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etwas von der Scheide ab. In die beiden Endteile des Be-schlags sind Beinknöpfe eingelassen (ähnliches abgeb. Korresp.-Bl. Wd. Z. Jahrg. V, Nr. 1 S. 26). Ausserdem enthielt dasGrab das Thongefäss Taf. VII, Fig. 5, das später besprochenwird. Ein mit diesem identisches Thongefäss fand sich ineiner 1 ] / 2 m langen 1 m breiten und x / 2 m tiefen Grube, dievon Westen nach Osten gerichtet war. Dieselbe und derenUmgebung zeigte Brandreste und war von einem 12 m imDurchmesser haltenden, 1 m hohen Erdhügel bedeckt. Eingleiches Gefäss wurde in Hügelgräbern von Weissenturm ge-funden (abgeb. b. Cohausen, Ann. d. Vereins f. Nass. Gesell-u. Alterthumsk., B. 7, 11. 2, Taf. IV, 1). In demselben Grabefanden sieh die von mir Taf. VII, 6—8 abgebildeten Gefässe.Es erschien ebendaselbst wieder das breite ausgeschweifteHiebmesser. Ausserdem wurden hier gefunden: zwei Eisen-lanzen, ein eiserner Halsring mit Haken und Öse sowie zweiTierkopffibeln. Ein Grabhügel, der im Kammerforst gefundenwurde, enthielt neben einem der beschriebenen eisernen Hieb-messer und einem Eisenspeer das von mir Taf. VII, 7 wieder-gebene Gefäss (v. Cohausen, a. a. 0. B. 12, Taf. 3, 4 undTaf. VI, b.).
Die Thongefässe dieser einheitlichen, sich über beideSeiten des Mittelrheins ausbreitenden Culturgruppe der älterenLa Tene-Zeit, wie sie in vorbeschriebenen Gräbern gefundenwurden, haben, wie Taf. VII, 1—6 zeigt, Wände von mittlererStärke, die bei den grösseren Gefässen mehr grauschwarz, beiden kleineren mehr braun sind. Die Gefässwände der am-phorenartigen Töpfe, VIT, 1, sind im Ganzen eben, aber imEinzelnen etwas buckelig. Der untere Teil ist durch Lelnn-bewurf und Einkratzung absichtlich rauh gemacht. Keinesder Gefässe erreicht die Härte der römischen Thongeschirre.In dieselbe Periode gehören offenbar auch die im E. g. Central-museum in Mainz befindlichen Thongefässe von Nierst ein,Taf. VII, 7—11. Einige dieser Gefässe, besonders das sehrcharakteristische VII, 8, zeigen grosse Ähnlichkeit mit Ge-fässen des Dresdener Museums für Geologie u. Präh., welcheauf einem Gräberfelde von Bautzen zu Tage gefördert wurden.