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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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Rauscher, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von'1808für Franz Rauscher, Vice-IIofbuchhalter der k. k. Cameral-Haupt-buchhaltung, mit: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 417.

Rauscher v. Stainberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Bestäti-gungsdiplom des der Familie zustehenden Adels von 1711 für die Ge-brüder Franz Ferdinand und Wolf Andreas Rauscher v. Stainberg.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 417.

Rauschken, Rausclike (in Blau eine rotlie Zinnenmauer mit sil-bernen Fugen, aus welcher ein goldener Löwe aufwächst). Eine derältesten, in Ostpreussen begütert gewesenen Adelsfamilien aus dem be-reits 1560 derselben zustehenden , gleichnamigen Stammhause unweitOsterrode, welche im 16. und 17. Jahrli. mehrere Güter an sich brachte,und 1590 auch in Liefland zu Dowacken sass. — Alexander v. Rausclikekommt 1575 als designirter Ober-Regimentsrath und oberster Burg-graf vor, und nach Anfange des 17. Jahrli. machte sich Georg v. R.als Hof-Gerichtsrath bekannt. Derselbe, seit 1642 Ilofrichter, starb1663 im 75. Lebensjahre als preuss. Appellationsgerichts-Präsident.Alexander Friedrich v. 11. war 1688 kurbrandenburg. Kammerherr, undum dieselbe Zeit wurde Christoph Alexander v. IL Hauptmann zu Ra-stenburg, später aber, 1691, Landesdirector und Hauptmann zu Bran-denburg, 1698 Oberburggraf und 1711 Landhofmeister. — Die an-sehnlich in Ostpreussen begütert gewordene Familie sass noch 1700zu Dorschen, Nadrau und Wilkaschen, und starb später, 1725, mitdem genannten Christoph Alexander v. Rausclike aus.

Bartknoch, Erläutertes Preussen. S. 451. — Gauhe, II. S. 938. — N. Pr. A.-L. IV. S. 90.— Freih. v. Ledebur, II. S. 261.

Rauss v. Lipna. Altes, böhmisches Adelsgeschlecht, aus wel-chem aber nur aus dem Calendarium St. Adalberti Johann Wenzel Raussv. Lipna, Herr auf Przestawlk u. s. w. bekannt ist.

Zedier, 30. S. 1152.

Rauss v. Rausenbacli, auch Ritter. Böhmischer Adels- underbländ.-österr. Ritterstand. Adelsdiplom von 1735 für Johann Fer-dinand Rauss, Bürger zu Prag, mit: v. Rausenbacli, und Ritterdiplomvon 1755 für Johann Ferdinand Rauss v. Rausenbacli.

Megerle v. Mühlfeld, S. 139 und Erg.-Bd. S. 417.

Raussendorf. Altes, sclilesisclies, früher Russendorf, Rauschen-dorf und Rausendorf geschriebenes Adelsgeschlecht, als dessen Stamm-haus Plagwitz im Jauerschen genannt wird. Syfrid de Russendorf lebteum 1339 und noch 1346, wie sich aus einem Diplome des HerzogsHeinrich I. zu Jauer ergiebt, wo derselbe als erster Zeuge genanntwird, s. a Somniersberg Accession. ad P. III. Script. Siles. fol. 31und Vincentz v. Raussendorff, Burggraf zu Greiffenstein, tritt urkund-lich in einem Diplome des Königs Wenceslaus von 1369 auf, s. Krause,Sckaffgottsch'sche Genealogien, Striegau, 1715. Später kommt DavidJacob v. Raussendorf als Herr auf Ivlein-Rinnersdorf unweit Lüben vor,von welchem zwei Söhne stammten: Hans Adam v. R., herzogl. holst,gottorp. Kammerjunker und Oberstwachtmeister, geblieben 1706 in