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1 (1853)
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Iliilchrad.

nämlich einen Turnierkragen über einem Schildchen *) welchesganz dasselbe Wappen ist, dessen sich auch die dem Lini-burgischen Stamme angeliörigen Edlen Herren von Reiffer-scheid bedienten **). Dieses Wappen beider dürfen wir wohl,da es weder das Clevesche, noch das Limburgische Stamm-Wappen ist, mit dem Besitz der Graf- oder Herrschaft Hiilcb-rad in Verbindung bringen. Des Namens Loif finden wir meh-rere ritterliche Geschlechter***), namentlich auch in Cöln f) Jwir sind jedoch der Meinung, dass wir es in dem CleveschenGeschlechte nur mit einem unterscheidenden Taufnamen, näm-lich mit einer Form des Taufnamens Ludolph zu thun haben,der schon unter den mythischen Ahnherren der CleveschenGrafen, unter den Nachkommen des Elias Grail vorkommt ff),und auch anderwärts ff t) am Niederrhein, selbstin Westphalen*f)gefunden wird.

*) Die Louones von Hilkerode mit dem bezeichneten Wappen unter denCölnischen Patriciern aufgeführt (Siebmacher V. 302.).

**) Fahne I. 356.

***) z.B. in ütrechtsclien Urkunden von 1224, 1225, 1226 einen mites Ar-noldus Loeff (Bondam charterb. v. Gelre p. 334. 341. 346. 353. 355.) 1326magister Wilhcimus dictus Loef beafi memorie. (v. Mieris II. 349.).

f) Fahne I. 259. Für diesen Namen giebt es nach lateinischen Ur-kunden eine andere Erklärung, indem sie de Laude genannt werden.

tt) Lei* Sohn Reynolds I. und Vater Johanns in der fabelhaften Genea-logie wird der angeblich 790 gestorbene Graf Ludolph (IIopp S. 172), nachAndern Graf Loiff (Schüren S. 106) genannt. Unter den Söhnen des Dieth-rich gen. Louf Grafen v. Hilkerode wird der zweite, der Dompropst zu Cölnwar, mit seinem Vornamen nur Lueff genannt, (ibd ).

ttt) Loyff von Horn (Fahne I. 173.). Der Knappe Loiff von Wienhorst1453 (Binterim u. Mooren IV. 381.). Luf oder Loif von Lintzenich 1466bis 1496. (Fahne I. 250.).

*1) Löf de Lipperode miles 1305. (Gesch. der Stadt Osnabrück I. 205.).