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Behrschen Güter in Curland der dort befindlichen Familie, so lange allein zuTheil werden sollten, als dort ein mannlicher Lehnserbe vorhanden seyn wurde.Uebrigens wollten sie vor wie nach in der Gesammtbelehnung an beiden Ortenbleiben, und die in Curland ihr Anrecht an den Expectanzen behalten, die demweiland Großvoigt Diedrich Vehr erthellt worden.
Am Zo. Juli i65o theilte er sich mit seinem Bruder Friedrich wegensammtlicher Güter in Deutschland, wo er die Güter Stellichte und Häuslingen,auch das sogenannte Himmelreich bei Drakenburg erhielt. Die bei der Her-zoglichen Cammer, bei der Landschaft und bei dem von Streithorst stehendeCapitalien blieben aber gemeinschaftlich.
Er starb am g. September 166^ ohne Hinterlassung männlicher Leibes,Lehnserben, und ist noch von ihm zu bemerken, daß er im Jahre 16^0 zum-acholischen Religions-Bekenntnisse übergetreten, und fürstlich - braunschweig-lüneburgscher Reichstag-Gesandter gewesen sey.
Seine Gemahlin» war Anna Maria von der Schulenburg, mit welcherer, so viel man weiß, nur vier Tochter erzeugt hat, nemlich:
1) Marie Catharine, vermahlt mit Friedrich Ludewig von Hanstedt, undnach dessen Tode mit dem Lieutenant Sebast. Hilmer von Reichmeister.
2) Sophie, vermahlt mit August Friedrich von Hodenberg.
2) Margarethe Agnese, so zu Ahlden im Jahre 16^7 gebohren, in sel-bigem Jahre auch verstorben ist.
h) Marie Juliane, welche im April 1692 unverehlicht gestorben ist.
H.
Sein Bruder, Friedrich (h. ^0.) hat im Jahre 1619 die UniversitätHelmstädt, im Jahre 1621 aber auch die Universität Leipzig besucht, von woer Ostern 162Z zurückgekommen, und darauf nebst seinem Bruder Johanneine Reise nach Frankreich unternommen hat. Auf dieser Reise hat ihn zuLyon eine schwere Krankheit überfallen, weshalb er die warmen Bäder hatgebrauchen müssen, und in seinem Reiseplan gestört ist. Im Jahre 1628 ist