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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Quitzow und ihre Zeit. Berlin, bei Lüderitz, 1836. Freih v. Ledebur , II. S. 244 und III.S. 327. Siebmacher , I. 171: v. Quitzow, Sächsisch. v. Westphalen , Monum. inedita, IV.20, 71. - Tyroff, II. 217. Meklenburg. W.-B. Tab. 40, Nr. 151 und S. 4 und 31.Kneschke , I. S. 352 und 53.

Quos, Quooss ( in Roth ein oben und unten abgehauener querlie-gender, silberner Zweig, der an jeder Seite oben und unten einmalgleichseitig geastet ist, mit einem in der Mitte des Zweiges durch den-selben geschossenen, über sich und mit der Spitze in die Höhe gekehr-ten, silbernen Pfeile. In einer vom Freih. v. Ledebur mitgetheiltenBeschreibung desrWappens aus dem Anfangendes 17. Jahrb. ist das-selbe, wie folgt, angegeben: Der Schild ist schief hinauf getheilt, obenschwarz, unten weiss; in der Mitte liegt ein rother Stock mit Aesten,und durch denselben geht in den schwarzen Tlieil des Schildes ein Pfeil).Altes, sehlesisches Adelsgeschlecht, aus welchem schon 1294 SimonQuotz, wie die Familie früher geschrieben wurde, als treuer Ritter desHerzogs Heinrich des Dicken zu Breslau vorkommt. Die Aehnlich-keit des Wappens und Namens machen es wahrscheinlich, dass die Fa-milie v. Quos eines Stammes mit der v. Quas, s. S. 297, war. Dieselbewurde nicht nur in Schlesien, sondern auch in der Niederlausitz undzwar im Kreise Sorau, so wie später in Ostpreussen gesessen, und hattelängere Zeit die Güter Powayen, Quitten, Medenau u. s. w. inne. DerStamm ging nicht, wie v. Hellbach glaubte, im vorigen Jahrhunderteaus, sondern 'blühte in das 19. Jahrb. hinein und sass noch 1805 zuCumehnen, Medenau, Rothfliess und Taschenberg, so wie noch 1820zu Mahraunen unweit Alienstein.

Sindpius, I. S. 714 m.d II. S. 890. - Gauhe , II. S. 1727 und 28. - N. Pr. A.-L. IV.S. 77. Freih. v. Ledebur, II. S. 244 und 45. Siebmacher, II. 50: v. Quos, Sehlesisch. v. Meding , III. S. 501 und 502. Kneschke , II. S. 354 und 55.

R.

Raab (in Silber auf grünem Hügel ein links gekehrter, gekrönter,schwarzer Rabe). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom von 1703für Gottfried Wilhelm Raab, Doctor beider Rechte und k. preuss. Geh.Regierungsrath zu Duisburg, und zwar mit Anerkennung der Abstam-mung von denen Rabe v. Ganstein oder v. Canstein, s. Bd. II. S. 212bis 214: Canstein, v. u. zum Canstein, Freiherren. Der Empfängerdes Diploms war ein Sohn des Bürgermeisters zu Duisburg, JohannRaab, und die Familie besass zu Lehn bereits 1673, und noch 1774,den Saalmannshof bei Moers.

Freih. v. Ledebur, II. S. 245. W.-B. der Preuss. Monarch., TV. 26.

Raab, Ritter und Edle. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplomvon 1755 für Franz Anton Raab, innerösterr. Regierungs- und Com-merzial-Intendanzrath, auch Mercantil- und Wechselgerichts-Präses,mit: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, S. 138,