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Versuch einer Geschlechtsgeschichte des hochadelichen Hauses der Herren Behr im Hannoverschen und Curländischen : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden entworfen
Entstehung
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. Hofes zu Reinstorf an den Probst Hartwig und dessen Stift angefochtenwerden mögte.

Vor dem Jahre 1Z07 muß er verstorben feyn, indem in einer Urkundevom Tage Petri Kettenfeier gedachten Jahres, mittelst welcher Hilla, Werde-wards Goldfchmidts Wittwe, dem Kloster St. Michaelis ein Haus und Hof-platz in der Altstadt Lüneburg schenkt, gesagt wird, daß dieses Haus nebendes Ritters Johann Behr milden Gedächtnisses, Konas msmoiäas, Curiebelegen fey. Die Urkunde selbst habe ich nicht gesehen, schöpfe dieß vielmehraus einer Nachricht, welche der Rath Gebhardt in Lüneburg dem weilandgeheimen Rache B. C. Behr unterm 5. Ookr. 1760 mirgetheilt hat.

Aus eben der Nachricht erhellet, daß im Anfange des zAten Jahrhundertsauch ein Arnold Behr gelebt habe, indem er bezeugt, daß sich eine Urkundevom Jahre sinde, mittelst welcher MaabrildiZ, tVrnolcli blrsl Wittweam Tage St. Lucie dem Abte Werner und feinem Convente zu Lüneburg eineRente von Z Mark aus der linken Wechpfanne des Haufes Uding auf derSülze allda verkauft habe.

Ware der gegenwartige Versuch mehr als eine Arbelt zu meinem eigenenVergnügen, und hatte ich die Zeit und Kosten aufwenden können, um anentfernten -Orten die Einsicht der Kloster-Archive zu erbitten und zu vollenden,dann würde wahrscheinlich sich noch manches Licht verbreiten lassen, was ichjetzt Anderen und der künftigen Zeit überlassen muß. Ich mußte mich aufdas beschranken, was ich in den Familien-Archiven fand, und was ich sonstentweder selbst besaß oder ohne große Kosten erlangen konnte.

H. 1^.

Der Familien-Stammbaum nennt den Sohn Heinrichs ( h. 12.) Johann.

Der Zeitfolge nach kann damit der im vorstehenden Paragraphe gedachteRitter Johann nicht gemeint feyn, weil dieser schon vor dem Jahre 1Z07erwähnter Maaßen verstorben war, und dieß der folgenden Generationen halbernicht möglich gewesen feyn könnte. Es muß vielmehr der Johann feyn, welcherin dem Jahre k322 und folgenden als Knappe erscheint.