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absichtlich rauh gemacht; wie die Einbauchungen, so dienenauch diese Rauhigkeiten zum besseren Halten des Gefässes rum dessen Ausgleiten zu verhindern. Es ist diese Techniknicht auf eine bestimmte Periode der Römerherrschaft ange-wiesen. Aber die aus späteren Gräbern stammenden Schäl-eben der Art wie Taf. XII, 18—21 lassen sich durch ihren schmä-leren und schlankeren Fuss leicht von den gedrungenenFormen der ersten Kaiserzeit unterscheiden. Die Schälchenmit Barbotine- oder Schlickerschmuck wurden in der Regelmit Münzen der Zeit von Nero angetroffen.
c. Becher, T a f. XII, 22—25, lassen sich in vierArten einteilen; von diesen zeigt Fig. 22 den ältesten Typus;er ist weiss in der Grundmasse und blauschwarz überzogen-Einen gleichfalls alten Typus trägt auch Fig, 23; er istglänzend braunschwarz überzogen und lässt deutliche Ueber-gänge zu ähnlichen braunschwarzen Bechern der La Tene-Zeiterkennen. In weiterer Entwickelung nimmt er die Form 24an. Dieser Becher ist glänzend grau und mit dünnen Thon-krümchen beworfen. Es finden sich auch solche Gefässe mitnetzförmig aufgetragenem Schlickschmuck. Eine weiter ent-wickelte Form hat auch Fig. 25 von schmutzig-weisser Grund-masse, die glänzend grünbraun überzogen wurde. Die Orna-mentation zeigt Reliefbilder aus Schlick: Ranken, Lotus,Scenen aus dem Menschenleben, darunter besonders auchGladiatorendarstellungen, am häufigsten erscheinen fliehende,,von Hunden verfolgte Rehe, Hasen u. s. w. Erst in der Fla-vierzeit scheinen diese Gefässe aufzutreten und sie haben sichzum Teil bis in die Antoninen-Zeit erhalten. Auch die mittiefen Einbauchungen versehenen, oft papierdünnen, farbig-überzogenen Becher Fig. 26 scheinen schon in der Flavierzeitaufzutreten und ich fand sie noch in Gräbern vor, die nachden Münzenfunden bis zum Sehluss der Römerherrschaftreichen. Aber die abgebildete, ältere Form dieser ist ge-drungener und in der Regel zeigt sich Thonkrümchenbewurfbei ihr verwendet. Auch ist die Oberfläche mit einer mehrgesättigteren, rotbraunen Farbe bedeckt. Eine Menge vonSpielarten hat Fig. 27 aus grauschwarz oder braun, oder