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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
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Ratliscliitz. Ein in der ersten Hälfte des IG. Jahrb. zum säch-sischen Adel gehörendes Geschlecht, aus welchem Bernhard v. Ratli-scliitz den Prinzen Severin von Sachsen Sohn des Herzogs Heinrichdes Frommen als Hofmeister führte.

Müller, Annal. Saxon. S. 88. Zedier, 30. S. 965.

Rathstock, Radestock, Rostock. Ein vom 14. Jahrh. bis in dieerste Hälfte des 18. Jahrh. in der Niederlausitz und in den angrenzen-den Theilen von Sachsen und Brandenburg begütert gewesenes Adels-geschlecht, dessen Namen ein Gut unweit Ctistrm führte. Dasselbesass bereits 1372 zu Falkenberg beiLiibben, und 1375 zu Finster-walde unweit Luckau, so wie zu Liebenwerda, erwarb dann auch an-dere Güter und hatte noch 1730 Kunersdorf und Wulckow unweit Re-bus inne.

Freih. v. Ledebur, II. S. 259.

Ratislow v. Carlsfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1810 für Carl Ratislow, k. k. Rittmeister bei der prager Monturs-commission, mit: v. Carlsfeld.

Megerle v. Mühlfeld, S. 247.

Ratmannsdorf, Rattmannsdorf?, Rathmannsdorf, Freiherrenund Grafen. Erbländ.-österr. Freiherrn- und Grafenstand. Frei-herrndiplom vom 2. März 1G06 für Christoph v. R. (gest. 1610), undGrafendiplom vom 16. Juli 1613 für Wilhelm Freih. v. R. Altes,ursprünglich krainer Adelsgeschlecht, aus dem gleichnamigen Stamm-hause an der Sau, sechs Meilen v. Laibach, welches später nach Steier-mark kam. Bucelinus beginnt die Stammreihe mit Otto R., welcherum 1293 lebte. Von den späteren Sprossen des Stammes wird Sieg-fried v. R. von Spangenberg unter die Ritter gezählt, welche sich 1529in der von den Türken belagerten Stadt Wien sehr tapfer verhielten.Von dem Bruder des Freiherrn Christoph: Otto, welcher, nachdemer sich im Kriege ausgezeichnet, ebenfalls 1610 starb, stammteAlban, welcher das Geschlecht fortsetzte. Der Enkel desselben, GrafWallram, k. k. Kämmerer, beschloss gegen Ausgang des 17. Jahrh.den Mannsstamm des alten Geschlechts, worauf seine Güter seinerTochter, Christoph Johann's Gr. v. Althann, k. k. Oberhof- und Land-jägermeisters, Wittwe, einziger Sohn erbte.

Spangenberg , P. II. Bucelini Stommat. P. II. Gauhe, I. S. 1802 lind 1803.Zedier, 30. S. 1038. Schmutz, III. S. 279.

Ratoliska, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom von 1810für Joseph Ratoliska, Ilofrath der k. k. Polizei-IIofstelle.

Megerle v. Mühlfeld, S. 139.

Ratschin, Raczin, Retscliin, auch Freiherren. Böhmischer Frei-herrnstand. Diplom von 1687 für Ernst v. Raczin. Altes, schlesi-sches und böhmisches Adelsgeschlecht, welches in Schlesien schon 1501zu Arnsdorf, dem heutigen Grafenort, im Glatzischen und in Böhmen1560 zu Czeykow, 1610 zu Hradeck und noch 1710 zu Willomitz sass.Später, 1626, hatte die. Familie in Schlesien noch die Güter Steinauund Wölfelsdorf im Neustadtschen und Zaupitz im Neisseschen inne,und sass noch 1640 zu Arnsdorf, Langenau und Wölfelsdorf. Nach