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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
Entstehung
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den Terremären bekannt sind. Es fanden sieh ferner Knocheneines kleinen Pferdes, Zähne von Wiederkäuern und vom Hund.

Yirchow machte auf dem intern. Congress in Bologna aufdie grosse Aehnlichkeit aufmerksam, welche die Burgwällemit den Terremären von Oberitalien haben.Beide", sagtYirchow auf dem Münchener antliropol. Congress am 9.11.August 1875 (Beilage zum Correspondenzbl. für Anthrop. Jahrg.1875 S. 42),sind so übereinstimmend, dass, als ich zum erstenMale hei Gelegenheit des internationalen Congresses die Ter-remare von Montale sah, ich fast versucht war zu glauben,dass ich vor einem meiner heimischen Burgwälle stehe. Son-derbarer Weise hat sich nun gerade in der letzten Zeit eineweitere Grundähnlichkeit herausgestellt, auf die ich am aller-wenigsten gefasst war, nämlich der Umstand, dass eine ge-wisse Zahl unserer Burgwälle ebenfalls auf Pfahlbauten stehen,wie die italienischen Terremären." Erst die Gefässe dieserAbteilung scheinen jene bedeutungsvolle Culturerseheinung zurepräsentiren, für deren Anfänge das sich anscheinend obwirklich müssen weitere Beobachtungen feststellen verwirk-licht,, was Professor Lamprecht (Deutsche Geschichte B. 1.S. 47) vom sprachlichen Standpunkte über die indoeuropäischeVülkerbildung sagt. Zugleich gewinnen wir den ersten, einiger-massen gesicherten Anhaltspunkt, uns über die bisherige, reinrelative Zeitbestimmung hinaus zu wagen. Aus dem Vor-kommen von Kupferwerkzeugen beschriebener Art, dann ge-wisser Kupfermienen, Gusslöffeln etc. schliesst Much auf eineKupferzeit in Europa, und führt (a. a. 0. 8. 366376) denNachweis, dass deren Absehluss zusammenfalle mit dem mittel-europäischen Auftreten der Schleifennadeln und der damitmittelbar oder unmittelbar zusammenhängenden ersten Erschei-nens der Bronzezeit. In Cypern fanden sich mit solchenSchleifennadeln die babylonischen Siegelcylinder ohne Namen,welche A. H. Sayce in die Zeit zwischen 2000 und 1000v. Chr., Eberhard Schräder nicht über 1500 v. Chr. setzt.Die Schleifennadel ist eine besondere Art der Säbelnadel. Sieist verschwistert mit den sogenannten Schleifenringen (M u c ha. a. 0. S. 274) n die uns, wie Much (a. a. 0. S. 375) sagt,