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Regel Gurtbänder des Ornamentes Taf. X, 8 c, aucli, wieTaf.XI, 1 kleine warzenartige Ansätze. Die Standfläche ist stetsabgedreht; das obere Randprofil weicht durch seine wulstigereForm und geringe Einschnürung etwas von dem Schrägrandeab. Derartige Gefässe fanden sich auf den frührömischenGräberfeldern, allerdings sehr selten; sie fehlen in Gräbernder Antonine und späterer Zeit.
b. Kelche, T a f. XI, 2, haben etwas dickere gelb-rote, der Terra sigillata ähnliche Wände; der obere Rand iststets glatt, der Fuss abgedreht. Der abgebildete Kelch wurdemit Münze des Tiberius gefunden.
c. Schalen, Taf. XI, 3, haben die bei b beschrie-bene Technik; sie sind unten sorgfältig abgedreht. In Ander-nacher Gräbern fanden sie sich mit einer Münze des Augustus.nach dessen Tode unter Tiberius geprägt.
6. Taf. XI, Fig. 4— 5, Glatte gelbliche Ge-fässe mit Goldglimmer plättchen, haben dünneWände, deren Oberfläche mit feinen goldenen Glimmerplätt-clien bedeckt ist. Es findet sich diese Technik auch an an-deren Gefässen, so z. B. bei den eingebuchteten BechernTaf. XII, 26, bei Schalen ähnlich Taf. XI, 6, 8 und 9; ofttritt sie hier in Verbindung eines leichten hellgrauen Färb Über-zuges auf, wie bei Taf. XI, 13. Der Boden dieser Gefässeist abgedreht. In Andernacher Gräbern wurden Bruchstückeeines mit zahlreichen kleinen Eindrücken versehenen rotgelbenGefässes gefunden, zusammen mit einer Münze des Nero. Dashistorische Museum der Stadt Düsseldorf besitzt Taf. XI, 5aus Neuss, das mit Münzen von Augustus zusammen gefundenwurde; aber es ist nicht sicher, ob in diesem Falle die Münzezeitbestimmend ist. In mittlerer und späterer römischer Zeitfehlt diese Technik.
7. Taf. XI, Fig. 6—18. Weisse, stellen weis et-was bemalte Gefässe, sind in fünf Arten einzuteilen:
a) Schüsseln und Schalen, Taf. XI, 6-—18, zeigenentweder die Naturfarbe des gebrannten Thones, oder abernoch einen besonderen hellen Ueberzug. Sehr oft sind die-selben mit farbigen Streifen versehen, gewöhnlich mit braun-