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1 (1881) Anhalt bis Bayern
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geregt und gemeldet, dass vorderhand, bis nicht hierüber gehörige Zuweisungen erfolgt,Alles im Statu quo belassen würde.

I. Spezifikation der bei der Regierung in Straubing sich befindenden Regiments-Räthe, und wie solche dermalen die Session gaudiren:

I. Martin Joseph Schmid, Rentmeister, räone officii, 2. Johann Jakob von Hornigk,bayer. Baron und Kämmerer, 3. Johann Heinrich Notthaft Graf v. Wernberg, bayer. Käm-merer,' 4. Max Heinrich von Vieregg, als Landrichter vi officii nach den Kämmerern, 5. JakobFerd. Franz von Bessoll, als Baron und ältester Reg.-Rath, 6. Jakob Anton von Edlmar,als bayer. Baron, 7. Johann Wolf von Türniz, (NB. Dürniz) als bayer. Baron, 8. GeorgWilhelm von Kedkh, als bayer. Baron, 9. Johann Georg Maurus von Werndle, kaiserl., inBayern ausgeschr. Baron, 10. Franz .Joseph von Schönbrunn, bayer. Baron, 11. ChristophEngelhard Vischl, Mauthner vi officii, iraediate nach den Baronibus, weil er nit Baron, abervermög kaiserl. Diploma in Ritterstand erhoben ist, 12. Max Frcinhuber, Senior auf der ge-lehrten Bank, 13. Franz Joseph Ortner, 14. Wolfg. Sigmund Castner. diese beiden auf dergelehrten Bank, 15. Anton Alois von Hagenau, auf der Ritterbank, 16. Franz Xaver Zimmer-mann, 17. Philipp Karl Höger, 18. Georg Sigm. Hechensteiner, 19. Joseph Honorat Zöpf,20. Christoph Menrad Vorwalter, die letzteren 5 auf der gelehrten Bank.

II. Spezifikation derjenigen Familien so von voriger Gnädigster Landesherrschaft inden Ritter-, Herrn- oder Grafenstand erhoben worden sind und im Rentamt Straubingwohnhaft oder ansässig sich hefinden:

a) von Grafen ist keine Familie wisslich, so nicht von Rom. Kais. Majestät dieErhöhung sollte erhalten haben,

b) von Baronibus aber bezeigen sich nachfolgende, so blos von Kurbayern an-geschafft sind:

1., Joh. Jak. von Hornigk, Baron 1690*), 2., Max Heinrich von Vieregg, Baron 1692,3., Jakob Franz Ferd. von Bessoll, Baron 1688, 4., Jakob Anton von Edlmar, Baron 1697(sein Vater 1684 geadelt), 5., Georg Wilhelm von Keckh,von" und Baron zugleich 1696,6., Johann Wolfg. von Türnitz [Dürniz] (dessen Vater geadelt 1678),von" 1687, Baron 1690,7., Franz Joseph von Schönprunn, dessen Vater Isak Heinr. Schönprunner 1693von", wenigJahre darauf mit dem Baron begnadet, 8., Alexander Ignaz Schrenkh von Notzing, Baron1694, 9., Joh. Georg Wolfg. von Leoprechting, Baron 1694, 10., Joh. Heinr. Schütz vonSchützenhausen, Baron 1696, IL, Joh. Nikolaus de Heidon, Baron 1697, 12., Franz Wolfg.von Thor, dessen Vater Baron 1684, 13., Joh. Adalbert und Joh. Christoph von Gleissenthai,Baron 1697. 14., Gottfried Adolf Auer von Winkhl, Baron 1683, 15., Joh. Caspar Widtmann,Baron von Bruckberg 1688, 16., Johann Ernst von Pelkhoven, Baron 168S, 17., .JohannOswald Schuss von Peilstein, Baron 1693, 18., Christoph Ulrich Zehetner von Mossdorf,Baron 1692, 19., Joh. Jos. Joachim Wager von Vilsshain, Baron 1690, 20., Joh. Franz Karlvon Hörwarth, Baron 1690, 21., Franz Grossschedl, Baron 1691, 22., Joseph Cajetan vonßerchem, dessen Vater Anton in den bayer. Adelstand mit Prädikatvon" 1677, Baron 1683,23., Markus von Mayr, Geh. Rath etc. Baron 1692:

c) mit dem Prädikatvon" Begnadigte:

24., Joh. .Jos. Christoph Stromer,von" 1698, 25., Joh. Barthol. Furthner: von Furthnern1693, 26., Joh. Christoph Hauzenberger: von und zu Hauzenberg, sine dato.

E. Schreiben des Vizedom in Landshut Georg Karl Frhrn. von Etzdorfan die Administration.

Einfache Anzeige, dass man, weil doch unter den bayerischen Baronen einer oderder andere Cavalier mit einem kaiserlichen Diploma ebenfalls sich ausweisen könnte, sicherst eine Anweisung hierüber zum Verhalten erbeten müsse.

(Von den andern Rentämtern liegen keine Schreiben an, und scheint überhaupthiermit die ganze Angelegenheit einstweilen beruht zu haben, was besonders nachfolgendeletzte zwei Schreiben des Aktes beweisen.)

F. Schreiben Kaiser Karl VI. d. d. Wien 14. Oktober 1712 an die kaiserlicheAdministration in Bayern, an Fürsten Max Karl von Löwenstein, anGrafen Johann Friedrich von Seeau, an Grafen Franz Sigmund von Bambergund an Anton Ehrenreich von Peschowitz.

Schon unterm 24. Mai 1709 sei an die Administration der Befehl gekommen, ausden bayer. Hof- und andern ICanzleien ein ordentliches Verzeichniss aller Derer nach Wienzu senden, so von voriger Landesherrschaft in Grafen-, Herren- und Ritterstand erhobenworden, mit dem Bedeuten, dass alle diese Titulaturen in so lange ernstlich verboten seynsollen, bis sich deren Träger in Wien bei der Reichshofkanzlei gehörig legitimirt haben

*) Die Jahreszahlen sind nicht immer ganz genau (cfr. den Text).