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Gars — Gass
ch Barsch. Burggrafen, Comites, Burggravii, Castcllani inGorS, Goersc, Gars u. s. w., eines der vornehmsten nie der-öste rr. Hcrrenstandsgeschlechtcr, das mit den Markgrafen understen Herzogen babenberg. Stammes verwandt war.sWisgrill tll. 120-24. - 'v. H.)
ch Garsta. Ein Gabriel Petthey v. G. war 1590 am Hofein München. Das Wappen hat in Blau einen silb. Balken,darüber zwei halbe g. Löwen, eine Krone haltend, unten ein grünerDrache. Im Herzschild zwei Rohrkolben, um die Schlangen ge-wunden sind, zwischen denselben eine Ente. sO. S.) Nescio anGarssa an Petthey fit nomen gentile.
ch Garstenbnttct, ein altes braunschweig. Geschlecht, welchesdas Erbküchcnmeisteramt dieses Herzogthums bekleidete, und am1. Sept. 1625 ausstarb. sJ. D. Köhler, von Erblandhofämtern 16.— v. Meding I. 256. ll. 726. — v. Ledebur I. 246. — Gercken, cod.dipl. IV. 464. — v. H-) Vcrgl. Gaslebutle.
Garszen, einerlei mit Garssen; auf leztere Art schreibt sichein noch blühendes braunschweig. Patriziergeschlecht; im preuß.Heere standen 1836 zwei Offiziere, die sich v. Garszen schrieben.Die Familie erhielt am 15. Jan. 1721 den Adel. sv. Zedlitz- —v. Ledebur I. 246. III. 257. — Bernd XXXIX. 78.) Grundbcsiz imJü lich'schen.
ch Gartach, kraichgauer Uradel, 1631 bereits als erloschenbezeichnet. sMone VIII. 392.)
Garten. Seit 1792 befinden sich im preuß. Heere mehrereOffiziere v. G. David v. G. soll 1327 Anführer der in dieMark gedrungenen Polen gewesen sein; die Familie besaß bis1782 ein Burglehen in Storkow, iv. Zedlitz. — v-Ledebur I. 246.)
1. ch Gartenbcrg, tiroler Adel. Schild geviertet: 1. wach-send ein Mann, zwei Blätter haltend, 2 u. 3. zwei Balken, 4. einEber. Von dieser Familie leben 1860 nur mehr zwei Damen.
sO. S.)
2. Gartenbcrg, Ncngarten von. Peter Nikolaus Neugarden,k. polu. und kursächs. Generalbergkommissär, dessen Vorelternaus Dänemark stammten, erhielt den R.Ritterstand mit „Edlerv. G." dd. Wien 27. Juni 1753. Derselbe erhält den Rcichsfrei-herrnstand dd. Wien 18. Jan. 1758. Schild geviertet: 1. und 4.ein Palmbaum, 2. u. 3. ein Berg; dazu ein Herzschild mit einemschwebenden Kreuze. Die Familie hat später das Gut Sado-gura in Polen erworben und davon den Beinamen Sadugorskiangenommen. sEr dipl. cop.)
ch Garthoscn. Ein Ludewicus de Garthihouen erscheint12 02 als Zeuge in einem Brief des r öm. Königs Philipp für dasKloster Bronn bach. sMone II. 298.)
1. Gärtner. Ein Geschlecht dieses Namens sezt Henel, insiles. 636. 663., unter den schles. Adel. sSinap II. 6Z6. — v. HI
2. ch Gärtner v. Machtenhoscn (gespalten schwarz und roth miteiner silb. Muschel belegt), altbayer. Adel. Wilhelm G. 1498.Johann Sigmund G. v. M., Kanonikus zu Berchtesgaden,1607. Philipp Jakob, Urbarrichtcr des Stiftes Nonnberg inSalzburg, 1625. sO. S. — Hund III. 325.)
