linie, welche aus Thüringen und wol von vorstehen-den v. H. abstammte, ist im 17tcn Jahrh. erloschen. sE. S.)