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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
Entstehung
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Im Jahre 161Z erkaufte Johann Vehr von Joachim von Ahlden zurBöhme den Korn- und Schmalzehnten zu Krelingen, Amtsvoigtei Fallingbostelfür 2800 Speciesthaler, welcher vorhin von den Vormündern des Verkaufersmit lehnsherrlichen Consens an den Drost Friedrich von Bothmer versetzt,oder, wie es in den Urkunden heißt, auf Wiederkauf vorkauft war. Diedarüber sprechende Urkunden werden 5ub 5i° 170, 171, 172 und 17Z bei-gefügt. Sie sind ein Beweis, wie leicht ein Stamm ausgehen kann, wenngleich die größte Hoffnung längerer Fortdauer vorhanden ist. Im Jahre 1601lebten nemlich 5 Brüder und ein Vaters Bruder; 161Z war nur der

einzige Joachim von Ahlden noch vorhanden, und ^.nno 1616 hatte er seinenStamm schon gänzlich beschlossen, wie aus obiger Urkunde suk dso ißg. er-sichtlich geworden ist. Der Kunde einiger früheren Glieder dieses ausgestor-benen Geschlechts halber werden die Urkunden 17^ und 175 beigefügt.

Im Jahre 161Ü- kaufte Johann Vehr ein Haus und Hof von der Mar-garethe Recker zur Hoya, welches zwischen feinem und dem von StaffhorstschenHofe allda belegen war, für ü-26 Thaler, wie in Anlage 176 enthalten ist.

Nach der Anlage 177 kaufte er von Carl Helmke im Jahre 1617 einStück Erbland in der Hoyaischen Vormarsch am gemeinen Wege belegen für60 Speciesthaler.

Herzog Christian beförderte ihn im Jahre 1618 zur Großvokgtsstelle inZelle an des bisherigen Vollradt von der Deken statt. Zu den Verrichtungendes damaligen Großvoigts scheint es gehört zu haben, auch für den Bedarfder Hofhaltung des Herzogs Sorge zu tragen. Wenigstens will dies aus derAnlage 178. hervor leuchten.

Nach Absterben des Fritz von dem Berge wurde er 162^ mit demErbküchenmeister- und Erbschenken-Amte des Fürstenthums Lüneburg für sichund seine ehelichen männlichen Leibes-Lehnserben, die seine Güter besitzenwürden, belehnt, jedoch ohne irgend eines vorhin zu diesen Aemtern gehöriggewesenen Lehnguts. Schon im Jahre 1612 hatte er die Expectanz auf dieseErbhofämter erhalten, wie die Anlagen 179 und 180 ergeben, die zugleichenthalten, welche Dienste er in jenen Jahren bekleidete.

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