Duisburger Grabe der Zeit 690—785 neben Gofassen gefunden,von denen gleichartige auch in der Meckenheimer Brandschichtangetroffen wurden.
3. Taf. XX, Fig. 30, Krugartige Gefässe. Aufdiese im Neusser Stadtbanne gefundene Gefässform weist einder Meckenheimer Brandschicht entnommenes dünnes, ver-ziertes, weisslieh-gelbes Randstück. Der obere, schräg gestellte,wenig ausladende Rand hat oben und vorne eine Reihe kleiner,flacher aber scharf eingeprägter quadratischer Grübchen; unter-halb derselben folgt auf dem oberen Teile des Bauches eineReihe dreieckiger, mit der Spitze nach oben gerichteter Grüb-chen, der dann im weiteren Abstände wieder zwei Reihen derquadratischen Grübchen folgen. Zu derselben Art gehörenferner sehr hartgebaekene, dünnwandige, gelblich-weisse Scherbenmit sehr flach, aber dennoch sehr scharf eingedrückten, länglichviereckigen Grübchen. Gleiche Scherben fand ich bei demfrühkarlingischen Stein bau in Gohr.
4. Taf. XX, Fig. 31, Schalen. Die abgebildetestammt aus den Duisburger Grabfunden derZeit von 690—785;auch in den späteren Frankengräbern von Meckenheim wurdenderartige Schalen angetroffen. Diese zeichnen sich durchihre hartgebackenen Wände und fast goldgelbe Farbe von denälteren gleicher Art aus.
5. Taf. XX, Fig. 32. Randstücke von in der
j o
Form nicht sicher bestimmbaren Gefässen. Sie wurdenin der Meckenheimer frühkarlingischen Brandschicht gefunden.Es sind zu unterscheiden:
a) Steingutartig hart gebackenes rötlich grau-gelbesRandstück des Taf. XX, Fig. a wiedergegebenen Profils,sowie ziemlich grosse Scherben derselben Technik.
b) Dünnwandige Randstücke mit den Taf. XX, Fig. babgebildeten Profilen, bald blaugrau, bald gelblich, bald gelb-grau. Einige sind mit Sand durchsetzt und daher auf derOberfläche etwas gekörnt.
c) Hartgebackenes, grau-blaues, auf der Oberfläche etwasgekörntes Randstück mit dem Taf. XX, Fig. c abgebildetenscharfkantig ausladenden Umrisse. Dasselbe gehört jedenfalls