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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
Entstehung
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ebene oder mit einander verbundene Steinschiehten, bis derHügel mit zumeist fünf solcher Steinschichtungen fertig ge-stellt war. Gegen das Ende der II. Periode der älterenBronzezeit wird der Leichnam sehr häufig auf derOpferplatte,welche noch teilweise brennend gewesen sein muss, niederge-legt" ;denn", so sagt Haue weitersehr oft konnten wirwahrnehmen, dass die Knochen der Skelette durch das Feuerstellenweise angebrannt waren. Auch einige kleine Bronze-schmuckstiicke zeigen die Berührung mit dem Feuer. Wirhaben demnach sicher eine Sitte vor uns, aus der sich dannin der jüngeren Bronzezeit die Leichenverbrennung entwickelte."Erst in der jüngeren Bronzezeit fehlen nach Naue die Lelim-.schichten zwischen den einzelnen Steinlagen,sodass wir einenreinen Steinbau, der mehr oder weniger gewölbt ist, zu ver-zeichnen haben", welcherausnahmslos verbrannte Leichen"enthält. Aber eigentliche Ossuarien sind nicht im Gebrauch;sondern die verbrannten Knochen wurden nach Naue entwederin der Mitte des Grabbodens ausgestreut, oder auf ein Häuf-chen gelegt, oder aber auch in ein in der Mitte des Grab-bodens gemachtes Loch geschüttet. Dieser oberbayerischeBronzezeit-Gräberbau findet sich auch im Rheinlande. Es sindhier wenigstens in Grabhügeln der älteren und der jüngerenBronzezeit Steinkegel mit darunter vorgefundenen Menschen-gerippen und Brandresten oder kegelförmige Vertiefungen mitAsche vorgefunden worden (vgl. Dorow a. a. 0.). Auch ber-gen Grabhügel mit Beigaben aus dem Ende der BronzezeitUrnen oder hohe Schalen mit Asche (a. a. 0.). Aber es bleibtzu berücksichtigen, dass neben solchen, mit Steinbauten ver-sehenen Hügelgräbern der Bronzezeit in derselben Zeit auchsolche mit Gruben und Skelettresten, sowie Brandreste undHolzkohle vorkommen, die gar keine Steine enthalten (Dorowa. a. 0.). Ich deckte für das Bonner Prov.-Museum in derNähe von Langenlonsheim an der Nahe bei dem Jägerhauseinen Grabhügel von 5,65 m Höhe und 19 m Durchmesserauf, in dessen Mitte zwei Skelette lagen, als wären sie miteinander verwachsen; einem fehlte der Kopf. Die Ftissewaren nach Nordwesten gerichtet. Das eine war langge-