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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
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Herrschaft Stotel erworben. Man vergleiche Mußhardt I. c. x. 87. 33. NachlestI. L. Th. 2. p. 77. Pratje Herzogth. Br. u. Verd. Th. 1. x. 27^.

Im Jahre i56^c erhielt er vom Kloster Walsrode den Stroh- Kaff- und Echter-Zehnten zu Großen-Haußlingen für 60 Joachimsthaler.

Im Jahre i566> erneuerte er und fein Vetter Biebrich- aus der alteren Liniedie Belehnung über die vom Stifte Verden relevirsnden Lehngüter, wie MußhardrI. c. x. 87. anführt.

Im Jahre i56g übemahm er nebst einigen anderen die Bürgschaft auf2oooMark Lübifch für Arnd Bicker, welche Letzterer von Segeband Mar schal geliehenhatte. Pratje A. u. N. d. Herz. Br. u. Verd. Th. 7. p. 26^.

Durch feine und feines Bruders Arend thatige Bemühung kam in eben demJahre ein Vergleich zwischen seiner Schwester Adelheid, Wittwe Christophs vonMünchhausen, und Börnes von Münchhausen wegen weitlauftiger Zwistigkeitenzu Stande, wie oben H. 60. bereits bemerkt ist.

Jmgleichen war er, nach Rethmeier Br. Lüneb. Chronik Th. 2. xag. 962. mitsechs Pferden unter dem fremden Adel, welcher den Herzog Julius von Braun-schweig bei seinem Einzüge in Braunschweig zur dasigen Huldigung im Jahre i5ßgbegleitete. Dieß scheint die Ursache zu seyn, warum ihn gedachter Herzog auch,nach der Anlage 19Z., zum Turnier auf Fastnacht 1676 nach Braunschweig miteinladen ließ.

Im Jahre 1Z7Ä vereinigte er sich mit seinen Vettern aus der alteren Linie, ummit in die Gefammtbelehnung wegen der hoyaischen Lehne aufgenommen zu werden,wie dieß oben §.2^. bereits angemerkt, und der desfallsige Revers snd 128.angelegt ist.

Im Jahre 1678 tauschte er von Arend Torney zwei Stücke Land an der großenStraße vor Rethem für zwei Stücke Land an der kleinen Straße daselbst.

Jmgleichen verglich er sich am 2. August 1680 mit Ulrich Vehr wegen meh-rerer bisherigen Streitigkeiten.

Familien-Nachrichten setzen seinen Tod ?n das Jahr iZ3i, und seine erste Ge-mahlin war Anne von Saldern, die auch Mußhardt b. e. x>. Lg. anführt. Seinezweite Gemahlin war Hilleberta, von Hitzfeldt. Auf diese zweimahlige Vermahlungdeutet die Stellung seines Wappens zwischen das von Saldernsche nnd von Hitz-feldsche Wappen über der Thür des von ihm neu erbaueten Hauses zu Kleinen-