die lederartig klingenden Wände zeigend, wurde härter ge-backen ebenfalls recht häutig in Gräbern der augusteischenKaiserzeit angetroffen. Dieselbe Technik haben die BecherFig. 12 u. 13; letzterer hat am Boden einen halbrunden, sehrglatten Eindruck.
6. Kumpen, Taf. VIII, Fig. 14. Die Technik istnoch die bei 5 beschriebene einheimische; oft sind solcheKumpen auf der Aussenseite absichtlich rauh gemacht. Aehn-liclie finden sich schon in Gräbern der Bonzezeit und Hall-stätter Periode; manche haben einen nach Innen gebogenenRand. Alle erhielten sich bis in die römische Kaiserzeithinein; aber solche sind, besonders später, weit härter ge-backen.
7. Schalen, Taf. VIII. Fig. 15—16. Auch diesegehen in die erste Kaiserzeit über, sind dann freilich härtergebacken. Aber es findet sieb an den meisten Gelassen nichtmehr die Bodenvertiefung, wie die Schale Fig. 15 zeigt.
8. Teller, Taf. VIII, 17—18. Auch diese habennoch di e einheimische Technik aufzuweisen und finden sichin besserer Ausführung, reicherer Ausstattung und härter ge-backen noch in römischen Gräbern der augusteischen Zeit.Man muss — was besonders die unter der Römerherrschaftangefertigten Teller dieser Formgebung erkennen lassen —eine Form zur Herstellung derartiger Arbeiten benutzt haben;denn die Innenseite ist in der Regel spiegelglatt, die Aussen-seite hingegen zeigt Fingerabdrücke oder — bei den römi-schen Gefässen dieser Technik — die Drehscheibenfurchen(vgl. auch die Gefässe d. ersten r. Kaiserzeit.)