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1 (1853)
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82 Geistliehe Würdenträger aus dem Geschlecht der Edlen von Holte.

Merseburg und von 1222 bis 1254 Abt zu Corvey; ist früherirrig für einen Grafen von Dassel gehalten worden *).

5. Wilhelm, nicht zu venvechseln mit der beiden Vor-erwähnten Bruder, welcher Dompropst zu Osnabrück war**),wird Vicedom ***), dann Dompropst zu Münster f), und nach-dem Bischof Otto den 21. Juni 1259 gestorben war, Bischofdaselbst. Er starb jedoch bereits im folgenden Jahre ff). DieAnnahme, dass er ein Bruderssohn des Bischof Ludolf vonMünster fff), und ein Bruder des nächstfolgenden gewesen,bestätigt sich *f).

6. Wigbold, Propst zu St. Mouritz bei Münster, dannDomscholaster und Dechant zu Cöln, endlich Von 1297 bis 1303Erzbischof daselbst; gehört unzweifelhaft dem OsnabrückschenGeschlechte der Edlen Von Holte an; das beweisen nicht bloss

*) Falke Entwurf zu einer historia Corbej. p. 20 und dess. cod. frad.Corbej. p. 710.

**) vergl. S. 81 not. " und **\

***) Urkunden von 1238 und 1239 (Niesert Münst. Urks. II, 413. Kind-linger Volmest. Gesch. II. 132.).

t) Urkunden von 1245 (Wilkens Vers, einer Gesch. d. Stadt MünsterS. 120.), 1247 (ibd. S. 116. Niesert Münst. Urkb. I. 339.). 1249 (Niesert

I. 402), 1251 (Niesert Münst. Urks. II. 424), 1253 (Sudendorf Beitr. z.Gesch. d. Osnabr. Landes S. 63.), 1256 (Kindlinger Volmest II. 158. Nie-sert Münster Urkb. I. 420), 1257 (Wilkens p. 123. Niesert Münst. Urks.

II. 428.)

j-f) Das Necrol. Marienfeld. (Dorow Denkm. II. 232. Kl ein sorg Kir-chengesch. II. 164) setzt den Sterbetag auf den 27., das necrol. des StiftesUebervvasser (Niesert Münst. Urkb. I. 381. Erhard Gesch. Münsters S. 126.)auf den 30. Decbr.

ttt) Teschenmacher annal. Cliviae p. 181. Kock series episc. Mo-naster. II. 6.

*f) Die unten zu erwähnende Urkunde von 1275 beweiset, dass der nach-malige Erzbischof Wigbold von Cöln einen Bruder Namens Wilhelm geiiabthabe. Sonst fehlt es an direkten Zeugnissen für die Abstammung des Bi-schof Wilhelm; auch sein Siegel, welches einer Urkunde von 1260 angehängtist, entbehrt eines Wappenschildes. (Kindlinger Volmest. II. 164. 166.).