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Gefässkunde der vorrömischen, römischen und fränkischen Zeit in den Rheinlanden
Entstehung
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thüringische, c) das ostbaltische, wo sie der reinen Steinzeit.angehört. Ebenso setzt Hoernes (Urg. d. Mensch." S. 303) dieseKeramik in die Zeit, welcheunmittelbar auf die Errichtungder Megalithgräber folgt". Leider fehlen wie im Allgemeinen,so auch im Rheinlande die Schädel! Aber es ist bedeutungs-voll, was mir der bedeutende Kenner der VorgeschichteEnglands, BoydDa w k i n s, schrieb, nämlich, dass währenddie neoiithischen Schädel in Grossbritannien ohne Ausnahmedolichocephal seien, im Bronzealter die brachycephalen er-schienen; und mit denselben fänden sich Vasen mit Schnur-und Sparronvcrzicrung vor! (Vergl. B o y d Da w k i n s , DieHöhlen- und die Urbewohner Europas.) Lubbock (Vorge-schichtliche Zeit [Deutsche Ausgabe] B. I, S. 164) schreibtdie in den Hügelgräbern Englands vorkommenden geschweiftenBecher, wie ich das auch mit den rheinischen gethan habe,der neoiithischen Zeit zu, hinzufügend, dass allerdings in demeinen oder anderen Grabe ein Bronzewerkzeug angetroffenworden sei und sagt dann auch, dass die Schädel dieser jün-geren Steinzeit so auffallend brachycephal seien, dass unter70 Exemplaren aus den runden Grabhügeln sich kein einzigerzeigte, der dolichocephal ist! (Vergl. auch Green well,British barrows p. 67 ff.)

Die in dem Wiesbadener Hügelgrabe zusammengefun-denen Gefässe lassen sich in zwei Arten einteilen. Zu diesengehören auch zwei weitere Gefässformen, die in anderen Teilender Rheinprovinz angetroffen wurden, und deren Zusammen-gehörigkeit nicht angezweifelt werden kann.

1. Taf. III, Fig. 1 3 Gefässe in Amphorenform.Es wurden in dem Hebenkiesgrabe die Fig. 2 und 3 gefunden.

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Fig. 1 stammt aus der Provinz Sachsen und ist bei Klop-fleisch Heft 2, Fig. 54 abgebildet. Die stärkste Ausladungliegt in der Mitte des Gefässbauches, nach unten und obenverschmälern sich diese Arbeiten. Wie schon Klopfleisch(a. a. 0. S. 43) beobachtet hat, sitzen die Schnurösen zu zweigenau am mittleren Umbruch des Gefässbauches ; Gefässe mitvier Schnurösen daselbst wurden bisher im Rheinlande nichtgefunden. Ebenso fehlen hier bis jetzt die in der Provinz