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Grot — Gru
Grotcucgg, eine alte, jczt gräfliche «Familie in Kärnthen.sv. Hst S. Grotta.
4 Groth v. Grootc, eine Familie, die seit 1706 in der StadtFrankfurt bekannt und von denen v. Grote im Braun-schweigischen und denen v. Groote znKendenich in Kölnverschieden ist; aus ihr soll auch der berühmte Hugo Grotiusentsprossen sein. sZweiter Nachtrag zum n, gen. Handb. 1788. S. I0.jDer Kapitän Johann Kristian G. v. G. erhielt im I. 1751 mitseinen Geschwistern die Bestätigung des Neichsadelstandes. sM.v. M., Erg. 304st In Frankfurt a. M. erlosch der daselbstangesessene Zweig um 1808. Die reiche Erbtochter heurathcte denvsterr. Major in d. A., v. Lucacksitsch, aus Kroatien ge-bürtig, welcher sich in Frankfurt ansiedelte, aber ebenfalls ohneSöhne ist. sE. S. — v. Hefner, Nassau. Adel S. 7; Hess. AdelS. 11. T. Il.j Im I. 1855 ist das ganze Geschlecht abgestorben.sSiebmacher, Suppl. X. 14. — v. H.s
Grothauscu, soll ein in Knrhessen vorkommendes adlichesGeschlecht sein. sv. Hefner, Hess. Adel S- ll, ohne Wappen-AngäbestVergl. Grotthaus.
Grotkowski, ein posen'sches Geschlecht, welches in Masurenangesessen ist. W. :Ogonczyk. sv. Ledebur I. 292st Eine Fa-milie v. G. ist 1782 auch in Galizien immatrikulirt worden.sPoczet Szlachty.s
Grotows v. Grotowih. Adam Adalbert G. v. G. wurde am17. Mai 1691 in den böhm. Ritterstand erhoben.sSiebmacher, Suppl. X. l4. — v. H.j
1. 4 Grotowski, ein schles., ursprünglich poln. Geschlecht.sSiebmacher I. 73. — Sinap I. 415. II. 65 Ist Die Familie ist imersten Viertel des 18. Jahrh. erloschen, sv. Zedlitz, preuß. Ad. Lex.
— v. Ledebur I. 292. III. 267. — Dorst, schles. Wappb. n. 422. — v. H.j
2. Grotowski, Franz Alexander, wurde von K. Ferdinand I.1845 geadelt und im selben Jahr in Galizien immatrikulirt.
sPoczet Szlachty.s
3. Grotowski zu Grotowa und / ^'i 1782 in die galiz.
4. Grotowski zu Grolowic Adels.natr.kel eingetragene
' Familien. sPoczet Szlachty.s
Grotta u. Vrottcnegg, schles. Geschlecht, aus welchem JohannBaptist G. im I. 1720 von K- Karl VI. gefreit und die FreiherrenJoh. Sigmund, Adam Seyfried und Franz Andreas im I. 1715in den Grafcnstand erhoben wurden. sM. v. M., Erg. 15. 304stDie Familie hat den Beinamen v. Grotten egg wahrscheinlichbei Erhebung in den Grafenstand erhalten und ist in Kärnthennun seßhaft. sGräfl. Taschmb. v. 1855. — v. H.s
Grotthaus, Gruithuisen, Gruthes, Groshaus. In Westfalenund am Nicderrhein ehedem begütert, und in Liefland, Po-len und Schweden ansässig, in welchem leztern Lande eine ad-liche, und im I. 1715 eine am 24. Dez. 1687 in den Freiherrn-stand erhobene Linie ausstarb. sSiebmacher II. 120. — v. McdingII. 308. — Gauhc, Anh. 1509 u. f. — Suea Nikes Vapenbok 4. —Hupcl'S Mater. 1788. S. 398. — Robens I. S. 210-213. — V.Zedlitz.
— v. Firks, Ursprung des Adels in den Ostsceprovinzen 153. — v. Le-debur I. 204.s
Grohinski, eine in Masuren seßhafte Familie, sv. Ledeburl. 292. III. 267.Z W.: Laben dz.
1 Grousche. Didericus comes de G. testis in einer Königs-urkunde für Walkenried 1199. sUrk. Buch f. Nieders. II. 39.s
4 Grone. Ein Theodericus deG-, Rathsherr zu Hamburg,
urkundet 1280 ff. Regnaldus de Grouo, miles, erscheint 1289als Ministeriale des Stifts Bremen.
sUrkundenbuch der schleöw.-holst. Ges. I. 107 fs.s
Grub, s. Asperger, Fenzel, Luz.
