welche im Jahre 1^16 und folgenden auf Antrieb der Herzöge Heinrich undBernhard von Braunfchweig Lüneburg in das Srift Verden gefallen, und Roten-burg erobert haben. Auch wied er wahrscheinlich im Kriege gedachter Herzoge gegendas Erzstift Bremen nicht gefehlt haben, dessen Wolter im (Arron. Urem. beimlVlsidom I. eit. gedenkt. Wenigstens ist soviel gewiß, daß auch er unter der Zahlderjenigen sich befunden habe, die 1^22 laut obiger Urkunde sud Zg. <»011dem Kirchenbanns wieder losgesprochen wurden, welcher auf sie wegen der Befeh-dungen der Bischöfe und Einfalle in deren Lande geschleudert war.
Im Jahre 1^17 haben wir ihn in obiger Urkunde ^7. und zuletzt in der Ur-kunde vom Jahre iä-55 sud ^8. gesehen. In der vom Jahre 1^5 «ub> ibi<> ckg.wird seiner nicht mehr erwähnt, vielmehr erscheinen statt seiner drei Söhne. Ulrichmuß also in dem Zeiträume vom Jahre 1^55 bis verstorben seyn.
Wie seine Gemahlin geheißen habe, hat die Geschichte uns nicht aufbewahrt,seine Hinterbliebenen Söhne aber waren: Heinrich, Paul und Johann.
Heinrich ist der Stammvater der sogenannten alteren Linie in Deutschland,und seine Nachkommen haben sich in die deutsche und curlandische Linie abgetheilt.Mit ihm einen neuen Abschnitt anzufangen, wird daher sehr paßlich seyn.
Was Paul für Schicksale gehabt habe, ist uicht bekannt. Vor dem Jahxe1^66 muß er aber verstorben seyn, indem Has Urtheil Herzogs Otto vom ge-dachten Jahre sud 208. die bisherigen Streitigkeiten über seinen Nachlaßunter seinen Brüdern schlichtet.
Johann ist der Stammvater der sogenannten jüngeren Linie in Deutsch-land, deren Geschichte gleichfalls in einem besonderen Abschnitte (H. 56. scz.)vorgetragen werden soll.
Sonderbar ist es, daß man bis hieher ihren eigentlichen Wohnsitz garnicht angeben kann. Wahrscheinlich ist es, daß solche zu Haußlingen undRethem an der Aller gewesen seyn mögen, weil ihre bisher vorgekommenenAnkaufein dasiger Gegend vorfallen, Orthgie'ß in Wahlingen begraben worden,Werner die Kirche zu Wahlingen und Rethem besonders begabte, und 1^69die Brüder Heinrich und Johann in der Urkunde suk> 206. ausdrücklich alsBurgmanner des Kirchspiels Wahlingen erscheinen. Die vorgedachte Burg Twi-schensee ist jedoch ganz verschwunden, und ihre Benennung ganzlich erloschen.