Die Etilen von Holte.
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Roggen nach Holte liefern solle*); und eine andere Urkunde**)von 1261 giebt uns hinreichend, die Ueberzeugung, dass diesEdle Geschlecht, aus dem so viele bedeutende Männer hervor-gegangen sind, fortwährend in dem Besitze der StammburgHolte im Osnabrückschen war; und wenn wir nun im Jahre1315 sehen, dass der Edle Hermann v. Eon, die von seinerGemalin Gertrud, einer Tochter und Erbin des Edlen HermannVon Holte ihm zugefallene Herrschaft dieses Namens an denGrafen Otto von Ravensberg förmlich verkauft***), so habenwir von der Nachricht des angeblich im Jahre 1144 stattge-habten Anfalls dieser Herrschaft an die Grafen von Ravens-berg sowohl die Grundlosigkeit als die Erklärung gefunden.
Eben so wenig nun, wie die Nachricht von der Vertrei-bung des Edlen Geschlechtes von Holte aus dem Osnabrück-schen begründet ist, eben so wenig ist die Stammgemeinschaftder am Niederrhein, im nachmaligen Herzogthum Cleve sichzeigenden Dynasten dieses Namens erwiesen.
Zu dem Geschlechte, welches zu Holte oder Holten imCleveschen seinen Sitz hatte, gehört ein Edler Everwin, denwir in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in Urkun-den erblicken f). Von einem verwandschaftlichen Zusammen-hange mit dem um eben diese Zeit im Osnabrückshen auftre-
*) Stüve, Gesch. d. Stadt Osnabrück II. 6.
**) v. Ledebur Allg, Arch. V. 167.
***) Schaten annal. Paderb. ed. pr, II. 233. Kindlinger Samml. merk-wiird. Urk. 128. Niesert Miinst. Urkb. II. 378.
•f) In einer Urkunde des Klosters Hamborn 1151 (Teschenmacherannal. Cliviae p. 181); nobilis Euenvinus de Holze et cognatus ejus BrunoSpcde 1166 (Kremer nkad, Beitr. II. 226. 229. Laeomblet I. 286. 288);nobilis Ebruwin de Holt 1166 (Laeomblet I. 295.); Euenvinus de Holteüber homo 1167—1173 (ibd. I. 313); nobilis Euervinus de Holte... BrunoSpede 1167—1177 (ibd. I. 326.) nobilis Euenvinus de Holte 1170 (NiesertMünst. Urk. s. 11.224.); Euenvinus de Holtlio 1173 (Binterim u. MoorenErzdiöcese Köln 111. 145.); über dominus Evervinus de Holte 1188. (Laeom-blet I. 356.).