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H. 6^.
Jobst ehelicher Sohn, Burkhard, erhielt in der ^.nno 1692 stattgefundenenTheilung die väterlichen Guter zu Kleinen-Häußlingen, Rethem, Ochtenhausenund Neuhaus.
Im Jahre 1696 vermahlte er sich mit Catharine von Oldershausen, Tochterdes herzoglich-braunschweigischen Landmarschalls des Fürstenthums Grubenhagen,weshalb er nachmals einen Theil des Gutes Förste erhielt.
Im Jahre 1600 verbürgte er sich nebst seinem Bruder'Jacob und Georg vonGladebeck für Melchior von Steinbsrg wegen 2000 Rthlr., so derselbe an Anna,gebohrnen von Post, Wittwe des verstorbenen Jobst von Steinberg, schuldig war,wie die Urkunde snb 200. ergiebt.
Er war Cammerherr, Kammerling, bei dem Herzoge Heinrich Julius vonBraunschweig, der ihm und seinem Bruder nach einer gezogenen Berechnung17,^20 Gfl. schuldig war, und starb zu Förste am 3. März 160^, seine Leiche istaber zu Wittelohe im Erbbegräbnisse beigeseht worden. Seine nachgelassenenKinder sind Jobst, wovon im folgenden Paragraphe, und Anna, welche mit demherzoglich - braunschweig-lüneburgischen Stallmeister, Diedrich von Henstedt zuFrankenfeld, vermählt ist.
h. 66.
Jobst, Burchards Sohn, hat die Schule zu Lüneburg, und die UniversitätHelmstädt besucht, darauf eine Reise nach Frankreich unternommen, und ist nachseiner Rückkehr im Jahre 1622 herzoglich - braunschw. lüneb. Hofjunker geworden.
Während seiner Minderjährigkeit führten seines Vaters Bruder, Jacob, undsein Oheim, Herrmann von Isendorfs, die Vormundschaft über ihn, wie aus derim Auszuge beigelegten Urkunde vom Jahre 1611 snd dlo 201. sich ergiebt.
Nach einer Familien-Nachricht hat er einst eine goldene Kette an Johann Vehraus der älteren Linie verseht, die Hernachmals für 266 Speciesthaler soll verkauftworden seyn. Man sieht daraus, wie sehr viel damaliger Zeit auf Schmuck ver-wandt ist, und daß zur Behauptung ritterlicher Würde auch großes Vermögen er-forderlich gewesen sey. Goldene Ketten, goldene Sporen, kostbare Ringe undgüldene Stücke zu Prunkkleidern gehörten vorzüglich zum Schmuck der Ritter beifeierlichen Gelegenheiten, außer der Bewaffnung und Unterhaltung mehrerer rei-sigen Leute. Dazu gehörte großes Vermögen, und darin scheint der Grund zuliegen, weshalb mancher vom Adel Zeitlebens Knappe blieb.
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