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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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auch Freiherren. Altes, rheinliindisches und westphälisches Adels-geschlecht, welches schon 1450 zu Setterich im Jülichschen und 1451zu Reuschenberg unweit Bergheim vorkommt, in den folgenden Jahr-hunderten mehrere andere Güter an sich brachte, namentlich auch dieunmittelbare reichsfreie Herrschaft Winneburg unweit Zell in West-phalen , welche Herrschaft die Familie an die Freiherren v. Metternich,mit welchem vornehmen Hause der Stamm sich durch Vermählungenbefreundete, übcrlicss, sich in die Linien zu Reuschenberg und Sette-rich schied und Sclicum bei Neuss noch 1750 und das genannte GutSetterich noch kurz vorher, 1745, besass. Conrad v. Rauschenbergwird bereits 1245 unter den Bischöfen zu Hildesheim aufgeführt; Ste-phan v. R. befand sich 1530 im Comitate des Bischofs von Lüttich aufdein Reichstage zu Augsburg, und Johann v. R. zeichnete sich als kaiser-licher General der Artillerie im 30jährigen Kriege sehr aus. Derselbewar zugleich kaiseid. w. Kriegsrath und einige Zeit Commandant zuWolfenbüttel, und brachte nach Einigen den Freiherrstand in die Fa-milie , der jedoch nach Anderen schon früher in dieselbe gekommensein soll. Der Vater des Generals Johann: Freiherr Adolph Friedrich,Herr zu Setterich, war als reicher Herr bekannt. Freiherr Johannhinterliess aus der Ehe mit einer v. Virmont zwei Söhne, welche dasSchloss Setterich besassen. Der Jüngere war Domherr zu Hildesheimund Münster, der Aeltere, Freih. Carl Albrecht, setzte den Stammdurch mehrere Kinder fort, doch starben dieselben jung. Mit Beidenging wohl der Stamm aus. Vorher, um 1660, hatte Freih. JohannDietrich als kurcölnischer Truchsess gelebt.

Joh. Seifert, .adeliche Stammtafeln, IV. Nr. 17. — Gaulie, I. S. 1814, auch nach Pufen-( lorff Schwert.-Deutsch. Kriegsgeschichte und II. S. 1730 — 32. — Zedier, 30. S. 1150. — N.Pr. A.-L. IY. S. 108. — Freih. v. Ledebur, II. S. 285: Beuscheuberg, Busclienberg. —v. der Vorst, Grundsätze der Wappen-Kunst, 181. — Robens, Element. Werkchen, I. 64 undDesselben Bheinländ. Adel, II. S. 236—41. — W.-B. der Prouss. Bheiuprovinz, II. Tab. 11.Nr. 79 und S. 146.

Rauschenplatt. Altes, braunschweigisches Adelsgeschlecht, auswelchem Günzel v. Rauschenplatt schon 1109 als Burgmann auf derWietzenburg urkundlich vorkommt. Dasselbe wurde später sehr be-gütert, verlor aber, wie Freih. v. d. Knesebeck nach angeführten Quel-len anführt, im 16. Jalirli., in Folge angeschuldigter Felonie, dengrössten Theil seiner Güter; kehrte aber, da der gemachte Vorwurfnicht bewiesen wurde, mittelst Schutzbriefes von K. Carl V. in dieHeimath zurück, in welcher die Familie wenigstens theilweise ihreGüter zurückerhielt und in grossem Ansehen fortblühte. — Von denSprossen des Stammes standen mehrere in der k. preuss. und k. han-noverschen Armee.

Letzner , Dasselsehe Chronik, S. 185. — Rehtmeier, Braunscliw.-Lüneburg. Ohron. S. 736u. lS85. — Vogell, Geschl.-Gesell, d. Hauses der Herren v. Behl - , Celle, 1815. Urk. S. 295. —Spiel, Vaterland. Archiv, Bd. IV. 1821 S. 395. — N. Pr. A.-L. V. S. 374. — Freih. v.d. Kncsebeck , S. 233. — Siebmctcher, I. 186: Die Bauscheblat, Braunschweigiscli. — Harenberg,Histor. diplom. eccl. Gandersheim. Tab. 33. Nr. 19. — v. Meding, I. S. 462 und 63. — W.-B.d. Kgr. Hannover, C. 53 und S. 12. — Kneschke , II. S. 358 und 59. — v. Hefner, Hannov.Adel, Tab. 26.

Rauscher. Altes, längst ausgestorbenes, steiermärkisches Adels-geschlecht, aus welchem Hans Rauscher noch 1342 Burggraf zuSteyer war.

Zedier, 30. S. 1151 nach: Prevenlmber, Annal. Styrens.