Gärtner». Der Oberkriegskommissär Joh. Thomas Edler v. G.wurde 1718 in den R.Freiherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 58.)Im I. 1699 war Johann Thomas und sein Bruder Johann Michael,kais. Lieutenant, in den Reichsrittcrstand erhoben worden.sR. T. A. R.)
ch Gartow. Diese in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. er-loschene Familie hat gleichen Ursprung mit denen v. Zeetze undführte auch gleiches Wappen. Sie besaß schon 1225 Gartowim Lüncburgischen, woselbst ihr noch mehrere ansehnliche Güter zu-gehörten. sv. Ledebur I. 246. — Sicbmacher III. 140. 155.)Busse vau der Ghartowe, Knappe, urkundet in einem Briefdes Herzogs Erich von Sachsen 1369.sllrk. Buch der schleswig-Holstein. Ges. II. 28l ff.)
ch Garz, ein aus der Altmark nach Schlesien gekom-menes, bis Mitte des 17. Jahrh. beurkundetes Geschlecht. sSinap I.S. 378. II. 636 u. f. — Siebmacher V. 74. — v. Meding II. 26t. —Gauhe I. 458. — Angeli, mark. Chronik I. 39.) Wahrscheinlich 1785erloschen, sv. Ledebur I. 246. — v. H.)
Garzali. Der östcrr. Oberstlieutenant Jakob G. wurde im
I. 1802 geadelt. sM. v. M. 188. — v. H.)
Garzarolli v- Garzarollhof, auch v. Frcyenfctd. Anton EdlerHerr v. G. wurde 1724 in den Rittcrstand erhoben. sM. v. M.,Erg. 143.) Sein Vorfahrer Mathias G., in den kais. Erblandcn,wurde 1647 mit dem obigen Beinamen in den Adelstand erhoben.
sR. T. A. R- — v- Hefner, görzer Adel S- 27. T- 25. — SiebmacherIV. 71. — v H.)
Garzolini. Justus Edler v. G. war 1835 Dcputirter vonUdine zn Venedig.
Garzoni v. Hohenberg. Der Eiscnwerksinhaber BartholomäusG. wurde 1729 in den Reichsrittcrstand erhoben.sM. v. M., Erg. >43. - v. H.)
Gatzweiler , Melchior, kais. Reichshofrath, erhielt 1596 einDiplom „mit adlichem Wappen und Herkommen". sR. T. A. R.)
Gafchin, ein seit 1468 in Schlesien vorkommendes Geschlecht,das, wahrscheinlich dem Ursprünge nach böhmisch, sich anfänglichGaschinski v. Gaschiu und v. Gaschowitz nannte, im öls-nischen und oppcl'schen Fürstcuthumc, in Böhmen, und seit1727 auch in Nied eröst erreich begütert ist. Es wurde vonKaiser Ferdinand II. am 7. Januar 1633 in den böhm. Grafcn-stand erhoben, sv. Zedlitz. - Tyroff II. 285. — Taschcnb. d. gräfl.Häuser auf 1844 u. f. — v- Ledebur l. 246. III. 258. — v. Hefner,preuß. Adel S. 8. T. 9. — Dorst, schles. Wappenb. n. 231. — Sinap
II. 90 u. f. - Gauhe I. 458. - Wisgrill III. 224-26. - v. H.)
ch Gaslcbntlc. Ein Widekindus de G., miles, steht 1314 ineinem walkenried er Brief, sllrk. Buch für Niedersachscn III. 91.)Vielleicht zu G arssenbüttel gehörend?
Gaspar, wahrscheinlich österr.-italienisch. Viktor de G.stand 1857 als Lieutenant im 11. k. k. Ul. Reg.
Gaspari, österr. - italienisch. Franziska Aloisia v. G. war1835 Oberin im Kollegium der Salesiaueriunen zu Como. Antonde G. 1857 Lieutenant beim 8. k. k. Ul. Reg.
Gasparsln v. Gaspar, Dominik und Viucenz, wurden 1782 indie galiz. Matrikel eingetragen. sPcczct Szlachty.)
Gafpcrini. Der Wechsclncgotiant Johann Stefan G. wurde inKrain im I. 1743 in den Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 143.v. Hefner, krainer Adel S. 9. T. 8. — v. H.)
Gastaristcr v. Pfcilhcim. Jakob G. wurde im I. 1725 mit demBeinamen v. P. geadelt. sM. v. M., Erg. 294. — v. H.)
ch Gasten. 1376 findet sich aus diesem Geschlechtc ein Abt zuFulda. sSchannat 91. — v- Meding III. 243. — v. H.)
Gasten, s. auch An der Gassen.