Grubbc, Gruben, Gruba, pomm. Geschlecht, von dem sichein Zweig in Dänemark, ein anderer in Sachsen findet.sMicrcilius VI. 488. — Brüggemann I. 2sHanptst. — SicbmacherIII. 164.
— v. Mcding I. 301. — v. Ledebur I. 292. III. 267.s Die Familie führtin Blau einen g. Löwen. sv. Hefner, sächs. Adel S. 30. T. 32. -Bagmihl V. 8. — v. Zedlitz. — v. H.s
1. Grube, eine aus Dänemark, wo sie schon 1463 vorkommt,nach Preußen gekommene Familie; sie kaufte sich 1703 daselbstan. W-: Von Silber und Roth mit Spizen gespalten.
sKrohnc II. 36. — v. Ledebur I. 292.s
2. Grube, Gruben, mit dem Kesselhaken im Schilde, eine Fa-milie, die mit denen v. d. Decken eines Stammes sein soll. IhreGüter liegen größtentheils im ke ding er Lande. Man findet siedaselbst schon 1382 im Beslz von Wächterndorf.
sMuhhard, S. 261, welcher anführt, daß die Familie aus Dänemarkstamme. — Grote, hannövr. Wappenb. <3. 31. — v. Ledebur I. 292. —v. Meding I. 303.s
1. st Gruben, Grube, uraltes, ursprünglich dän., nachher bre-in en'sches Geschlecht. Henricns Grube junior urkundet 1230.sUrk. B. f. Nieders. II. 130st Johann Grnbo soll als der Lezteseines Geschlechts zu Eimbeck 1305 gestorben sein. Büsching,III. 181, behauptet, es sei dieses Geschlecht im I. 1381 noch nichtausgestorben gewesen, was richtig ist. Ich finde noch 1858 dasSiegel eines Hrn. v. Gruben imReußischen, welches die zweiPfähle und drei Rosen im Schild hat, wie sie vorstehendes Ge-schlecht auch führte. sv.Krohne II. 34-40. 419. — Siebmachcr II. 124.
— v. Meding I. 302. II. 727. — v. H.s
2. Grube», mit den zwei silb. abgewandten Flügeln in N., einbraunschweig. Geschlecht, welches sich in die Rhcinlande u.in die sächs. Herzogthümer :c. verbreitet hat.
sBernd Taf. XI^VI, 91. — v. Ledebur I. 292. — v. Hefncr, Hess.Adel S. 11, ohne W.-Angst
3. Grube», Konstantin, kurköln. geh. Rath, wurde 1776 ge-adelt und sein Sohn war Reichskammcrgerichtsbeisizcr. Er erhieltam 8- März 1805 von Kaiser Franz II. die Freiherrnwürde. DieFamilie ist dermalen im Königreich Bayern begütert, gehört abernicht zu dem niedersächs. Geschlechte v. Gruben.
sR. T. A. R. — v. Lang 139. — Tyroff, Wappenb. d- KönigreichsBayern. — v- Hefncr, bayer. Adel S. 37. T-35; Erg. Bd. S. 14; preüß.Adel S.45. T.55; Hess. Adel S. II. T. II. - v. Ledebur III. 267. n.III.s
Grubcuthal, s. Fried Hub er v. G-
1. 4 Grubcr, Grueber, tiroler Geschlecht, das 1568 mitKristof G. im Mannsstamme erloschen ist. sv. Mayerhofen, MsSstSchild gespalten, vorne leer, hinten zwei Schrägbalken.
2. 4 Grubcr, Grueber, ein anderes tiroler Geschlecht, führtein R. einen schw. Balken von zwei gold. Balken begrenzt. sO- Sst
3. Grubcr, Grueb, Trusts scjscn u. Grucb, ein ö st e rr. Geschlecht,das mit den Grueber v. Grneb häufig vermengt wird. sv. Hst
4. Grubcr, Adam, wurde 1618 geadelt. sR. T. A. Nst
5. Grubcr, Karl Kristof, Doktor d. Rechte und Advokat, wurde1758 in den Adelstand erhoben. sM. v. M. 193st
6. Grubcr, Gottlieb Jgnaz, Frohncinnehmer zu Vordern-berg, und Josef Anton G., Religionskommissär in Oesterreichob der Enns und Hofrichter zu Kr eins Münster, erlangten1765 den Adelstand. sM. v. M. 193st