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langen, für sich und seine Familie um Eintragung in die Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern, welche 4. Aug. 1834 erfolgte. Die jüngeren Brüderdes Letzteren: Georg Ernst Ludwig v. R., Rentier zu Hof in Ober-franken, Carl v. R. k. bayer. Kammerjunker und Regierungsassessorin Ansbach, Georg Ernst v. R., k. bayer. Oberlieutenant in Münchendrei noch jüngere Brüder und zwei ältere Schwestern wurden später,24. Jan, 1857, in die genannte Adelsmatrikel eingetragen. Von denTöchtern vermählte sich Christiane v. Rück er mit dem k. bayer. Rathund Vorstand des königl. Archivs in München Heinz v. Hungarkhausenund die zweite, Therese v. R., mit Hermann Albrecht Ernst Freiherrnv. Waldenfels, Rittergutsbesitzer auf Gumpertsreuth bei Hof. — Prof.D. Friedrich v. R. in Erlangen erhielt übrigens unter dem 4. August1854 ein besonderes Adelsdiplom und eben ein solches 24. Jan. 1857auch Georg Ernst Louis v. R. für sich und seine jüngeren Brüder. Indiesen beiden Adelsbriefen ist ausdrücklich erklärt, dass König Maxi-milian II. von Bayern den alten Adel der Familie bestätigt, anerkanntund erneuert babe, und es wurde in denselben befohlen, dass die Fa-milie das bisher geführte adelige Wappen unverändert weiter fort-führen solle.
Handschrift!. Notiz. — Siebmaclier, I. 211: Dio Hücker, Frankfurtische a. M. adelige Pa-tricier: Wappen von 1545.
Rueckhardt. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 20. Juli 1631für Gottfried Rueckhardt auf Creba, Holtendorf und Mangelsdorf beiGörlitz. Peter R. hatte 20. Juli 1594 einen kaiserl. Wappenbrief er-halten.
Freili. v. Ledebur, II. S. 321.
Rueckershausen,Rucckerslieim. Altes,hessisches Adelsgeschlecht,aus welchem Arnold v. Rückershausen urkundlich bereits 1250 und1254 vorkommt. Die Familie gehörte zum fuldaischen Lehnhofe undblühte bis um 1594 der Mannsstamm mit Helwig v. R. erlosch.
Avcmann, Kirchberg. Beschreib. S. 244. — Schannal , S. 141. — Estor, S. 506 undTab. II. — Siebmacher, I. 143: v. Huckershausen. — v. Meding, II. S. 491 und 92.
Ruedgiscli, Rudgis, Rugis. Ein in Pommern, Westpreussen undim Posenschen begütert gewordenes Adelsgesehlccht. Dasselbe sassbereits 1671 im Bütowschen und dort noch 1784 zu Jellentsch. InWestpreussen war die Familie 1820 zuSupponin beiSchwetz und noch1857 zu Slowola unweit Thorn, so wie schon 1841 im Posenschen zuKarolewo unweit Bromberg begütert.
N. I>r. A.-L. IV. S. 138. — FreVi. v. Ledebur , II. S. 322.
Rüdiger (in Blau ein silbernes Ankerkreuz, in jedem Winkel voneinem goldenen Stern begleitet). Ei» zu dem im Brandenburgischenbegüterten Adel gehörendes Geschlecht, aus welchem Eduard v. Rü-diger 1857 Herr auf Schmollen im Kr. Züllichau-Schwiebus war.
Freili. v. Ledebur , II. S. 322.
Rüdiger, Rüdiger-Modlibog, auch Grafen (Stammwappen: inGold ein einwärts gekehrter, schwarzer, in der Mitte mit einem Dolchequer durchstossener Ochsenkopf: polnischer Stamm Pomian). Reichs-grafenstand. Diplom im kurpfälzischen Reiclisvicariate vom 4. Juli1792 für die Gebrüder Johann Heinrich Freili. v. Rüdiger und Carl