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2 (1863) G - L : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 9898 Adels-Geschlechter
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Gru Grü

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7. Grubcr. Niklas Ernst G-, Dechant in Pfarrer zu Krems,wurde im I. 1783 geadelt. (M. v> M., Erg. 364. v. H.)

8. 's Grubcr, gewöhnlichdie alten Gruber" oder Alt - Grubergenannt, waren stamm- und wappengenossen mit den Endelz-hausern und Tanfkirchen und führten wie diese den halbenLöwen mit dem Schwert. sO- S.sj

9. Grubcr v. Grubcrsbcrg. Der Kaufmann Kaspar Ludwig G.wurde am 28. Sept. 1799 mit v. Grubersberg geadelt.

(M. v. M., Erg. 304. - v. H.)

19. Grubcr v. Hillstatt, altbayer. Geschlecht, führte in Silbercinen rvthcn Thorbogen. sO. S.sj

11. st Gruber u. Lcrbing «ud Zum. Bernhard G- v. L. u. S.steht 1499 in der bahr. Landtafel. Beide Sizen sollen im Ge-richt Pfarrkirchen (Niederbayern) gelegen gewesen sein. sO. S.)

12. Grubcr v. Zürgclburg, ein tiroler adl. Geschlecht, von demv. Hefner, tiroler Adel S. 22, nur das Wappen beibringt auf T. 25.

Grubiö v. Hcimbolb. Der österr. Hauptmann Joh. G. imillyr- Bannat-Jnf- Reg. Nr. 13 wurde 1855 mit v. H. geadelt.fA. A. Zeit, v- 1835. Oesterr. Milit. Schcm. v. 1856.)

Grubiczy, ungarisch. Georg v. G- stand 1857 als Kadetim 15. österr. Inf. Reg.

Gruchalla, eine adliche, in Pommern und Westpreußenbegüterte Familie; sie führt den Beinamen Wensieröki.fv. Zedlitz. v. Ledebur l. 292.)

st Gruder, ein anhalt. Geschlecht, das in Beckmann's anhalt-Historie vorkommt, sv. H.^f

Grudna-Grubzinsky. Sigismund Jgnazius Johann Nepomukv. G- auf Ehodziesen in Westpreußen wurde am 19. Febr.1786 in den prenß. Grafenstand erhoben. (Taschenbuch der grast.Häuser 1853. v. Hefner, prcuß. Adel S. 16. T. ll. v. LedeburI. 293. III. 267.)

Grudnicki, Kristof, Jgnaz und Franz, sind 1782 in G alizienimmatriknlirt worden. Gehören zum Wappen Jastrzembiec.(Poczet Szlachty.)

Grudziclski, ein im Großherzogth. Posen begütertes Geschlecht.W.: Lnbicz. (v. Ledebur III. 267.)

Grudziuski, zum Wappen Labendz gehörend. 1782 in Ga-lizien immatriknlirt. sPoczet Szlachty.^

Grubzinsky, s. Grudna.

st Grucb, Gruber, Gruob, zu Lustcnbcrg, eine ob er österr. Fa-milie, die ihren Namen von dem im Mühlviertel gelegenen Stamm-sizc derselben, Grueb, angenommen. Noch 1372 besaßen Simonund Wiguleus v. Grueb ihr Stammhaus; sie scheinen bald ab-gestorben zu sein. Die spätem Besizer der Burg Grueb, NamensVichtern, erhielten von Kaiser Leopold die freiherrlichc Würde

mit dem Beinamen v- Grueb. (Gauhe II. 336. v. H. Bar.v. Hoheneck, v. Obcrösterrcich II. 14 in Supplem., woselbst auch das Wap-pen, sowie bei Wisgriil III. 4l3 zu finden ist. v. Ledebur I. 293.)

st In der Grucb, eines der ältesten rittermäßigen Geschlechterder Stadt Regenöburg, das vom 1315. Jahrh. vorkommt.Schild: In Roth zwei oben gesinnte filb. Balken. sO. S-s

st Grübct zu Stockau. Kaspar G. zuS. Landschaftsverordneterin der jungen Pfalz 1579, item Kristof G. z. S. 1698.so. Reisach 26.)

1. Grucbcr, ein siebenbürg. Geschlecht, dessen Adel bis 1459zurückgehen soll und das einen Drachenkopf im Schilde führt. ImI. 1836 erlangte dasselbe den österr. Freihcrrnstand.

