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letzte Periode jüngerer Bronzezeit angeführte (Lüge de bronzcdans la Haute Bavifere XIII, 3), auf unserer Tafel V, 8 wieder-gegeben, wurde auch in einem Grabhügel am Niederrhein in derGegend von Neukerk angetroffen. Eine Altersbestimmungdurch Beigaben war liier freilich nicht möglich. Es bleibtzu beachten, dass ähnliche Gefässe mit gleichartigen Orna-menten noch in den Grabhügeln der jüngeren Hallstätter Zeitvorkommen, wie Tat". VI, Fig. 11 beweist. Zweifellos neue,den älteren Typen fremde Formen zeigen Gefässe der Artwie Taf. V, Fig. 6 aus dem Grabe bei Heidesheini bei Worms.Es sind das sehr dünnwandige, aus unvermiscktem Thon ge-fertigte Arbeiten regelmässigster Form und scharfer, feinerProfilirung, die zweifellos als eine Imitation von Metallblech-arbeiten aufzufassen ist. Es gehört diese Art von Gefässendem Ende dieser Periode an; sie ist gleichartig mit denTaf. VI, Fig. 1—4 dargestellten Gefässen von Nauheim, welchebereits die Uebergangsperiode von der jUngern Bronzezeit zurälteren Hallstätter Zeit oder diese letztere Periode selbst inihren ältesten Typen markiren. Als eine weitere Neuerung,welche in den Grabfeldern und Niederlassungen dieser Periodeauftritt, sind wahrscheinlich auch die Taf. V, Fig. 9—11 ab-gebildeten Gefässe anzusehen. Dieselben stammen von einemGräberfelde bei Richrath - Immigrath unweit Düsseldorf aufder rechten Rheinseite. Es sind wieder recht dünnwandigeArbeiten von schwarzer, zum Teil wie Graphit aussehenderFarbe. Die Ornamente sind leicht eingeritzte Kerbehen undStriche, sowie ausgehobene runde Grübchen. Es ist dieselbeTechnik, dieselbe Formgebung und Ornamentation, welcheich innerhalb der Heidenschanze bei Altcoschütz unweit Dresdenvorfand, in Gräbern und Niederlassungen der jüngeren Bronze-zeit begegnete und welche jedenfalls den Zusammenhang dernorddeutschen und der rheinischen Bronzezeitkultur vermittelt.Ein gleiches Gefäss besitzt das Dresdener kgl. Museum fürGeologie u. Prähistorie aus Radeburg. Aus Schlesien sinddieselben Typen bekannt. Das ist eine beachtenswerte Thatsachc,welche icli bereits für die ältesten Erscheinungen der ßronzc-zeit-Gefässe hervorhöh.