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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
Entstehung
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Er gab daher dem Johann von der Kedenburg einen Hof zu Lymer, underhielt dafür dessen Hof in Stellichte und den Zehnten über beide vor,gedachte Kampe.

Sem Sterbejahr ist nicht bekannt, er muß aber zwischen hier und demJahre 1^92 verstorben seyn, weil tVnno 1^92 seine Söhne schon allein er,scheinen, und neue Lehnbriefe über alte Lehngüter erhalten haben,

wie in der Folge wird nachgewiesen werden. Seine Gemahlin soll eine gebohrnevon Wettbergen gewesen seyn. Wie aber ihr Taufname gelautet, und wieviel Kinder er mit ihr gezeuget habe, darüber schweigt die Geschichte. Sovielist jedoch gewiß, daß er wenigstens vier Söhne, nemlich Ulrich, Wilken,Werner und Paul nachgelassen habe, wovon Ulrich den Stamm fortgesetzt hat.

§. 27.

Von Wilken ist weiter keine Spur, als daß zwei Urkunden vom Jahre1^99 seiner namentlich gedenken. Man sehe 72. und 78.

h. 28.

Werner kömmt in Urkunden vom Jahre 1^99 bis 1619, unten sud dl'72, 7^, 78, 79, 81, 90 und 100 vor.

Außerdem führt die verdensche Chronik, und aus ihr Mußhardt an, daßUlrich, Heinrich und Werner Vehr nebst andern vom verdenschen Stiftsades^.nno 1Z21 dem Holzgrefen« und Erbexen-Gerichte zu Dörverden beigewohnthatten, woraus ersichtlich ist, daß er derozeit annoch gelebt habe.

Im Jahre i222 empsing er die Belehnung über Stellichte vom HerzogErnst für sich und mit Zubehuf seiner Vettern Heinrich und Diedrich alsLehns Aeltester.

In Gefolge einer Familien-Nachricht soll Werner im Jahre i555 ohnemannliche Leibeserben verstorben seyn, es ist aber nicht angegeben, wo, nochweniger, wo sein Begrabniß zu suchen sey.