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7 (1867) (Ossa - Ryssel)
Entstehung
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Sinapius lebte Otto v. Retschin um 1501 zu Arnsdorf und Otto Hein-rich v. Retschin auf Steina um 1626. Die Freiherren v. R. rechnetBaibin zu denjenigen böhmischen Herren, welche 1618 in den dama-ligen Kriegsunruhen ihrem Könige treu blieben. Von Johann Raczinv. Raczin auf Arnsdorff im Glatzischen stammte als Enkel ChristophR., und von Letzterem ebenfalls als Enkel Humbert v. R., dessenSohn, Ernst, s. oben, wie angegeben, den Freiherrnstand in die Fa-milie brachte. Früher schon, 1679, war Franz Leopold v. R. Bei-sitzer des grossen Landrechts in Böhmen. Die Letzte ihres Ge-schlechts, Barbara v. Ratschin, vermählte sich mit Caspar v. Zedlitzauf Tiefhartmannsdorf, Hohenliebenthal u. s. w., und wurde die Ahn-frau der späteren Freiherren v. Zedlitz-Neukirch. Der Gemahl der-selben erbaute ihr zu Ehren um 1660 das kleine Dorf Ratschin amFusse des Freudenberges bei Tiefhartmannsdorf, welches noch jetztBesitz der Familie v. Zedlitz-Neukirch ist.

Balbini Miseell. Bolieni. Dec. 2. Lib. 2. Lucae, Sclilesiscli. Chronik, S. 1836. Si-napius, I. S. 760 und II. S. 917. Gauhe , I. S. 1803 und 1804. Zedier , 30. S. 1019.N. Pr. A.-L. 1Y. S. 87. Freih. v. Ledebur, II. S. 259. Siebmacher , I. 50: v. Retschin,Sclilesiscli. v. Meding, II. S. 471.

Rattenlieim. Ein dem fränkischen Canton Altmühl einverleibtgewesenes Adelsgeschlecht, eines Stammes mit den v. Diedenhofen.

Biedermann, Canton Altmühl, Tab. 181.

Rattenperger. Altes, steiermürkisches, nur aus Bartschen's Wap-penbuch dem Namen und dem Wappennach bekanntes Adelsgeschlecht.

v. Meding , II. S. 463.

Ratz, Ratzen. Ein früher zu dem in Ostpreussen ansässigenAdel gehörendes Geschlecht, welches im Osterrodischen begütert war.Ein v. Ratz stand noch 1742 als Lieutenant im k. preuss. Regimentev. Möllendorf.

Freih. v. Ledebur, II. S. 259.

Ratz, Ratz v. Eismannsberg (Schild von Purpur und Silberquergetheilt, mit einem halben, oder unten abgehauenen Bock nachdes Schildes wechselnden Tincturen). Altes, längst erloschenes, frän-kisches Adelsgeschlecht, welches unter den Ahnen des 1595 als Fürst-bischof zu Eichstädt verstorbenen Caspar's v. Seckendorff vorkommt,und dessen Schild in den Fenstern des Domherrnbegräbnisses zu Würz-burg zu sehen ist.

Salver, S. 146 und Tab. 15 Nr. 50. v. Meding , III. S. 513 und 514.

Ratzbar, v. Ratzbar und Przibor, Ratzbar, Buntsch-Ratzbaroder Buntscli, Ratzbar genannt, s. Buntsch, Bd. II. S. 148 u. 149.

Ratzenberg. Altes, früher dem fränkischen Rittercanton Otten-wald einverleibt gewesenes Adelsgeschlecht.

Biedermann , Canton Ottenwald, Tab. 399. Siebmacher, I. 137: v. Ratzenberg, Hessisch.

Ratzenberger v. Ratzenberg. Eine im 18. Jahrh. in den kai-serlichen Erblanden, und zwar meist in Militairdiensten gestandeneFamilie.

Zedier, 30. S. 1040.

Rau v. und zu Holzliausen (in Silber ein rother Querbalken),Altes, vormals reichsritterschaftliches, hessisches Geschlecht in der

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