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angefallene Guter, wo ihm die Güter Hoya und Münchhof zufielen, und ihmzur Wiedererbauung des eingeäscherten Hauses zur Hoya 16 Eichbäume ausder Stellichter Forst bewilliget wurden. Sc bauete zu Hoya wieder auf, undbeschloß seinen Lebenslauf allda am So. August 1666, worauf er zu Stellichteim Erbbegrabnisse unter dem Chore der Kirche beigesetzt ist. Man sehe ConradRömelwg, Past. zur Hoya Leichenrede. Zelle 1667 in
Aus seiner eheligen Verbindung mit Catharine Dorothee von der Schulen-burg sind nur 5 Söhne erfolgt, uemlich:
1) Johann Diedrich, gebohren zu Rowils am 11. September 1644, ver-storben am 24. ejusclem.
2) Friedrich, gebohren am 22. August i646. 45.)
5) Johann Albrecht, gebohren am 26. Januar 1647. (h. 42.)
Des zweiten Sohns Friedrich Nachkommenschaft blühet noch, JohannAlbrechts Stamm ist hingegen bereits wieder erloschen, weshalb wir solchenzuerst betrachten wollen.
§. 42.
Johann Albrecht Vehr tritt zuerst in dem siiK ^ 181. angelegten Ver-gleiche vom 26. September 1669 auf, der wegen einer Streitigkeit in Hinsichtdes von Honstcdtschen Gutes zur Donnerhorst, welches sein verstorbener Vaterin Pacht gehabt hatte, mit dem Droste» Joachim von Henstedt geschlossen wurde.
Am 19. Mai 1672 theilte er sich mit seinem Bruder Friedrich in dieväterlichen und i664 durch den Tod des Johann (h. 4i.) ihnen zu-
gefallenen Güter dergestalt, daß er Hoya und Münchhoff erhielt. Durch dievielen in den letzten 2c> Jahren vorgefallenen Abfindungen der weiblichen Nach-kommen ausgestorbener Linien und durch die Verwüstungen des dreißigjährigenKrieges war das Vermögen ihrer Vorfahren jetzt schon so sehr geschmolzen,daß jeder der beiden Brüder gegen 26,000 Nthlr. Schulden auf seinen Güter-Antheil übernehmen mußte.
Von seilten übrigen Handlungen ist wenig bekannt, und verdient hiernoch angemerkt zu werden, daß wie diese beiden Brüder nach ihrer Theilung