(Frhrl. Taschenb. v. 1849 u. 1853.)

2. Grucbcr. Der Pflegskommissär zu Riedenbnrg u. Diet-furt, Josef Anselm G., erhielt am 19. Nov. 1774 ein pfalzgräfl-zeil'sches Ritter-Adelsdiplom, das der Kurfürst Max. Josef II.am 23. Nov. 1774 bestätigte, (v. Lang 358. v. Hefncr, bayer.Adel S. 86. T. 92. - v. H.)

3. st Grucbcr u. Grucb (ihr Stammhaus Grueb, Pfarr-kir chner Gerichts), waren eines andern Stammes als die Grueberv. Peters kirchen und auch andern Wappens. Der Schild ge-theilt, oben ein Gern, unten ein Wecken. Sie haben sich auchv. Bischlsdorf geschrieben. Hermann G- zu G- 1378. Se-bastian G. v. G. steht in der Landtafel 1499. Wolf G- zu B.1593 st. Das Geschlecht ist im 17. Jahrh. erloschen.

(O. S. Hund III. 337.)

4. st Grucbcr v. Petcrskirchcn , altbayer. Geschlecht, dessenStammhans Peterskirchen auch im Gericht Pfarrkirchen lag.Ihr Schild: In Gold ein schwarzer Saukopf, später geviertet miteinem stlb. Giebel in Roth (s. Gruber 19.). Peter G. zu P.war 1457 Pfleger zu Osterhofen. Hermann, Jörg u. Veit G.zu P. stehen 1499 in der bayer. Landtafel u. s. w. sO. S.Hund III. 336.^ Von diesem Geschlechte soll ein Zweig sich beiKönigsberg in Preußen ansässig gemacht haben u. noch blühen (?).

(v. Ledebur I. 293. Sicbmacher I. 85.)

Grüenthlit, s. Grünthal.

st Gructhut. Busso G., famulus, testis in einem Brief desMarkgrafen von Brandenburg 1347. (Cod. brand- XIII. 257.)

Grünling v. Stahl, s. Grimm in g v. S.

1. st Grün, Grüen, Grien, Grun, Gryn, eine gräfl- Familieam Rhein, besonders in der Pfalz, deren AnHerr der Bürger-meister Hermann Grün gewesen, welcher deshalb in den Adelstanderhoben worden sein soll, weil er den Kurfürsten von der Pfalzvon dem Löwen errettet, den zwei Domherren zu Köln auf diesen,weil er die Stadt unter seine Botmäßigkeit bringen wollte, losge-lassen, und diesen Löwen niedergemacht hatte. (Gauhe I. 544 u. f.II. 386 u. f. Hartmann's Samml.) Die Familie möchte wol er-loschen sein. sv. H.s

2. Grüu. Viktor v. G-, geb. 1895, st 1834 als herz. Nassau.Assessor zu Wiesbaden, stammte aus dem Schwarzburgi-schen. Die Wittwe, geb. Gräfin Möns, lebte 1858 noch in Wies-baden. Vielleicht gehört hieher das Wappen im sächs. Wappen-buch, V. 29.

3. Grün li. Bitiburg. Der österr. Oberlieutenant Nikol. G.wurde mit dem Beisaz v. B- im I. 1829 geadelt.

(M. v. M., Erg. 365. - v. H.)

Grü», s. Gruna.

st Grünau, Grunaw, ein schles. Geschlecht, das zwischen 1369und 1596 in dem Fürstenth. Liegnitz:c. vorkommt. sSinap I. 415.)Im I. 1744 ist die Familie erloschen, (v- Ledebur I. 294. v.H.j

st Grünaugc, ein 11491434 in Briefen bayer. Klöster vor-kommendes Geschlecht. (M. B. I. 42 ff. V. 287.)

1. st Grünbach, Grünbeck, steyermärk. Geschlecht. Primus:Markwart v. G-1139. Ultimus: Johann v. G., kais. Rath, kommtnoch am 1. Dez. 1648 vor. (O. S- Schmutz I. 626. v. H.)

2. Grünbach, Grünenpach, ein altbayer. Grafengeschlecht,das nur in Graf Ott v. G. 121247 erscheint.

(Hund I. 82. - M. B. I. 281 ff. XI. 29.)

Grünbach, s- Grundeler, Grunbecke.

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